ICT Innovation Blog


Android’s AppStore wird zur Konkurrenz für Apple


Jul 13

Author: Daniel Weiner.
Veröffentlicht unter Applikationen, Communication, Information, Märkte, Newsletter, Technology, Telekommunikation, Trends & Entwicklungen.
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Der AppStore von Apple ist bisher der größte aller AppStores. Für viele Käufer  eines iPhones ist der AppStore ein wichtiger Grund sich ein Apple-Smartphone zuzulegen und keines von einem anderen Anbieter. Die anderen AppStores bieten einfach nicht die Vielfalt, die Apple bietet. Doch mit einem Android-Smartphone kann man nun bald auf 100.000 Apps zugreifen. Der Android-Marketplace wächst enorm…

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Kein Gewinner im Smartphone-Olymp


Jun 11

Author: Levent Gül.
Veröffentlicht unter Communication, Consumer Electronics, IT, Information, Internet, Märkte, Technology, Telekommunikation, Trends & Entwicklungen.
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Obwohl es an “Göttern” im Smartphone-Olymp nicht mangelt, kann sich dennoch keiner “Zeus” nennen.

Das Hin und Her um ständig wechselnde Standards und Betriebssysteme erschwert es den Marktführern sich auf ein bestimmtes Betriebssystem festzulegen. Man möchte keine verfrühte Entscheidung treffen, da zu viel auf dem Spiel steht und die (Fehl-)Entscheidung auf eine Plattform zu verzichten, fatale Auswirkungen haben könnte. Ziel ist es trotzdem die Angebotspalette in Sachen Betriebssysteme gering zu halten.

Der Marktführer Apple, der sich im Bereich Hardware-Software-Service-Mix durchsetzen konnte, erwirtschaftete im ersten Quartal 2010 rund 5,4 Milliarden Dollar Umsatz, trotz geringer Vertriebsmengen der Smartphones (8,8 Millionen). Apple hat sich die Marktführerschaft durch Kundenbindung verschafft. Mit einer Unmenge von App’s, die auch nach dem Verkauf von Mobiltelefonen den Gewinn erhöhen. Wo so ein großer Kuchen ist, gibt es auch andere, die mitschlemmen möchten. So wollen auch in naher Zukunft Titanen der PC-Welt, wie etwa Dell, HP, Intel & Co. ins Geschehen eingreifen und ihre Marktanteile sichern.

Im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme ist der momentane Marktführer Nokias “Symbian”. Die Marktanalysten von Screen Digest gehen davon aus, dass “Symbian” bald vom Googles Open-Source Betriebssystem “Android” abgelöst wird. Laut ihrer Studie werden bis 2015 etwa 90 Millionen der verkauften Endgeräte “Android” als Betriebssystem haben. “Android”, das erst 2008 das Licht der Welt erblickte, wird somit eine jährliche Wachstumsrate von 56 % erreichen. Der Smartphone-Markt im Allgemeinen wird bis 2014 eine Marke von 380 Millionen Geräten erreichen, was einem Prozentsatz von 30 % aller Mobiltelefone bedeutet. Zur Zeit ist “Symbian” führend und wird bald die 100-Millionen-Marke knacken. Dies ist auf die “aggressive” Strategie von Nokia zurückzuführen, vor allem weil sie “Symbian” schon bei Geräten in unteren Preissegmenten integrieren.

Den nächsten “Android”-Coup will nach den aktuellsten Gerüchten Motorola bald landen. Geplant ist ein Smartphone mit einem 2 GHz-Prozessor und der neuesten “Android”-Version. Neben dem leistungsfähigen Prozessor soll das Gerät auch sonst alle technischen Finessen beinhalten, die der Markt aktuell hergibt. Eine weitere Bestätigung der Prognose von Screen Digest, dass “Android” der kommende Marktführer im Bereich mobiler Betriebssysteme sein wird.

Denn im Olymp ist nur PLatz für einen Göttervater Zeus.

Vergleich: www.screendigest.com, www.gfm-nachrichten.de, www.marktforschung.de

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Fakten über die Nutzung des Google Handys G1 von T-Mobile


Apr 03

Author: Thomas Hanke.
Veröffentlicht unter Internet, Telekommunikation, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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T-Mobile`s Offensive könnte ins Stocken geraten. Derzeit hat kein anderer Mobilfunkanbieter in Deutschland ein so exklusives Repertoire an Internethandys zu bieten wie T-Mobile. Denn mit der Allzweckwaffe, dem iPhone, und dem altbackend aussehenden G1 mit Android haben die Bonn`er Riesen die zwei beliebtesten Internethandys in ihrem Angebot.

Doch andere Anbieter wollen ebenfalls ein Stück vom Kuchen. So steht zum Beispiel das G2, Nachfolger des G1, bei Vodafone in den Startlöchern und die Antwort von T-Mobile, in Form eines neuen iPhones, lässt noch länger auf sich warten. So ist die Zeit der Aufholjagt der anderen Mobilfunkanbieter eingeläutet.

Wenn man die Zahlen und Fakten hört die Robert Dotson, Chef von T-Mobile USA, über das Surfverhalten der G1 Kundschaft verrät, wird einem bewusst, warum das Geschäft von T-Mobile mit “Datenhandys” so lukrativ ist. Das Konsum- und Surfverhalten der T-Mobile-Kundschaft sind beneidenswert:

  1. Ein Großteil der G1 Nutzer (80 Prozent) surfen täglich im Internet.
  2. 80 Prozent der G1 Nutzer laden mindestens einmal die Woche eine Applikationen herunter. Im Durchschnitt hat jeder bisher 40 Applikationen heruntergeladen.
  3. Ein G1 Nutzer hat ein 50 mal so hohes Datenaufkommen wie ein normaler Handynutzer.
  4. Ungefähr die Hälfte der G1 Nutzer haben ihr Altes Handy auf ein G1 geupgradet.
  5. Der Großteil der G1 Nutzer nutzen mindestens einmal die Woche Facebook oder Youtube.
  6. Die Hälfte der G1 Nutzer gehen täglich auch per WLan ins Netz

Demnach scheint das Android Handy bei der Kundschaft nicht nur sehr beliebt zu sein, sondern es wird auch ausgiebig für den mobilen Interneteinsatz, für den es konzipiert wurde, genutzt. Jedoch muss man abwarten wie lange T-Mobile noch von diesem Exklusiv-Vertrag profitieren kann, denn das G2 steht bei Vodafone kurz vor dem Start und ebenso sind mittlerweile Software Applikationen, wie Skype für Mobiltelefone, für die Klasse der “iPhone-Handys” verfügbar. Die Gewinne der Mobilfunkanbieter werden zukünftig also nicht mehr nur durch Gesprächsminuten realisierbar bleiben. Es bleibt abzuwarten welche Entwicklung der Mobilfunkmarkt nimmt.

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Telekommunikationsanbieter vor neuer Konkurrenz


Mrz 27

Author: Thomas Hanke.
Veröffentlicht unter Telekommunikation, Trends & Entwicklungen, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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Dass man mit seinem Handy telefonieren kann, ist bekannt und meistens der erste Impuls für eine Neuanschaffung. Dass man seit neuestem auch damit spielen, Fotos machen und im Internet surfen kann, ist eine Entwicklung die man sich so vor einigen Jahren niemals hätte vorstellen können. Dass jedoch nun das gewohnte Telefonieren im Handynetz von einem Instant-Messaging und Telefonieren á la Skype abgelöst werden könnte, hätten sich selbst die Telekommunikationsanbieter vor wenigen Jahren nicht träumen lassen und fürchten nun genau dies.

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Casual Games populär dank Apple?


Feb 18

Author: Thomas Hanke.
Veröffentlicht unter Communication, Internet, Trends & Entwicklungen, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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Der Umsatz mit Casual Games belief sich 2008 auf 750 Mio. Euro. Im Jahr davor waren es nur 560 Mio. Euro. Die Steigerung (34%) in diesem Segment, wie man auf der Fachmesse Casual Connect sagt, ist zu einem Großteil der Verdienst Apples. Denn mit Produkten wie dem iPhone oder dem iPod Touch haben die Kalifornier alles richtig gemacht. Der Weg, um an ein Spiel zu gelangen, kann einfacher und komfortabler als auf einer Appleplattform derzeit kaum sein. Man geht ganz einfach in den AppStore, schaut sich alles an und lädt es herunter. Ganz anders wenn man sich ein Casual Game über ein Netzwerkbetreiber besorgen möchte. Hier kauft man meistens die Katze im Sack.

Jedoch war auch der iTunes Store zu Anfangszeiten der Musikdownloads in den Himmel gelobt worden. Davon ist jedoch derzeit nicht mehr viel zu hören. Aber dass der digitalen Distribution die Zukunft gehört, davon geht man nicht nur bei Apple aus. Denn nachdem Nokia dies schon längst erkannt hat und verschiedene Produkte startet, wissen auch etablierte Konsolenhersteller wie Nintendo und Sony um die Gunst der Stunde. Diese erweitern ihre Handhelds mit so viel Technik, dass man sich nicht mehr sicher sein kann, ob man wirklich nur noch eine mobile Spieleplattform in den Händen hält. Selbst Neulinge, namentlich Google mit ihrer Android Plattform, sehen immenses Entwicklungspotenzial in der mobilen Onlinewelt und versuchen dem Vorbild Apples eigene Shops zu etablieren.

Das mobile Internet entwickelt sich nicht nur rund um Casual Games, auch Shoppingkanäle, Communities und Informationskanäle geben weitere Möglichkeiten um mobil zu surfen. Die Frage sollte vielmehr sein, womit uns Apple als nächstes überrascht und wie lange es dann dauert bis alle nachziehen.

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Android läuft auf Netbook


Jan 04

Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Technology.
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Im Blog VentureBeat schreiben die Gründer des Startups Mobile-facts in einem Artikel über die Portierung des Betriebssystems Android auf ein Asus EEEPC 1000H Netbook. Bisher kommt Android nur auf Smartphones wie dem T-Mobile G1 zum Einsatz.

Die Portierung sei denkbar einfach gewesen, so die Autoren des Artikels, da Android sowohl einen Großteil der verbauten Hardware erkannte als auch die Auflösung unterstützte. Sie spekulieren deshalb , dass die Open Handset Alliance und deren Initiator Google mit dem Linux-System nicht nur Smartphones ausstatten wollen, sondern auch den Markt der Mobile Internet Devices (MIDs) und Netbooks im Visier haben könnten.

Das Vorhaben würde als weiteres Puzzlestück voll und ganz in Google Strategie des netz-basierten Computing passen. So hat Google bereits mehrere internetbasierte Dienste und Anwendungen im Produktportfolio. Dazu bietet es mit dem in 2008 veröffentlichten Browser Chrome und der Browser-Erweiterung Gears schon die Möglichkeit, Online-Inhalte und Applikationen auch offline zu nutzen.

Android als Betriebssystem auf Smartphones und in Zukunft vielleicht noch auf anderen mobilen Devices komplettiert das Bild. Google konkurriert damit zunehmend mit Microsoft und wird zu einer ernsten Gefahr für die Marktdominanz des Redmonder Softwareriesen.

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T-Mobile G1 kommt zur CeBIT nach Deutschland


Jan 01

Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Communication, IT, Internet, Technology, Telekommunikation, Uncategorized, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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Wie T-Mobile bekannt gab, soll das erste Smartphone mit dem von Google initiierten Betriebssystem Android zur CeBIT im März auch in Deutschland in die Läden kommen. In den USA ist das Gerät bereits seit einiger Zeit erhältlich.

Android und die darauf laufenden Dienste und Applikationen tragen sehr deutlich Googles Handschrift. So ist das Gerät beispielsweise auf die Nutzung von Google Mail und anderen Online-Anwendungen aus dem Portfolio des Suchmaschinen-riesen ausgerichtet.

Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, gibt es hier ein Video von der Vorstellung des G1 auf der Pressekonferenz.

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Top 10 Technologien 2008


Jan 01

Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Communication, IT, Internet, Technology, Telekommunikation, Uncategorized, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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Das mittlerweile altehrwürdige Magazin Wired kürte die Hitliste der Innovationen und Technologien, die im Jahr 2008 den Durchbruch schafften. Wir wollen die Top Ten im folgenden kurz vorstellen und kommentieren:

1. Flexible Displays
Große Fortschritte gab es 2008 in der Entwicklung von dünnen, falt- oder rollbaren Displays, die in Zukunft in völlig neuartigen mobilen Geräten zum Einsatz kommen können. Wired erwartet jedoch marktreife Produkte frühestens im Jahr 2010.

Kommentar: Flexible Display sind neben mobilen Projektoren Technologien, die uns in Zukunft eine völlig neue Dimension der Mobilität eröffnen und zudem Schlüssel zum netz-zentrierten Computing (Stichwort: Cloud Computing) darstellen.                          

2. Essbare Chips
Gemeint sind natürlich nicht die Kartoffelchips, sondern ihre Namensvettern aus Silizium. Die kalifornische Firma Proteus hat winzige Chips entwickelt, die sich nach der Einnahme im Magen aktivieren, um anschließend Vitaldaten wie Herzschlag, Körpertemperatur o.ä. zu übertragen.

Kommentar: Miniaturisierung revolutioniert auch zunehmend die Medizintechnik. Als Innovationstreiber wird vor allem die Nanotechnologie völlig neue Wege in der Behandlung von Krankheiten erschließen.

3. Speedo LZR
Michael Phelps wurde 2008 in dem von Ausstattungsspezialist Speedo entwickelt Schwimmanzug LZR Rekord-Olympionike mit acht gewonnenen Goldmedaille. Der Anzug besteht aus innovativen Kunstfasern, die nicht genäht, sondern per Ultraschall verklebt werden. Dadurch verringert sich der Widerstand, so dass der Träger noch schneller durchs Wasser gleiten kann.

Kommentar: Im Sport haben innovative Materialien schon öfter den Ausschlag gegeben, besonders dort wo die Leistungsdichte sehr hoch ist. Wenn der Wettkampf allerdings zur Materialschlacht wird und das Equipment zu Wettbewerbsverzerrungen führt, dann wird das Motto “Möge der Beste gewinnen” ad absurdum geführt.

4. Flash Memory
Eigentlich sind Flash Datenspeicher keine neue Technologie, doch durch Apples iPod wurden sie zum ersten Mal zur ernsthaften Konkurrenz für klassische Festplatten. Der schnellere Datenzugriff und der geringere Energieverbrauch bei gleichzeitig fallenden Preisen machen Flash Memory zur Alternative, besonders für portable Geräte.

Kommentar: Der Trend hin zu Flash Speicher wird wohl noch eine Weile anhalten, jedoch steht mit MRAM (Magneto-resistive Random Access Memory) schon eine mögliche Ablösung in den Startlöchern.

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Android läuft auf Netbook


Jan 01

Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Communication, IT, Internet, Technology, Telekommunikation, Uncategorized, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
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Im Blog VentureBeat schreiben die Gründer des Startups Mobile-facts in einem Artikel über die Portierung des Betriebssystems Android auf ein Asus EEEPC 1000H Netbook. Bisher kommt Android nur auf Smartphones wie dem T-Mobile G1 zum Einsatz.

Die Portierung sei denkbar einfach gewesen, so die Autoren des Artikels, da Android sowohl einen Großteil der verbauten Hardware erkannte als auch die Auflösung unterstützte. Sie spekulieren deshalb , dass die Open Handset Alliance und deren Initiator Google mit dem Linux-System nicht nur Smartphones ausstatten wollen, sondern auch den Markt der Mobile Internet Devices (MIDs) und Netbooks im Visier haben könnten.

Das Vorhaben würde als weiteres Puzzlestück voll und ganz in Google Strategie des netz-basierten Computing passen. So hat Google bereits mehrere internetbasierte Dienste und Anwendungen im Produktportfolio. Dazu bietet es mit dem in 2008 veröffentlichten Browser Chrome und der Browser-Erweiterung Gears schon die Möglichkeit, Online-Inhalte und Applikationen auch offline zu nutzen.

Android als Betriebssystem auf Smartphones und in Zukunft vielleicht noch auf anderen mobilen Devices komplettiert das Bild. Google konkurriert damit zunehmend mit Microsoft und wird zu einer ernsten Gefahr für die Marktdominanz des Redmonder Softwareriesen.

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Top 10 Technologien 2008


Dez 30

Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Technology, Trends & Entwicklungen.
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Das mittlerweile altehrwürdige Magazin Wired kürte die Hitliste der Innovationen und Technologien, die im Jahr 2008 den Durchbruch schafften. Wir wollen die Top Ten im folgenden kurz vorstellen und kommentieren:

Flexible Displays lassen sich in Zukunft zusammenrollen1. Flexible Displays
Große Fortschritte gab es 2008 in der Entwicklung von dünnen, falt- oder rollbaren Displays, die in Zukunft in völlig neuartigen mobilen Geräten zum Einsatz kommen können. Wired erwartet jedoch marktreife Produkte frühestens im Jahr 2010.

Bildquelle: Wired/Philips Spears

Kommentar: Flexible Display sind neben mobilen Projektoren Technologien, die uns in Zukunft eine völlig neue Dimension der Mobilität eröffnen und zudem Schlüssel zum netz-zentrierten Computing (Stichwort: Cloud Computing) darstellen.

2. Essbare Chips
Gemeint sind natürlich nicht die Kartoffelchips, sondern ihre Namensvettern aus Silizium. Die kalifornische Firma Proteus hat winzige Chips entwickelt, die sich nach der Einnahme im Magen aktivieren, um anschließend Vitaldaten wie Herzschlag, Körpertemperatur o.ä. zu übertragen.

Kommentar: Miniaturisierung revolutioniert auch zunehmend die Medizintechnik. Als Innovationstreiber wird vor allem die Nanotechnologie völlig neue Wege in der Behandlung von Krankheiten erschließen.

3. Speedo LZR
Michael Phelps wurde 2008 in dem von Ausstattungsspezialist Speedo entwickelt Schwimmanzug LZR Rekord-Olympionike mit acht gewonnenen Goldmedaille. Der Anzug besteht aus innovativen Kunstfasern, die nicht genäht, sondern per Ultraschall verklebt werden. Dadurch verringert sich der Widerstand, so dass der Träger noch schneller durchs Wasser gleiten kann.

Kommentar: Im Sport haben innovative Materialien schon öfter den Ausschlag gegeben, besonders dort wo die Leistungsdichte sehr hoch ist. Wenn der Wettkampf allerdings zur Materialschlacht wird und das Equipment zu Wettbewerbsverzerrungen führt, dann wird das Motto “Möge der Beste gewinnen” ad absurdum geführt.

4. Flash Memory
Eigentlich sind Flash Datenspeicher keine neue Technologie, doch durch Apples iPod wurden sie zum ersten Mal zur ernsthaften Konkurrenz für klassische Festplatten. Der schnellere Datenzugriff und der geringere Energieverbrauch bei gleichzeitig fallenden Preisen machen Flash Memory zur Alternative, besonders für portable Geräte.

Kommentar: Der Trend hin zu Flash Speicher wird wohl noch eine Weile anhalten, jedoch steht mit MRAM (Magneto-resistive Random Access Memory) schon eine mögliche Ablösung in den Startlöchern.

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