Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler durch Innovation/ Digitalisierung schaffen

Vortrag von Simon Schoop am 11.07.2017 beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer der 4-advice GmbH

Am Abend des 11.07. hielt ich vor circa 120 Teilnehmern einen Vortrag beim Industrieverein Langenfeld auf der wunderbaren Wasserski-Anlage. Nicht nur die Atmosphäre war dort außerordentlich gut – auch die Teilnehmer waren es wirklich wert, dort gewesen zu sein. Mein Dank für die Einladung, dort sprechen zu können, gilt vor allem Gerhard Witte, dem CEO der Control€xpert GmbH.

Industrieverein Langenfeld
controlexpert logo

Inhaltlich drehte sich der Vortrag rund um das Thema der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Mittelstand: Digitalisierung muss keine schlechte Nachricht sein – denn jeder kann sein Geschäft durch die Digitalisierung auch zukunftsfähiger machen. Ich berichtete in meinem Vortrag von einigen Anekdoten aus meiner Beratungserfahrung. Wenn beispielsweise in den VIP Bereichen bei Bayer04 Leverkusen vor einigen Jahren noch Hostessen die vielen Bildschirme im Stadion mit einem Korb voller Fernbedienungen manuell eingestellt hatten, so läuft dies dank digitaler Technologien heute alles automatisch und zentral gesteuert ab.

„Die Schnellen fressen die Langsamen - aber jeder kann innovativ sein“

Simon Schoop, 4-advice

Digitalisierung ist in aller Munde als wohl größte Triebfeder für Veränderung seit der industriellen Revolution. Große Firmen wie Kodak, die die Digitalisierung verschlafen haben, sind bereits in ihrer ursprünglichen Form verschwunden. Und weitere werden folgen. Der Anteil der Fortune 500 Unternehmen, die auch fünf Jahre später noch Teil der Top 500 sind, wird durch die rapide digitale Veränderung immer geringer.

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Digitalisierung entmystifizieren: Im Dreiklang zwischen Mensch, Technologie und Organisation gilt es, zusätzliche digitale Erlöse zu schaffen.

Rheinische Post am 14.7.2017 zu meinem Vortrag

Auch berichtete ich von Kunden wie der M-U-Z, einem metallverarbeitenden Betrieb in der Eifel. Durch die Nutzung von 3D Druckern hat die M-U-Z Fehlervorbeugung bei der Produktion von Einzel- oder Kleinserienteilen wie z.B. riesigen Schrauben für Kreuzfahrtschiffte betrieben. Daraus gelernt haben sie auch und bieten nun Nachkonstruktion („Reverse Engineering“) als eigenständige Dienstleistung in einem neuen Start-Up an, um anderen Unternehmen dabei zu helfen, den Nutzen neuer digitaler Technologien zu erschließen. Denn heute gilt vor allem: „Die Schnellen fressen die Langsamen“ – das alte Mantra „die Großen fressen die Kleinen“ tritt zunehmend in den Hintergrund.

Über den Abend beim Industrieverein Langenfeld e.V. berichtete auch die Rheinische Post

4-advice organisiert Sachspenden für Fußball-Kinder in Likoni/ Kenia

4-advice organisiert Sachspenden für Fußball-Kinder in Likoni/ Kenia

4-advice organisiert Fußball-Sachspenden für Kinder in Kenia

Corporate Social Responsibility: Fußballequipment-Spenden für Kinder an der Daraja Bridge School in Likoni/ Kenia.
Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer 4-advice

Viele sprechen über Corporate Social Responsibility (CSR). Für uns gilt: Wir sind Unternehmer und keine Unterlasser, deshalb wollen wir einfach etwas tun, was wirklich ankommt. Seit mehreren Jahren unterstützen wir von der 4-advice deshalb auch die humanitas activa e.V., die durch das großartige ehrenamtliche Engagement von Uli Meyer-Berhorn und seinen Mitstreitern für die gute Sache schon viel Positives für Kinder in der dritten Welt geleistet hat. Und jeder Euro und jede Sachspende kommt garantiert vor Ort an. Das finden wir großartig.

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Wir bezahlen für zwei Kinder das monatliche Schul- und Unterbringungsgeld in einer Schule in Kenia, damit sie eine vernünftige Ausbildung bekommen. Und für jede an unsere Kunden versendeten Weihnachtskarten spenden wir jedes Jahr einen Euro. Privat steuerte ich auch in der Vergangenheit schon ab und zu Sachspenden bei. Als ich dann, seit langer Zeit mal wieder, in Sri Lanka unterwegs war, wollte ich aber noch etwas mehr tun.

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Im Dezember 2016 war ich für zwei Wochen in Sri Lanka. Wenn ich reise, interessiere ich mich auch immer für den lokalen Fußball. Als ich in Matara ein Fußballfeld sah, musste ich mir das natürlich anschauen.  Ich sah, dass man den Kindern dort schon mit sehr kleinen Mitteln von hier bereits eine große Hilfestellung leisten kann. Als ich aus diesem wunderschönen Land im Dezember 2016 wieder zurück kam, beschloss ich eine Sachspendenaktion umzusetzen, damit die Kinder in Sri Lanka bessere Voraussetzungen für ihren Lieblingssport bekommen.

In Sri Lanka kommt nach dem Cricket lange nichts, Fußball ist eine Randsportart. Zudem hatte der verheerende Tsunami im Dezember 2004 viel Infrastruktur zerstört, natürlich auch Sportplätze. Als ich an einem heissen Dezember-Nachmittag mit meiner Kamera in Matara unterwegs war, kam ich am lokalen Fußballplatz von Matara City SC vorbei. Matara City SC spielt in der Champions League, also der höchsten Fußballliga in Sri Lanka. Und beim Tsunami 2004 hatte auch dieser Verein seine komplette Infrastruktur verloren. Dank des DFB wurde ein neuer Sportplatz samt kleiner Tribüne mitten in Matara gebaut. Jens Nowotny, einstiger Nationalspieler, kam mit einer Delegation des DFB zur Einweihung nach Matara, wovon die Gedenktafel zeugt. Denn als ich dort vorbeikam um ein paar Fotos zu machen, die meinem Sohn zeigen sollten, wie man in Sri Lanka Fußball spielt kam mir direkt freudestrahlend einer der Jugendtrainer entgegen. Die Spieler der ersten Mannschaft trainieren dort auch die Jugendspieler. Er zeigte mir die gesamte Anlage voller Stolz und Dankbarkeit gegenüber uns Deutschen. Er fragte mich auch nicht nach Spenden. Aber in diesem Moment der Herzlichkeit war mir klar – hier müssen wir etwas unternehmen, damit die Kinder wenigstens alle Fußballschuhe haben und nicht barfuß spielen müssen. Und vielleicht kann man ja gemeinsam noch mehr erreichen.

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Mein Entschluss, den Kindern des Matara City SC zu helfen, steht nach wie vor. Aufgrund von hohen logistischen Anforderungen und Komplexität um die inzwischen gesammelten Sachspenden nach Sri Lank zu bringen, ohne durch unnötige Zollgebühren und sonstige Unwägbarkeiten die Kosten dafür explodieren zu lassen und vor allem auch um sicherzustellen, dass die Spenden wirklich ankommen, haben wir es leider noch nicht geschafft, die Sachspenden dorthin zu bekommen. Aber wir werden hier davon berichten, wenn wir es geschafft haben.

Dank der Hilfe und Expertise von Uli Meyer-Berhorn von der humanitas activa e.V. haben wir es jedoch geschafft, mit Teilen der Sachspenden, Kindern in Kenia eine große Freude zu bereiten.

Gutes tun, tut gut!

Georg-Wilhelm Exler
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Neben der humanitas activa möchte ich auch noch ein besonders großes DANKE SCHÖN an Heiko Kraus, dem Geschäftsführer von Blau-Weiß Friesdorf aussprechen. Mein Sohn spielt dort Fußball und Heiko war begeistert von unserer Idee, die er sofort unterstützte. Ohne ihn und seinen Verein, hätte es kaum Sachspenden gegeben. Dank seines Einsatzes und der Spenden des Vereins haben die Trikots jetzt eine neue Heimat an der Daraja Likoni School in Kenia gefunden. Die Auswahl der besten Fußballspieler der 470 Schüler der Schule tragen jetzt mit Stolz die Trikots von Blau-Weiß Friesdorf.

Anstatt immer nur das Beste geben zu wollen, sollten wir lieber einmal etwas Gutes tun.

Thorton Niven Wilder (1897-1975), Schriftsteller
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Mehr über den FC Blau Weiß Friesdorf können Sie auf deren Webseite oder auf Facebook erfahren. Aus der direkten Erfahrung meines Sohnes kann ich nur sagen – ein toller Verein!

Und da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, finden Sie hier die Bilder der Daraja Bridge School in Likoni/ Kenia 🙂

Daraja Likoni Bridge School Kenia Football Team
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Danke Heiko, danke Uli für Eure großartige Hilfe!

Wenn auch Sie mithelfen wollen, dann wenden Sie sich gern an die humanitas activa e.V. oder an uns. Für den Transport nach Sri Lanka freuen wir uns insbesondere über Flugpaten, die beispielsweise Trikots oder Fußballschuhe in zusätzlichen Koffern mit nach Sri Lanka nehmen.