Die Games-Streaming-Plattform OnLive kündigt an, dass ein Smartphone als Endgerät zum Streamen von Spielen ohne Einschränkungen funktionieren wird.
Im September haben wir schon über die Streaming-Plattform “OnLive” berichtet, die es erlaubt auf alten PCs oder Macs die neusten Game-Hits zu spielen, ohne sein Geld in neue Hardware stecken zu müssen. Eine 1,5 Mbit DSL-Leitung soll genügen, um ein Spiel auf dem PC oder über die MicroConsole auf dem Fernseher zu streamen. Um in HD-Qualität zu zocken soll eine 4,5 Mbit Leitung ausreichen. Um den Service optimal nutzen zu können, sollte sich in einem Radius von 625 km ein Service-Center befinden.
Neu ist, dass OnLive nun auch auf Smartphones wie dem IPhone funktionieren soll. Steve Perlman, der Gründer und Geschäftsführer von OnLive, hat schon auf der GDC in San Francisco und einigen anderen Konferenzen gezeigt, dass man mit einem IPhone diesen Dienst nutzen kann.
Beinahe die gesamte Game-Industrie steht hinter dem Projekt. Big Player des Marktes wie EA oder Ubisoft werden ihre Games über OnLive anbieten. Da mit OnLive ein Verkauf von Datenträgern nicht mehr notwendig ist, wird die illegale Verbreitung der Games via Raubkopien nicht mehr möglich sein. Der Markt an Gebrauchtspielen wird aussterben und so wird die Game-Industrie noch mehr Gewinn erwirtschaften.
Bisher befindet sich OnLive in der Beta-Phase. Doch in den nächsten Wochen soll es dann in den USA losgehen. Die Preispolitik von OnLive ist weiterhin unklar. Beobachter des Marktes gehen davon aus, dass es ein Abosystem geben wird. Die MicroConsole von OnLive, um Games wie bei einer Konsole auf dem Fernseher zu spielen, wird ca. 250$ kosten. Vorstellbar wäre, dass man bei einem Abschluss eines Abos über eine gewisse Länge, die MicroConsole kostenlos erhält. Doch wie hoch die monatlichen Kosten von OnLive sein werden, ist noch ein Geheimnis der Entwickler.
Vergleich: Die Welt, Wiki, OnLive-Blog, Homepage OnLive, Gamepro








Kommentar von Gunnar — 4. Dezember 2009 @ 10:05
Ich bin wirklich gespannt, wie lange die Realisierung in Deutschland brauchen wird.
Gerade für User wie mich, die nur selten Games zocken, ist es von Vorteil für die wenigen Male das Spieleb nicht den Rechner ständig mit der neusten Hardware versorgen zu müssen.
Kommentar von Cybride — 8. März 2010 @ 20:28
Für mich super, da ich nen guten Laptop habe (der aber natürlich nicht reicht, um Assassisn Creed 2, oder UT3 superflüssig online zu spielen), und schnelles Internet. Ich würde das aebr nur machen, wenn keine Gebühren anfallen würden…dann könnt ich stattdessen gleich nen neuen PC holen, kräftig cheaten und ordentlich cracken…
Kommentar von Cybride — 8. März 2010 @ 20:30
Wobei ich es übrigens eine Frechheit finde, wie schlampig heutzutage programmiert wird. Wird anscheinend erwartet, dass man immer die fetteste Hardware hat. Der Leistungsverbrauch von zB. GTA4 ist doch echt ein schlechter Scherz. Man schaue sich mal die Dreamcast an…