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Gesundheitswesen


Durch die in Deutschland geringe Geburtenquote von nur 1,4 Kindern pro Frau und eine immer weiter verbesserte Gesundheitsversorgung wird die Bevölkerung Deutschlands immer älter. Im Jahr 2050 wird es laut dem Statistischen Bundesamt doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene geben.

Dies hat Auswirkungen auf die Zahl der Pflegebedürftigen sowie die Nachfrage nach Plätzen in Altersheimen oder betreuten Wohnheimen.

 

Einige Schwerpunkte von Innovationen im Bereich Gesundheitswesen liegen in der Medizintechnik und der Elektromedizin. Ein innovatives Thema ist die Telemedizin, also die Möglichkeit, medizinische Daten wie z.B. Befunde oder Röntgenbilder über große Entfernungen hinweg elektronisch auszutauschen bzw. zu versenden, um einen diagnostischen oder therapeutischen Mehrwert zu erzielen.

Somit ist es Ärzten möglich, einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus zu erledigen, beispielsweise während Bereitschaftsdiensten. Auch die Patientenüberwachung kann zu Hause statt in der teuren stationären Umgebung erfolgen.

 

E-Health ist in aller Munde aber die Einführung der Gesundheitskarte und der elektronischen Gesundheitsakte kommt nur langsam voran, obwohl die gemeinsam von Arzt und Patienten geführte Akte unbestrittenermassen zu einem besseren Behandlungsmanagement führen würde.

 

 

Denkbar ist auch eine Einführung von Info und Online Services à la Google oder Microsoft, wie diese es bereits in den USA umsetzen. Diese Services umfassen eine intelligente Suchmaschine, Patientendatenbank und Sammelstelle für medizinische Diagnosen in einem Portal. So können Arztbesuche eingespart werden, indem sich der Patient genau im Internet aus vertrauensvollen Quellen informiert oder dem behandelnden Arzt Zugang zu seinen Daten gewährt. Schwergewichte der IT-Industrie wie Microsoft oder Google sind hier bereits in den Startlöchern.


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