Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

  1. Teil VierzehnDatenschutz-Grundverordnung

  2. Die wichtigsten Aspekte der DSGVO aus dem Expertengespräch unseres Geschäftsführers Simon Schoop mit Dr. Cornelius Böllhoff, Rechtsanwalt und Experte für Datenschutz in der renommierten Kanzlei Redeker Sellner Dahs 
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Dr. Cornelius Böllhoff

Dr. Cornelius Böllhoff

Am 25. Mai 2018 entfaltet die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
ihre volle Wirkung.

Was ändert sich und worauf müssen Unternehmen achten?

Bald muss die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) / General Data Protection Regulation (GDPR) in der europäischen Union angewendet werden. Durch diese soll die Einhaltung von Regeln im Umgang mit personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen in der europäischen Union sichergestellt und vereinheitlicht werden. Sollte gegen die Regeln verstoßen werden, so drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 % des weltweiten Gesamtumsatzes des Unternehmens. Die Auswirkungen auf Unternehmen hierzulande hat unser Geschäftsführer Simon Schoop in einem Interview mit Dr. Cornelius Böllhoff von der renommierten Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs erörtert. Dr. Böllhoff lieferte uns spannende Einsichten und Einschätzungen zu den Auswirkungen für die Wirtschaftsakteure.


 

1. Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf die Unternehmen?

Transparenz und ein immenses Bußgeldrisiko – das sind die wesentlichen Neuerungen der DSGVO. Der gesamte Umgang mit personenbezogenen Daten muss in Unternehmen also zukünftig transparent dokumentiert werden. Und wer transparent sein muss, der muss sich im Vorfeld überlegen, wie er mit seinen Kundendaten, seinen Beschäftigtendaten oder den Daten seiner Dienstleister umgeht. Dazu bedarf es auch einer ausreichenden Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Was diese notwendige Sensibilisierung und den Transparenzgewinn betrifft, wird die Verordnung eine echte Revolution darstellen. Hinzu kommt die europaweit einheitliche Regulierung.

“Bezüglich der Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten stellt die DSGVO eine echte Revolution dar.”

2. Worauf müssen kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Rechtsabteilung haben, im Rahmen der DSGVO achten?

Ihre Frage legt eines der großen Probleme der DSGVO und des Datenschutzrechts an sich offen:

Es werden für alle Unternehmen gleichermaßen Pflichten geregelt, ohne auf die Größe des jeweiligen Unternehmens Rücksicht zu nehmen. Wir hoffen, dass die Aufsichtsbehörden hier maßvoll vorgehen werden. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, die sich regelmäßig mit der Datenverarbeitung befassen, benötigen zwar keinen Datenschutzbeauftragten, sie müssen aber dennoch mit Blick auf die Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter und die Transparenz der Datenverarbeitung dokumentieren, wie in ihrem Hause mit personenbezogenen Daten umgegangen wird.

3. Welche Beispiele gibt es, bei denen Unternehmen nun sensibler und transparenter agieren müssen?

Das Unternehmen muss ab dem ersten Kundenkontakt transparent auftreten und deutlich machen, welche Daten, wie lange, wozu und auf welcher Grundlage verarbeitet werden. Dies führt zu einer proaktiven Informationspflicht: Auch wenn der Betroffene gar nicht danach gefragt hat, müssen die Informationen zur Verfügung gestellt werden. Alleine beim Umgang mit Kundendaten sollten Unternehmen kein Risiko eingehen, da bereits das Erfassen von Kundenaktivitäten auf Websites als Auswertung von personenbezogenen Daten gilt. Bei Newslettern oder anderer Kontaktaufnahme ist grundsätzlich ein Double-Opt-In notwendig.

4. Sollte ein Kunde bei einem Unternehmen anfragen, welche Daten von ihm gespeichert wurden, so muss das Unternehmen binnen eines Monats auf die Anfrage reagieren.

Wie auskunftsfähig muss das Unternehmen dann sein?

So auskunftsfähig wie irgendwie möglich:

  • Welche personenbezogenen Daten sind im Unternehmen von dem Antragsteller gespeichert?
  • Wie lange sollen die Daten gespeichert sein?
  • Wo kommen die Daten her?

Sie sehen also: Ein Unternehmen muss grundsätzlich „sprechfähig“ sein und auf Fragen ausreichend konkret reagieren können. Hier ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, wer Ansprechpartner für das Thema Datenschutz ist, wer sich also bei Anfragen um die Beantwortung kümmert und wer etwa bei Datenschutzverstößen innerhalb von 72 Stunden die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Das bedeutet: Jedes Unternehmen braucht bereits im Vorfeld einen klaren Fahrplan in der Schublade.

Double Opt-In

5. Wie kann ein Unternehmen ein gesundes Maß zwischen der Umsetzung der DSGVO und der Anwendbarkeit bzw. Benutzerfreundlichkeit im Berufsalltag finden?

Leider muss man offen sagen: Die strikte Umsetzung aller Anforderungen der DSGVO ist oftmals nicht sonderlich praktikabel. Wir werden beobachten müssen, wie maß- und rücksichtsvoll die Aufsichtsbehörden hier mit kleineren Unternehmen umgehen.

Grundsätzlich gilt:  Je größer das Unternehmen ist, desto bedeutender ist der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten.

6. Womit müssen Unternehmen am 25. Mai 2018 rechnen, wenn die DSGVO in Kraft gesetzt wird?

Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. Dabei wird es auch Bußgeldverfahren gegen Unternehmen geben. Es ist ggf. auch zu erwarten, dass eine klassische Abmahnwelle beginnt, es also Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände gibt, die gegen Datenschutzverletzungen im großen Stil vorgehen werden.

“Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. ”

7. Was sind die Top 3 Tipps zur Einhaltung der DSGVO?

  1. Der erste Hinweis richtet sich auf eine klare und transparente Dokumentation. Sie müssen sprechfähig sein, also in allen für den Datenschutz relevanten Aspekten in der Lage sein, auf Fragen zu reagieren.
  2. Als Zweites sollten sich Unternehmen darum bemühen, ihre Mitarbeiter für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Es muss der Unterschied zwischen personenbezogenen Daten und Betriebsgeheimnissen erklärt und den Mitarbeitern vermittelt werden, wann es sinnvoll ist, den Datenschutzbeauftragten – oder den im Grundsatz für das Datenschutzthema zuständigen Kollegen – mit einzuschalten.
  3. Drittens sollten Unternehmen sich einen Fahrplan erstellen, in dem sie festhalten, wie sie ab dem 25. Mai mit dem Thema Datenschutz umgehen. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung wird es sich um ein  ständig veränderndes und ständig erweiterndes Compliance-Thema, also um ein klassisches Moving Target handeln. Daher müssen Unternehmen sich nicht nur bis zum 25. Mai 2018 sondern auch in der Zeit danach kontinuierlich fortbilden und anpassen.
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Viererpack! 4-advice als "BESTE BERATER 2018" ausgezeichnet

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How a disaster can innovate the way you work

How a disaster can innovate the way you work

How a disaster can inspire you and innovate the way you work

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Having a complicated rupture of your leg is no fun at all and has altered my outlook to 2018. But having had a couple of days in hospital, reflecting which positive things I can get out of it, captured my mind and made me innovate the way I work.

 The disaster struck me on a Monday

Playing football, I broke my shin and fibula bones badly in the middle of January 2018. I had a hard time navigating my personal change curve in the first three days, going through a lot of emotional ups and downs. Thinking about the impact on my ability not to do any sports until the end of the year, probably not being able to be part of my football team ever again and the negative impact on family and finances were a tough nut to chew on.

The Change Curve – accepting before you are able to improve

I went through a similar injury just three years ago and knowing how hard it will be, how long it will take and how frustrating it will be at many times is not the perspective one is seeking at the beginning of a new year. But after a couple of emotional up´s and down´s I moved on to the next phase of my personal change curve.

Picture Source: http://www.educational-business-articles.com/change-curve/

However, I got through the ,dark night of the innovator’’ and left the phases of denial and anger behind a week after the accident. After having had a successful second surgery, I have decided to move on & look forward. At first, I felt so negatively overwhelmed by the horrible short term perspective for 2018, but taking an agile approach, focusing on just the next step makes me feel so much better. It feels manageable having – step by step – little experiences that feel like an achievement, like success.

Stepping back to adjust my focus

I took some time to think about how I could make the best of it. And I thought: “What is bothering me the most?” And pretty quickly I came up with that looooong task list that I am carrying along since years and years. And then I thought, “What should I focus on? I won´t be able to do it all – even if I have months to fill during the lengthy physical recovery…”

Of course, you can take a rather big approach in order to to optimize your time management. I´d love to be able to implement all of these rules, but for me a 99% pragmatic approach has a higher likeliness of being feasible on a day to day basis. So I took my good old task management matrix and decided to focus on the IMPORTANT stuff with a high business impact, that does not make it to the top – again and again.

Picture Source: Schoop, own drawing

Having cancelled all appointments for the next months, because I won’t be able to travel, has given me a positive mindset for the days and weeks to come. Being a consultant for digitization puts me in the comfortable position to have all the tools at my fingertips that enable me to work efficiently from bed. As we eat our own dogfood at 4-advice, we know the tools and apply them on a daily basis. This is a key for being efficient and effective in the months to come.

So as described above, I have decided to use the time for the things I never ever get to do, because they are only important but not time critical. Starting to close all of these tasks, even if working from bed or home, is exciting and motivating. This includes topics such as doing that LinkedIn Marketing course I bought last year or completing some eLearnings I´ve started, but never completed.

Somehow, it´s a bit sad that I seem to need that really bad accident in order to be disrupted to make me focus on the things I neglected. But I assume, this is just human. I hope that in the future it will not take such bad life events to focus on the right things.

I´m looking foward to your thoughts about WHAT DOES IT TAKE FOR YOU TO FOCUS ON THE RIGHT THINGS – to leave your routines and comfort zone behind?

I´d be grateful to receive some comments to this article from you. And now I have to go to bed, as the tiredness due to two surgeries in a week sometimes still comes through… 🙂 Take care and I am looking forward to hearing from you.

This article was initially published in a slightly shorter version as an article on my LinkedIN page.

PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

Wichtigster Erfolgsfaktor ist die aktive Gestaltung des digitalen Wandels mit einem starken Fokus auf die Mitarbeiter

Simon Schoop
CEO 
4-advice

Mit Digitalisierung und deren Auswirkungen kennt sich Simon Schoop, CEO der 4-advice GmbH, aus. Seine profunde Expertise baute er mit seiner langjährigen Erfahrung als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation und seiner Leidenschaft für Zukunftsthemen auf. Mit bereits zahlreich gehaltenen Vorträgen und als Dozent an der Hochschule Fresenius begeistert und sensibilisiert Simon Schoop seine Zuhörer für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

In seiner neuen Key Note Speech setzt Simon Schoop den Schwerpunkt auf die Transformationsgeschwindigkeit als wesentlichen Erfolgsfaktor.
Denn im Wettbewerbsumfeld reüssieren vor allem diejenigen Unternehmen, die im Transformationsrennen die Nase vorne haben. In Zeiten von „Big Data“ gilt es, sich die Daten optimal zu Nutze zu machen. Sie ermöglichen, sich tief in Kunden und Mitarbeiter hineinzuversetzen und damit Handlungen vorherzusagen und zu beeinflussen. „Chancen liegen insbesondere in der Einbeziehung der Mitarbeiter in die digitale Transformation. So werden sie zu Partnern und Unterstützern des organisatorischen Wandels.“, argumentiert Simon Schoop in seiner Key Note.

Die Chancen und Herausforderungen sieht er insbesondere in den folgenden Punkten:

– Konsumerisierung
– Vielzahl von Kanälen und Tools im Berufs- und Privatleben
– Weiterentwicklung der Arbeitskräfte mit Blick auf die neuen Anforderungen
– Entwicklung einer unterstützenden Unternehmenskultur

Gerne begeistert und sensibilisiert Simon Schoop auch Ihr Publikum, z.B. Ihre Mitarbeiter und Partner, mit seiner Key Note Speech. Kommen Sie dafür gerne auf uns zu.

PART TWELVE | The future of Open Innovation

The future of Open Innovation

A discussion with Erkka Isomäki, founder of Viima. Author: Simon Schoop, Managing Director 4-advice

At 4-advice we use Viima as an idea management tool and love it! We also found Viima´s blog very interesting, so I decided to get in touch with Erkka, in order to exchange thoughts on Open Innovation. After discussing ideas on how to further develop Open Innovation approaches, we decided to share his insights with you.

Source: Viima

I have worked with a range of idea management solutions. There are all sorts of different kinds of software with different flavors, features and business models. When we found Viima, we found a lean solution with a clear and easy-to-understand user interface. We believe that specific tools serve specific purposes. For the 4-advice Open Innovation community, we decided to use Viima.

Simon: Erkka, you developed the idea management platform Viima. Why does the world need Viima?

Erkka: Our founding team had developed a software for team collaboration (task management, time tracking and communication) following a traditional approach and competing with software like Slack or Trello. Doing this in Finland, we realized that the world out there rather needs support for internal innovation support. The reasons why I think the world needs Viima are that we focus on making the ideation experience fun and engaging for the participants, which drives good results from the innovation funnel. Also, implementation of Viima into one’s organization is really quick and lightweight without any IT projects, user trainings or consultants require. Thirdly, we want to provide new data driven intelligence on top of the ideas gathered from the participants to help companies achieve a whole new level of innovativeness

Simon: When initially testing Viima, I was positively surprised about the free version for up to 50 users. It contains a lot of features that most of your competitors only offer in paid versions. What is your rationale behind offering a wide feature set to your non-paying customers?

Erkka: Our goal is that for up to 50 users, we want to provide the best free tool out there. On top of that we provide additional paid features for users who are willing to pay for a little bit more structure and customization. What is very beneficial, is that we get lots of insights from the free users and hope that they will promote our software.

Simon: So you eat your own dogfood by asking your customers for feedback to improve Viima in Viima. How much quality feedback do you get?

Erkka: We actually get a lot of feedback in the tool, but also in follow up conversations via e-mail and telephone. The quality of the feedback is very good. We remove bias by rating ideas from customers and – of course – we also use Viima for our internal ideation too.

Simon: You talk about the dimensions of Open Innovation in your blog. You also mention the six key success factors of Open Innovation. Could you please explain how you see the value of Open Innovation?

Erkka: I see a huge value in Open Innovation –  even larger organizations get significant benefits from it. There are two key aspects: Firstly, you can improve the target you are trying to achieve. And secondly, you increase the awareness and commitment of stakeholders. For example, when Lego is collecting feedback from people aged 5 to 99 with Open Innovation in a publicly open sense, they get a wide coverage from different perspectives.

There are two different ways to do Open Innovation: Intercompany ideation between two or more companies helps them to develop a shared agenda or mutual products, or to improve their supply chain. In intracompany ideation, e.g. Pixar,  wanted to cut down on production cost and so held open workshops with all employees to get great ideas which helped them to improve efficiency. One of our customers, Yle, a Finnish broadcasting company, used Viima as a platform for their Open Innovation project. They collected ideas which they evaluated and developed further, before having a public voting on those ideas. Also, If P&C Insurance, the largest private & corporate insurance company in Finland uses Viima. They do not only see Viima as a tool but as a way of working.

Simon: My belief in Open Innovation is the reason that I am doing things like intercompany innovation in the Innovation Think Tank. How can Viima support international cross-company, cross-industry Open Innovation groups like the Innovation Think Tank?

Erkka: We had one case that is quite closely related to this. It had participants from  different industries like machinery, technology etc. who were generating ideas regarding Internet of Things related use cases – the challenge is not on the software side but rather on the specific goal of the Open Innovation activity and how it is facilitated. There needs to be long term benefits for it to work.

Simon: Intercompany Open Innovation activities are difficult to fund, but I am convinced that people who experience trust and great, creative workshop formats will either recommend 4-advice or will come back in another way. Especially given today´s recommendation and network based economy. Which roles will Freemium based business models play in the near future for SaaS solutions like Viima? Do you see other business models with high relevance?

Erkka: The Challenge with freemium models is how to convert customers from free to paying customers. You need a clear understanding on how to launch a free version and how to make the conversion. Customers need to see the value before they commit to convert.  We use the Freemium model because Viima is very scalable and the great ease of use makes customers convert when number of users grow bigger.

The world will continue to be more open and transparent. Therefore Open Innovation will gain more traction.

Simon: How do you see the future of Open Innovation in the next three to ten years? What will remain, and what is likely to change?

Erkka: I think the world will become more open and transparent. And in that sense Open Innovation activities will gain more traction. What the actual format will be, is hard to predict. But the last years give a clear indication and the fact that digital natives becoming decision makers will help a lot. Nevertheless, there are still very large intercultural differences – so there will not be one point in time when everyone is going participate in Open Innovation.

Simon:  I have taken a course at MIT regarding Service Design Thinking. Steven Eppinger has great ideas and methodologies about sustainable product and service innovation. This is a topic I am passionate about and want to help develop further in Germany. How can you help with making product and service innovation efforts more sustainable?

Erkka: I have got three key ideas. Firstly, many of our customers including large corporations find this is an area they need to improve on: Viima has often been used to create ideas on how to become better in Corporate Sustainability, CO2 footprint or environmental friendliness of operations. Secondly, sustainability related criteria are incorporated in the process of how the ideas are evaluated – those criteria can easily be integrated in order to map ideas against sustainability criteria. And finally, customers told us that they reduce the need for travel by using Viima, because they can generate ideas from their offices all around the world, thus reducing their CO2 footprint. United Nations Global Compact (UNGC), a customer of ours, was able to engage their local members from 80 countries around the world.

Simon: Other idea management vendors are long established in the German speaking markets in Austria, Switzerland and Germany. What are your plans with Viima for those markets?
Erkka: Viima, in Finnish, translates to a fresh, cool breeze. We want to bring more fun into innovation activities in the German markets. We get lots of new sign-ups on a daily basis from the German speaking markets. Everybody wants to go to the United States. But we believe that focusing on close by countries is something we can really succeed in. The User Interface is currently being translated into German. Germans value high quality in engineering – like here in Finland – so we think this will be highly appreciated in Germany.

It´s the execution that really matters. Build, measure, learn - an Eric Ries mentality.

Simon: Last but not least, what were your most surprising experiences in founding Viima and bringing it to market?

Erkka: We have had quite a smooth ride. Surprises that happen within a startup, are daily business. What’s challenging is that you’re not in sync with large organizations, where half year delays are commonplace.

On the positive side, we were delighted that from the very beginning that very large organizations trusted us early on. All of our customers came from new contacts we made. We gained a lot of trust from the early days on. Our great team and team spirit, really helped us to get through the difficult times when the only thing that keeps you going forward is your belief you’re doing the right thing.  Another very positive experience is that inbound marketing has really yielded great results – for example by filling our blog with interesting content.

When I look back, I have to say that you do not need to know everything in at the start, but it´s great to see what you are capable of from the beginning. It´s the execution that really matters. Build, measure, learn: An Eric Ries mentality. We coded the tool for two weeks when we started selling it. If you are not embarrassed to showing your product to the customer, then you are showing it too late.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler durch Innovation/ Digitalisierung schaffen

Vortrag von Simon Schoop am 11.07.2017 beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer der 4-advice GmbH

Am Abend des 11.07. hielt ich vor circa 120 Teilnehmern einen Vortrag beim Industrieverein Langenfeld auf der wunderbaren Wasserski-Anlage. Nicht nur die Atmosphäre war dort außerordentlich gut – auch die Teilnehmer waren es wirklich wert, dort gewesen zu sein. Mein Dank für die Einladung, dort sprechen zu können, gilt vor allem Gerhard Witte, dem CEO der Control€xpert GmbH.

Industrieverein Langenfeld
controlexpert logo

Inhaltlich drehte sich der Vortrag rund um das Thema der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Mittelstand: Digitalisierung muss keine schlechte Nachricht sein – denn jeder kann sein Geschäft durch die Digitalisierung auch zukunftsfähiger machen. Ich berichtete in meinem Vortrag von einigen Anekdoten aus meiner Beratungserfahrung. Wenn beispielsweise in den VIP Bereichen bei Bayer04 Leverkusen vor einigen Jahren noch Hostessen die vielen Bildschirme im Stadion mit einem Korb voller Fernbedienungen manuell eingestellt hatten, so läuft dies dank digitaler Technologien heute alles automatisch und zentral gesteuert ab.

„Die Schnellen fressen die Langsamen - aber jeder kann innovativ sein“

Simon Schoop, 4-advice

Digitalisierung ist in aller Munde als wohl größte Triebfeder für Veränderung seit der industriellen Revolution. Große Firmen wie Kodak, die die Digitalisierung verschlafen haben, sind bereits in ihrer ursprünglichen Form verschwunden. Und weitere werden folgen. Der Anteil der Fortune 500 Unternehmen, die auch fünf Jahre später noch Teil der Top 500 sind, wird durch die rapide digitale Veränderung immer geringer.

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Digitalisierung entmystifizieren: Im Dreiklang zwischen Mensch, Technologie und Organisation gilt es, zusätzliche digitale Erlöse zu schaffen.

Rheinische Post am 14.7.2017 zu meinem Vortrag

Auch berichtete ich von Kunden wie der M-U-Z, einem metallverarbeitenden Betrieb in der Eifel. Durch die Nutzung von 3D Druckern hat die M-U-Z Fehlervorbeugung bei der Produktion von Einzel- oder Kleinserienteilen wie z.B. riesigen Schrauben für Kreuzfahrtschiffte betrieben. Daraus gelernt haben sie auch und bieten nun Nachkonstruktion („Reverse Engineering“) als eigenständige Dienstleistung in einem neuen Start-Up an, um anderen Unternehmen dabei zu helfen, den Nutzen neuer digitaler Technologien zu erschließen. Denn heute gilt vor allem: „Die Schnellen fressen die Langsamen“ – das alte Mantra „die Großen fressen die Kleinen“ tritt zunehmend in den Hintergrund.

Über den Abend beim Industrieverein Langenfeld e.V. berichtete auch die Rheinische Post

4-advice organisiert Sachspenden für Fußball-Kinder in Likoni/ Kenia

4-advice organisiert Sachspenden für Fußball-Kinder in Likoni/ Kenia

4-advice organisiert Fußball-Sachspenden für Kinder in Kenia

Corporate Social Responsibility: Fußballequipment-Spenden für Kinder an der Daraja Bridge School in Likoni/ Kenia.
Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer 4-advice

Viele sprechen über Corporate Social Responsibility (CSR). Für uns gilt: Wir sind Unternehmer und keine Unterlasser, deshalb wollen wir einfach etwas tun, was wirklich ankommt. Seit mehreren Jahren unterstützen wir von der 4-advice deshalb auch die humanitas activa e.V., die durch das großartige ehrenamtliche Engagement von Uli Meyer-Berhorn und seinen Mitstreitern für die gute Sache schon viel Positives für Kinder in der dritten Welt geleistet hat. Und jeder Euro und jede Sachspende kommt garantiert vor Ort an. Das finden wir großartig.

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Wir bezahlen für zwei Kinder das monatliche Schul- und Unterbringungsgeld in einer Schule in Kenia, damit sie eine vernünftige Ausbildung bekommen. Und für jede an unsere Kunden versendeten Weihnachtskarten spenden wir jedes Jahr einen Euro. Privat steuerte ich auch in der Vergangenheit schon ab und zu Sachspenden bei. Als ich dann, seit langer Zeit mal wieder, in Sri Lanka unterwegs war, wollte ich aber noch etwas mehr tun.

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Im Dezember 2016 war ich für zwei Wochen in Sri Lanka. Wenn ich reise, interessiere ich mich auch immer für den lokalen Fußball. Als ich in Matara ein Fußballfeld sah, musste ich mir das natürlich anschauen.  Ich sah, dass man den Kindern dort schon mit sehr kleinen Mitteln von hier bereits eine große Hilfestellung leisten kann. Als ich aus diesem wunderschönen Land im Dezember 2016 wieder zurück kam, beschloss ich eine Sachspendenaktion umzusetzen, damit die Kinder in Sri Lanka bessere Voraussetzungen für ihren Lieblingssport bekommen.

In Sri Lanka kommt nach dem Cricket lange nichts, Fußball ist eine Randsportart. Zudem hatte der verheerende Tsunami im Dezember 2004 viel Infrastruktur zerstört, natürlich auch Sportplätze. Als ich an einem heissen Dezember-Nachmittag mit meiner Kamera in Matara unterwegs war, kam ich am lokalen Fußballplatz von Matara City SC vorbei. Matara City SC spielt in der Champions League, also der höchsten Fußballliga in Sri Lanka. Und beim Tsunami 2004 hatte auch dieser Verein seine komplette Infrastruktur verloren. Dank des DFB wurde ein neuer Sportplatz samt kleiner Tribüne mitten in Matara gebaut. Jens Nowotny, einstiger Nationalspieler, kam mit einer Delegation des DFB zur Einweihung nach Matara, wovon die Gedenktafel zeugt. Denn als ich dort vorbeikam um ein paar Fotos zu machen, die meinem Sohn zeigen sollten, wie man in Sri Lanka Fußball spielt kam mir direkt freudestrahlend einer der Jugendtrainer entgegen. Die Spieler der ersten Mannschaft trainieren dort auch die Jugendspieler. Er zeigte mir die gesamte Anlage voller Stolz und Dankbarkeit gegenüber uns Deutschen. Er fragte mich auch nicht nach Spenden. Aber in diesem Moment der Herzlichkeit war mir klar – hier müssen wir etwas unternehmen, damit die Kinder wenigstens alle Fußballschuhe haben und nicht barfuß spielen müssen. Und vielleicht kann man ja gemeinsam noch mehr erreichen.

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Mein Entschluss, den Kindern des Matara City SC zu helfen, steht nach wie vor. Aufgrund von hohen logistischen Anforderungen und Komplexität um die inzwischen gesammelten Sachspenden nach Sri Lank zu bringen, ohne durch unnötige Zollgebühren und sonstige Unwägbarkeiten die Kosten dafür explodieren zu lassen und vor allem auch um sicherzustellen, dass die Spenden wirklich ankommen, haben wir es leider noch nicht geschafft, die Sachspenden dorthin zu bekommen. Aber wir werden hier davon berichten, wenn wir es geschafft haben.

Dank der Hilfe und Expertise von Uli Meyer-Berhorn von der humanitas activa e.V. haben wir es jedoch geschafft, mit Teilen der Sachspenden, Kindern in Kenia eine große Freude zu bereiten.

Gutes tun, tut gut!

Georg-Wilhelm Exler
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Neben der humanitas activa möchte ich auch noch ein besonders großes DANKE SCHÖN an Heiko Kraus, dem Geschäftsführer von Blau-Weiß Friesdorf aussprechen. Mein Sohn spielt dort Fußball und Heiko war begeistert von unserer Idee, die er sofort unterstützte. Ohne ihn und seinen Verein, hätte es kaum Sachspenden gegeben. Dank seines Einsatzes und der Spenden des Vereins haben die Trikots jetzt eine neue Heimat an der Daraja Likoni School in Kenia gefunden. Die Auswahl der besten Fußballspieler der 470 Schüler der Schule tragen jetzt mit Stolz die Trikots von Blau-Weiß Friesdorf.

Anstatt immer nur das Beste geben zu wollen, sollten wir lieber einmal etwas Gutes tun.

Thorton Niven Wilder (1897-1975), Schriftsteller
FC_BW_Friesdorf

Mehr über den FC Blau Weiß Friesdorf können Sie auf deren Webseite oder auf Facebook erfahren. Aus der direkten Erfahrung meines Sohnes kann ich nur sagen – ein toller Verein!

Und da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, finden Sie hier die Bilder der Daraja Bridge School in Likoni/ Kenia 🙂

Daraja Likoni Bridge School Kenia Football Team
likoni1

Danke Heiko, danke Uli für Eure großartige Hilfe!

Wenn auch Sie mithelfen wollen, dann wenden Sie sich gern an die humanitas activa e.V. oder an uns. Für den Transport nach Sri Lanka freuen wir uns insbesondere über Flugpaten, die beispielsweise Trikots oder Fußballschuhe in zusätzlichen Koffern mit nach Sri Lanka nehmen.

4-advice fördert den Nachwuchs-Fußball

4-advice fördert den Nachwuchs-Fußball

4-advice sponsert die F-Jugend des BC Stotzheim-Hürth

Quelle: Pixabay

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice  Change & Innovation, folgen Sie 4-advice auf  Twitter  @4advicenet oder Simon Schoop @simscho

Wir von 4-advice wollen Gutes tun. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für das Umfeld, in dem wir arbeiten und leben. Da soziales Engagement aus unserer Sicht immer am besten mit echter Leidenschaft einhergeht, haben wir uns entschieden, Jugendfussballer zu unterstützen. Den Anfang macht dabei die F-Jugend des BC Stotzheim-Hürth.

 

Der Club im Süden Kölns hat eine sehr gute Jugendarbeit und wir wurden angefragt, ob wir Interesse haben, Trainings-Equipment zu sponsern. Da wir die Jungs buchstäblich nicht im Regen stehen lassen wollten, kamen wir der Bitte gerne nach.

Hier finden Sie weiter Informationen zur Jugendarbeit des BC Stotzheim.  Informationen zum Verein selbst finden Sie hier.

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  • bc stotzheim logo

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'Das Team ist immer größer als die Summe der Spieler.'

Wir wünschen dem BC Stotzheim weiterhin viel Erfolg bei der Jugendarbeit und natürlich vor allem viel Spaß, tolle Teamarbeit und nicht zuletzt viele Tore und Siege…

 

Demnächst berichten wir in unserem Blog von unserem Spendenprojekt für Sri Lanka. Denn wir wollen auch außerhalb von Deutschland Gutes tun und den kleinen Kickern von der Insel in der dortigen Randsportart dazu verhelfen, Spaß am Fußball spielen zu entwickeln und den Sport als Teil der jugendlichen Weiterentwicklung erfahren zu können.

 

Wenn Sie mithelfen wollen, kontaktieren Sie uns gerne.

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Innovationskultur in Versicherungen

Organisationen sind dann besonders agil und somit schnell reaktionsfähig, wenn sie eine echte Innovationskultur besitzen. Doch wie erreicht man das ?

Wenn wir in unseren Beratungsprojekten mit Entscheidungsträgern bei Versicherungsunternehmen sprechen, so bekommen wir des Öfteren zu hören “ja wir sind halt nicht innovativ” und es schwingt unterschwellig ein Hauch von “das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern” mit. Wenn man jedoch das Feld für Innovation anderen überlässt, so werden sich spätestens mittel- bis langfristig sehr unangenehme Umstz- und Margeneffekte ergeben. Gerade wenn man in einer nicht gerade für Innovationsfreude bekannten Branche unterwegs ist, kann man bereits mit relativ wenig Mitteln vergleichsweise große Wettbewerbseffekte erzielen. Da inzwischen jedoch die Branchengrenzen zunehmen aufweichen und Markteintritte von allen möglichen Seiten in alte, profitable und wenig innovative Branchen an der Tagesordnung stehen, müssen sich auch die etablierten Unternehmen in Hochlohnstandorten in punkto Innovation engagieren und profilieren.

Um interne Widerstände nicht zu groß werden zu lassen, ist es für die Erhöhung der Innovationskraft unabdingbar, die Veränderungsmassnahmen durch Change Management zu begleiten.

Wenn Sie sich für unser kurzes Whitepaper zum Thema Innovationskultur in Versicherungen interessieren, dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per Kontaktformular.