Jul 13
“Motion Power” heißt das Energy-Harvesting-System des US-Unternehmens New Energy Technologies, das bei Burger King im Piloteinsatz getestet wird.
Das System besteht aus einer Reihe von Metallplatten, die die Bewegungsenergie der durch den Drive-In fahrenden (und dabei bremsenden) Fahrzeuge zur Stromerzeugung nutzt. Diese beweglichen Metallplatten werden beim überfahren durch ein Auto nach unten gedrückt und treiben damit [...] [...more]
Author: Christoph Keutmann.
Veröffentlicht unter Technology, Trends & Entwicklungen, Unternehmen & Geschäftsmodelle.
Tags: Burger King, Energie, New Energy Technologies, Regenerativ
“Motion Power” heißt das Energy-Harvesting-System des US-Unternehmens New Energy Technologies, das bei Burger King im Piloteinsatz getestet wird.
Das System besteht aus einer Reihe von Metallplatten, die die Bewegungsenergie der durch den Drive-In fahrenden (und dabei bremsenden) Fahrzeuge zur Stromerzeugung nutzt. Diese beweglichen Metallplatten werden beim überfahren durch ein Auto nach unten gedrückt und treiben damit einen Generator an, der die Bewegungsenergie in Elektrizität umwandelt.
(Video: New Energy Technologies Inc.)
Der nun angelaufene Test in einer Burger King Filiale in Hillside im US-Bundesstaat New Jersey Dient dem Unternehmen primär zur Erforschung der Haltbarkeit des Systems. (weiterlesen…)

Loading ...
Feb 13
Ein bekanntes Problem der großen Energieanbieter sind die Spitzenlastzeiten der Verbraucher. Diese lassen sich die Stromanbieter jedoch auch gerne mit Aufschlägen versüßen. Ein neues Energiemanagementsystem der Firma REGEN Energy, dass Bienen als Vorbilder nimmt, soll dem nun Abhilfe schaffen.
Drahtlose Controller, an energiehungrige Geräte angeschlossen, sollen über einen Heimvernetzungsstandard, ZigBee genannt, untereinander die besten Einschaltzeiten aushandeln. [...] [...more]
Author: Thomas Hanke.
Veröffentlicht unter Trends & Entwicklungen.
Tags: Energie, Google, Schwarmintelligenz, Smart Metering, Spitzenlast, Umwelt
Ein bekanntes Problem der großen Energieanbieter sind die Spitzenlastzeiten der Verbraucher. Diese lassen sich die Stromanbieter jedoch auch gerne mit Aufschlägen versüßen. Ein neues Energiemanagementsystem der Firma REGEN Energy, dass Bienen als Vorbilder nimmt, soll dem nun Abhilfe schaffen.
Drahtlose Controller, an energiehungrige Geräte angeschlossen, sollen über einen Heimvernetzungsstandard, ZigBee genannt, untereinander die besten Einschaltzeiten aushandeln. Diese Controller lernen, wie Bienen in einem Schwarm, Einschaltzyklen voneinander und lernen so sich selbst zu regulieren und anzupassen. Das Ziel ist Spitzenlasten zu vermeiden und den Nutzer nicht zu beeinträchtigen. Dabei denkt jeder Knoten für sich selbst, bezieht aber alle anderen in einem Schwarm in seine Berechnung mit ein. So wird ein Kühlschrank beispielsweise wenige Minuten später an oder ausgeschaltet um nicht mit einer anderen Aufgabe zu kolidieren.
Dieser marginale Effekt hat aber nur unwesentlichen Einfluss auf den Verbraucher.
Die Vorteile sind nicht nur Stromeinsparungen der Verbraucher, sondern durch Vermeidung der Spitzenlastzeiten auch Einsparungen der Stromanbieter. Diese müssen nicht mehr auf Spitzenlasten der Verbraucher reagieren und teure Kohlekraftwerke anschalten. Dies spart also neben barer Münze und CO2-Emmissionen der (Kohle-)Kraftwerke. In einem ersten Feldversuch ließen sich in großen Gebäuden bis zu 30 Prozent der Spitzenlastkosten einsparen. Somit würden sich die Ausgaben innerhalb von drei Jahren amortisieren.
Man kann also gespannt sein in welche Richtung sich die moderne Energiemessung und -ablesung entwickelt.Schon der Artikel über Googles "PowerMeter" hat einen ersten Einblick in dieses Thema gegeben. Abschließend kann man aber mit Gewissheit sagen, dass zukünftig das Stromsparen nicht nur einfacher und leichter geht, sondern auch ohne einen Finger zu rühren.
(Quellen: Technology Review, REGEN Energy Bild: REGEN Energy)

Loading ...
Feb 12
Gibt es irgendwo Geld zu machen, so ist Google nicht weit…
Und scheinbar hat Google nun den Bereich des Smart Metering (also des elektronischen Fern-Ablesens von Stromzählern und darauf aufbauender Dienste) für sich entdeckt und kurzerhand eine Open Source Software dafür angekündigt.
Bislang handelt es sich bei "PowerMeter" um eine reine Softwarelösung, [...] [...more]
Author: Christoph Keutmann.
Veröffentlicht unter Applikationen, IT, Technology.
Tags: Energie, Google, Smart Metering, Umwelt
Gibt es irgendwo Geld zu machen, so ist Google nicht weit…
Und scheinbar hat Google nun den Bereich des Smart Metering (also des elektronischen Fern-Ablesens von Stromzählern und darauf aufbauender Dienste) für sich entdeckt und kurzerhand eine Open Source Software dafür angekündigt.
Bislang handelt es sich bei "PowerMeter" um eine reine Softwarelösung, die sich auf die Visualisierung der Verbrauchsdaten für Endkunden beschränkt, die bereits einen elektronischen Stromzähler im Keller haben. (Bild: Google)
Partnerschaften mit Versorgungsunternehmen werden angestrebt.
In der Branche ist man sich noch nicht ganz schlüssig, ob man diesen Vorstoß Google’s nun begrüßen oder verdammen soll.
Einerseits verdirbt Google – wie schon mit Android bei den Betriebssystemen für Mobiltelefone – den eingesessenen Unternehmen und deren proprietären Standards mit seiner kostenlosen Open Source Lösung den Markt.
Andererseits schafft das Engagement eines so großen Akteurs wie Google im Bereich Smart Metering auch eine Menge Publicity für das Thema – etwas, das die Branche dringend gebrauchen kann.
Ob sich der Endverbraucher letzten Endes damit anfreunden kann durch das nicht unumstrittene "Informationsmonopol" von Google auch noch seinen Stromzähler ablesen zu lassen bleibt abzuwarten. Aber vermutlich werden diejenigen, denen sich beim Gedanken daran die Nackenhaare aufstellen, wie so häufig eher in der Minderheit bleiben.
(Quellen: Saloon.com, earth2tech.com, google.org/powermeter)

Loading ...
Dez 21
Der auf Nanotechnologie spezialisierte Professor Tahir Cagin von der Texas A&M University hat ein Material entdeckt, welches die beim Sprechen ausgesendeten Schallwellen besonders effektiv in Strom umwandelt. Möglich wird dies durch die piezoelektrischen Eigenschaften des Materials, welches schon bei geringem Druck Energie erzeugt. In Zukunft könnten also Mobiltelefone durch längere Gespräche gleichzeitig aufgeladen werden.
Die [...] [...more]
Author: Patrick Franken.
Veröffentlicht unter Technology.
Tags: Ökostrom, Energie, Nanotechnologie
Der auf Nanotechnologie spezialisierte Professor Tahir Cagin von der Texas A&M University hat ein Material entdeckt, welches die beim Sprechen ausgesendeten Schallwellen besonders effektiv in Strom umwandelt. Möglich wird dies durch die piezoelektrischen Eigenschaften des Materials, welches schon bei geringem Druck Energie erzeugt. In Zukunft könnten also Mobiltelefone durch längere Gespräche gleichzeitig aufgeladen werden.
Die Forschung beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit der Entwicklung von Chips, die ihre Energie aus der Umwelt ziehen. Dabei kommen unterschiedliche Energiequellen in Betracht, wie beispielsweise Körperwärme, Bewegungsenergie, Solarzellen, die gleichzeitig als Display dienen oder aber elektromagnetische Wellen, wie sie TV-Sender erzeugen.
Zusammen mit dem Einsatz von “Thin-film”-Solarzellen in Asphalt, Farbe und Fenster ergeben sich somit neue Chancen, unter Nutzung der Umwelt kostenlos Ökostrom zu produzieren.
Mehr dazu unter Spiegel.de.

Loading ...