Wer kennt es nicht aus eigener Erfahrung: Das zugemüllte System läuft nicht mehr rund, bösartige Software aus dem Internet treibt ihr Unwesen auf dem heimischen PC oder das Notebook kommt gerade frisch aus dem Karton. Viele Gründe, die in unregelmäßigen Abständen eine Neuinstallation der gewohnten Softwareumgebung erfordern.
In manchen Fällen kommt man mit einem vorher erstellten Image, also einem Komplettabbild des Systems, ziemlich schnell ans Ziel. Einfach zurückspielen und der Rechner ist wie neu. Ist ein solches Backup aber nicht vorhanden oder veraltet, müssen die geliebten Programme und Tools wieder aus dem Internet geladen und einzeln installiert werden. Eine Aufgabe, die gerne mal einige Stunden Zeit in Anspruch nimmt.
Drei Franzosen haben sich hierfür eine interessante Lösung überlegt und das zugehörige Angebot nennen sie allmyapps.
Die Idee dahinter ist so einfach wie überzeugend. Allmyapps bietet dem Anwender die Möglichkeit auf der Website seine Lieblingsapplikationen zusammenzustellen. Anschließend kann man diese mit einem Klick als Komplettpacket installieren, frei von Malware und immer mit den aktuellsten Versionen und Updates.
Das Angebot besteht zur Zeit noch aus populärer Freeware soll in Zukunft aber durch kostenpflichtige Programme ergänzt werden. Auch die Beschränkung auf englisch- und französischsprachige Software soll auf Dauer erweitert werden. Als Betriebssysteme werden die Linux-Distribution Ubuntu sowie Windows XP, Vista und Win 7 unterstützt,
Die Lösung vereint somit den klassischen Download-Shop mit der Usability eines App-Stores. So sehen die Macher ihr Angebot auch als “iTunes for software applications”. Ein Konzept, was den diversen App-Shop-Bestrebungen von Intel oder einigen großen Telcos zuvor kommt.
Die Frage ist , ob allmyapps den Vorsprung nutzen kann. Viel wird von der Auswahl der Software und der Lokalisierung des Angebots abhängen. Möglicherweise findet ja auch einer der großen Player Gefallen an der Idee und die drei Franzosen hinter allmyapps können sich bald in die Liste der Internetmillionäre einreihen.
Quellen: Techcrunch, Lifehacker, Crunchbase








Kommentar von Rodolf — 3. Mai 2010 @ 15:14
Das ist die best website aus die ganze zeit!