Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

  1. Teil VierzehnDatenschutz-Grundverordnung

  2. Die wichtigsten Aspekte der DSGVO aus dem Expertengespräch unseres Geschäftsführers Simon Schoop mit Dr. Cornelius Böllhoff, Rechtsanwalt und Experte für Datenschutz in der renommierten Kanzlei Redeker Sellner Dahs 
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Dr. Cornelius Böllhoff

Dr. Cornelius Böllhoff

Am 25. Mai 2018 entfaltet die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
ihre volle Wirkung.

Was ändert sich und worauf müssen Unternehmen achten?

Bald muss die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) / General Data Protection Regulation (GDPR) in der europäischen Union angewendet werden. Durch diese soll die Einhaltung von Regeln im Umgang mit personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen in der europäischen Union sichergestellt und vereinheitlicht werden. Sollte gegen die Regeln verstoßen werden, so drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 % des weltweiten Gesamtumsatzes des Unternehmens. Die Auswirkungen auf Unternehmen hierzulande hat unser Geschäftsführer Simon Schoop in einem Interview mit Dr. Cornelius Böllhoff von der renommierten Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs erörtert. Dr. Böllhoff lieferte uns spannende Einsichten und Einschätzungen zu den Auswirkungen für die Wirtschaftsakteure.


 

1. Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf die Unternehmen?

Transparenz und ein immenses Bußgeldrisiko – das sind die wesentlichen Neuerungen der DSGVO. Der gesamte Umgang mit personenbezogenen Daten muss in Unternehmen also zukünftig transparent dokumentiert werden. Und wer transparent sein muss, der muss sich im Vorfeld überlegen, wie er mit seinen Kundendaten, seinen Beschäftigtendaten oder den Daten seiner Dienstleister umgeht. Dazu bedarf es auch einer ausreichenden Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Was diese notwendige Sensibilisierung und den Transparenzgewinn betrifft, wird die Verordnung eine echte Revolution darstellen. Hinzu kommt die europaweit einheitliche Regulierung.

“Bezüglich der Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten stellt die DSGVO eine echte Revolution dar.”

2. Worauf müssen kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Rechtsabteilung haben, im Rahmen der DSGVO achten?

Ihre Frage legt eines der großen Probleme der DSGVO und des Datenschutzrechts an sich offen:

Es werden für alle Unternehmen gleichermaßen Pflichten geregelt, ohne auf die Größe des jeweiligen Unternehmens Rücksicht zu nehmen. Wir hoffen, dass die Aufsichtsbehörden hier maßvoll vorgehen werden. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, die sich regelmäßig mit der Datenverarbeitung befassen, benötigen zwar keinen Datenschutzbeauftragten, sie müssen aber dennoch mit Blick auf die Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter und die Transparenz der Datenverarbeitung dokumentieren, wie in ihrem Hause mit personenbezogenen Daten umgegangen wird.

3. Welche Beispiele gibt es, bei denen Unternehmen nun sensibler und transparenter agieren müssen?

Das Unternehmen muss ab dem ersten Kundenkontakt transparent auftreten und deutlich machen, welche Daten, wie lange, wozu und auf welcher Grundlage verarbeitet werden. Dies führt zu einer proaktiven Informationspflicht: Auch wenn der Betroffene gar nicht danach gefragt hat, müssen die Informationen zur Verfügung gestellt werden. Alleine beim Umgang mit Kundendaten sollten Unternehmen kein Risiko eingehen, da bereits das Erfassen von Kundenaktivitäten auf Websites als Auswertung von personenbezogenen Daten gilt. Bei Newslettern oder anderer Kontaktaufnahme ist grundsätzlich ein Double-Opt-In notwendig.

4. Sollte ein Kunde bei einem Unternehmen anfragen, welche Daten von ihm gespeichert wurden, so muss das Unternehmen binnen eines Monats auf die Anfrage reagieren.

Wie auskunftsfähig muss das Unternehmen dann sein?

So auskunftsfähig wie irgendwie möglich:

  • Welche personenbezogenen Daten sind im Unternehmen von dem Antragsteller gespeichert?
  • Wie lange sollen die Daten gespeichert sein?
  • Wo kommen die Daten her?

Sie sehen also: Ein Unternehmen muss grundsätzlich „sprechfähig“ sein und auf Fragen ausreichend konkret reagieren können. Hier ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, wer Ansprechpartner für das Thema Datenschutz ist, wer sich also bei Anfragen um die Beantwortung kümmert und wer etwa bei Datenschutzverstößen innerhalb von 72 Stunden die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Das bedeutet: Jedes Unternehmen braucht bereits im Vorfeld einen klaren Fahrplan in der Schublade.

Double Opt-In

5. Wie kann ein Unternehmen ein gesundes Maß zwischen der Umsetzung der DSGVO und der Anwendbarkeit bzw. Benutzerfreundlichkeit im Berufsalltag finden?

Leider muss man offen sagen: Die strikte Umsetzung aller Anforderungen der DSGVO ist oftmals nicht sonderlich praktikabel. Wir werden beobachten müssen, wie maß- und rücksichtsvoll die Aufsichtsbehörden hier mit kleineren Unternehmen umgehen.

Grundsätzlich gilt:  Je größer das Unternehmen ist, desto bedeutender ist der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten.

6. Womit müssen Unternehmen am 25. Mai 2018 rechnen, wenn die DSGVO in Kraft gesetzt wird?

Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. Dabei wird es auch Bußgeldverfahren gegen Unternehmen geben. Es ist ggf. auch zu erwarten, dass eine klassische Abmahnwelle beginnt, es also Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände gibt, die gegen Datenschutzverletzungen im großen Stil vorgehen werden.

“Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. ”

7. Was sind die Top 3 Tipps zur Einhaltung der DSGVO?

  1. Der erste Hinweis richtet sich auf eine klare und transparente Dokumentation. Sie müssen sprechfähig sein, also in allen für den Datenschutz relevanten Aspekten in der Lage sein, auf Fragen zu reagieren.
  2. Als Zweites sollten sich Unternehmen darum bemühen, ihre Mitarbeiter für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Es muss der Unterschied zwischen personenbezogenen Daten und Betriebsgeheimnissen erklärt und den Mitarbeitern vermittelt werden, wann es sinnvoll ist, den Datenschutzbeauftragten – oder den im Grundsatz für das Datenschutzthema zuständigen Kollegen – mit einzuschalten.
  3. Drittens sollten Unternehmen sich einen Fahrplan erstellen, in dem sie festhalten, wie sie ab dem 25. Mai mit dem Thema Datenschutz umgehen. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung wird es sich um ein  ständig veränderndes und ständig erweiterndes Compliance-Thema, also um ein klassisches Moving Target handeln. Daher müssen Unternehmen sich nicht nur bis zum 25. Mai 2018 sondern auch in der Zeit danach kontinuierlich fortbilden und anpassen.
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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

Wichtigster Erfolgsfaktor ist die aktive Gestaltung des digitalen Wandels mit einem starken Fokus auf die Mitarbeiter

Simon Schoop
CEO 
4-advice

Mit Digitalisierung und deren Auswirkungen kennt sich Simon Schoop, CEO der 4-advice GmbH, aus. Seine profunde Expertise baute er mit seiner langjährigen Erfahrung als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation und seiner Leidenschaft für Zukunftsthemen auf. Mit bereits zahlreich gehaltenen Vorträgen und als Dozent an der Hochschule Fresenius begeistert und sensibilisiert Simon Schoop seine Zuhörer für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

In seiner neuen Key Note Speech setzt Simon Schoop den Schwerpunkt auf die Transformationsgeschwindigkeit als wesentlichen Erfolgsfaktor.
Denn im Wettbewerbsumfeld reüssieren vor allem diejenigen Unternehmen, die im Transformationsrennen die Nase vorne haben. In Zeiten von „Big Data“ gilt es, sich die Daten optimal zu Nutze zu machen. Sie ermöglichen, sich tief in Kunden und Mitarbeiter hineinzuversetzen und damit Handlungen vorherzusagen und zu beeinflussen. „Chancen liegen insbesondere in der Einbeziehung der Mitarbeiter in die digitale Transformation. So werden sie zu Partnern und Unterstützern des organisatorischen Wandels.“, argumentiert Simon Schoop in seiner Key Note.

Die Chancen und Herausforderungen sieht er insbesondere in den folgenden Punkten:

– Konsumerisierung
– Vielzahl von Kanälen und Tools im Berufs- und Privatleben
– Weiterentwicklung der Arbeitskräfte mit Blick auf die neuen Anforderungen
– Entwicklung einer unterstützenden Unternehmenskultur

Gerne begeistert und sensibilisiert Simon Schoop auch Ihr Publikum, z.B. Ihre Mitarbeiter und Partner, mit seiner Key Note Speech. Kommen Sie dafür gerne auf uns zu.

PART TWELVE | The future of Open Innovation

The future of Open Innovation

A discussion with Erkka Isomäki, founder of Viima. Author: Simon Schoop, Managing Director 4-advice

At 4-advice we use Viima as an idea management tool and love it! We also found Viima´s blog very interesting, so I decided to get in touch with Erkka, in order to exchange thoughts on Open Innovation. After discussing ideas on how to further develop Open Innovation approaches, we decided to share his insights with you.

Source: Viima

I have worked with a range of idea management solutions. There are all sorts of different kinds of software with different flavors, features and business models. When we found Viima, we found a lean solution with a clear and easy-to-understand user interface. We believe that specific tools serve specific purposes. For the 4-advice Open Innovation community, we decided to use Viima.

Simon: Erkka, you developed the idea management platform Viima. Why does the world need Viima?

Erkka: Our founding team had developed a software for team collaboration (task management, time tracking and communication) following a traditional approach and competing with software like Slack or Trello. Doing this in Finland, we realized that the world out there rather needs support for internal innovation support. The reasons why I think the world needs Viima are that we focus on making the ideation experience fun and engaging for the participants, which drives good results from the innovation funnel. Also, implementation of Viima into one’s organization is really quick and lightweight without any IT projects, user trainings or consultants require. Thirdly, we want to provide new data driven intelligence on top of the ideas gathered from the participants to help companies achieve a whole new level of innovativeness

Simon: When initially testing Viima, I was positively surprised about the free version for up to 50 users. It contains a lot of features that most of your competitors only offer in paid versions. What is your rationale behind offering a wide feature set to your non-paying customers?

Erkka: Our goal is that for up to 50 users, we want to provide the best free tool out there. On top of that we provide additional paid features for users who are willing to pay for a little bit more structure and customization. What is very beneficial, is that we get lots of insights from the free users and hope that they will promote our software.

Simon: So you eat your own dogfood by asking your customers for feedback to improve Viima in Viima. How much quality feedback do you get?

Erkka: We actually get a lot of feedback in the tool, but also in follow up conversations via e-mail and telephone. The quality of the feedback is very good. We remove bias by rating ideas from customers and – of course – we also use Viima for our internal ideation too.

Simon: You talk about the dimensions of Open Innovation in your blog. You also mention the six key success factors of Open Innovation. Could you please explain how you see the value of Open Innovation?

Erkka: I see a huge value in Open Innovation –  even larger organizations get significant benefits from it. There are two key aspects: Firstly, you can improve the target you are trying to achieve. And secondly, you increase the awareness and commitment of stakeholders. For example, when Lego is collecting feedback from people aged 5 to 99 with Open Innovation in a publicly open sense, they get a wide coverage from different perspectives.

There are two different ways to do Open Innovation: Intercompany ideation between two or more companies helps them to develop a shared agenda or mutual products, or to improve their supply chain. In intracompany ideation, e.g. Pixar,  wanted to cut down on production cost and so held open workshops with all employees to get great ideas which helped them to improve efficiency. One of our customers, Yle, a Finnish broadcasting company, used Viima as a platform for their Open Innovation project. They collected ideas which they evaluated and developed further, before having a public voting on those ideas. Also, If P&C Insurance, the largest private & corporate insurance company in Finland uses Viima. They do not only see Viima as a tool but as a way of working.

Simon: My belief in Open Innovation is the reason that I am doing things like intercompany innovation in the Innovation Think Tank. How can Viima support international cross-company, cross-industry Open Innovation groups like the Innovation Think Tank?

Erkka: We had one case that is quite closely related to this. It had participants from  different industries like machinery, technology etc. who were generating ideas regarding Internet of Things related use cases – the challenge is not on the software side but rather on the specific goal of the Open Innovation activity and how it is facilitated. There needs to be long term benefits for it to work.

Simon: Intercompany Open Innovation activities are difficult to fund, but I am convinced that people who experience trust and great, creative workshop formats will either recommend 4-advice or will come back in another way. Especially given today´s recommendation and network based economy. Which roles will Freemium based business models play in the near future for SaaS solutions like Viima? Do you see other business models with high relevance?

Erkka: The Challenge with freemium models is how to convert customers from free to paying customers. You need a clear understanding on how to launch a free version and how to make the conversion. Customers need to see the value before they commit to convert.  We use the Freemium model because Viima is very scalable and the great ease of use makes customers convert when number of users grow bigger.

The world will continue to be more open and transparent. Therefore Open Innovation will gain more traction.

Simon: How do you see the future of Open Innovation in the next three to ten years? What will remain, and what is likely to change?

Erkka: I think the world will become more open and transparent. And in that sense Open Innovation activities will gain more traction. What the actual format will be, is hard to predict. But the last years give a clear indication and the fact that digital natives becoming decision makers will help a lot. Nevertheless, there are still very large intercultural differences – so there will not be one point in time when everyone is going participate in Open Innovation.

Simon:  I have taken a course at MIT regarding Service Design Thinking. Steven Eppinger has great ideas and methodologies about sustainable product and service innovation. This is a topic I am passionate about and want to help develop further in Germany. How can you help with making product and service innovation efforts more sustainable?

Erkka: I have got three key ideas. Firstly, many of our customers including large corporations find this is an area they need to improve on: Viima has often been used to create ideas on how to become better in Corporate Sustainability, CO2 footprint or environmental friendliness of operations. Secondly, sustainability related criteria are incorporated in the process of how the ideas are evaluated – those criteria can easily be integrated in order to map ideas against sustainability criteria. And finally, customers told us that they reduce the need for travel by using Viima, because they can generate ideas from their offices all around the world, thus reducing their CO2 footprint. United Nations Global Compact (UNGC), a customer of ours, was able to engage their local members from 80 countries around the world.

Simon: Other idea management vendors are long established in the German speaking markets in Austria, Switzerland and Germany. What are your plans with Viima for those markets?
Erkka: Viima, in Finnish, translates to a fresh, cool breeze. We want to bring more fun into innovation activities in the German markets. We get lots of new sign-ups on a daily basis from the German speaking markets. Everybody wants to go to the United States. But we believe that focusing on close by countries is something we can really succeed in. The User Interface is currently being translated into German. Germans value high quality in engineering – like here in Finland – so we think this will be highly appreciated in Germany.

It´s the execution that really matters. Build, measure, learn - an Eric Ries mentality.

Simon: Last but not least, what were your most surprising experiences in founding Viima and bringing it to market?

Erkka: We have had quite a smooth ride. Surprises that happen within a startup, are daily business. What’s challenging is that you’re not in sync with large organizations, where half year delays are commonplace.

On the positive side, we were delighted that from the very beginning that very large organizations trusted us early on. All of our customers came from new contacts we made. We gained a lot of trust from the early days on. Our great team and team spirit, really helped us to get through the difficult times when the only thing that keeps you going forward is your belief you’re doing the right thing.  Another very positive experience is that inbound marketing has really yielded great results – for example by filling our blog with interesting content.

When I look back, I have to say that you do not need to know everything in at the start, but it´s great to see what you are capable of from the beginning. It´s the execution that really matters. Build, measure, learn: An Eric Ries mentality. We coded the tool for two weeks when we started selling it. If you are not embarrassed to showing your product to the customer, then you are showing it too late.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler durch Innovation/ Digitalisierung schaffen

Vortrag von Simon Schoop am 11.07.2017 beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer der 4-advice GmbH

Am Abend des 11.07. hielt ich vor circa 120 Teilnehmern einen Vortrag beim Industrieverein Langenfeld auf der wunderbaren Wasserski-Anlage. Nicht nur die Atmosphäre war dort außerordentlich gut – auch die Teilnehmer waren es wirklich wert, dort gewesen zu sein. Mein Dank für die Einladung, dort sprechen zu können, gilt vor allem Gerhard Witte, dem CEO der Control€xpert GmbH.

Industrieverein Langenfeld
controlexpert logo

Inhaltlich drehte sich der Vortrag rund um das Thema der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Mittelstand: Digitalisierung muss keine schlechte Nachricht sein – denn jeder kann sein Geschäft durch die Digitalisierung auch zukunftsfähiger machen. Ich berichtete in meinem Vortrag von einigen Anekdoten aus meiner Beratungserfahrung. Wenn beispielsweise in den VIP Bereichen bei Bayer04 Leverkusen vor einigen Jahren noch Hostessen die vielen Bildschirme im Stadion mit einem Korb voller Fernbedienungen manuell eingestellt hatten, so läuft dies dank digitaler Technologien heute alles automatisch und zentral gesteuert ab.

„Die Schnellen fressen die Langsamen - aber jeder kann innovativ sein“

Simon Schoop, 4-advice

Digitalisierung ist in aller Munde als wohl größte Triebfeder für Veränderung seit der industriellen Revolution. Große Firmen wie Kodak, die die Digitalisierung verschlafen haben, sind bereits in ihrer ursprünglichen Form verschwunden. Und weitere werden folgen. Der Anteil der Fortune 500 Unternehmen, die auch fünf Jahre später noch Teil der Top 500 sind, wird durch die rapide digitale Veränderung immer geringer.

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Digitalisierung entmystifizieren: Im Dreiklang zwischen Mensch, Technologie und Organisation gilt es, zusätzliche digitale Erlöse zu schaffen.

Rheinische Post am 14.7.2017 zu meinem Vortrag

Auch berichtete ich von Kunden wie der M-U-Z, einem metallverarbeitenden Betrieb in der Eifel. Durch die Nutzung von 3D Druckern hat die M-U-Z Fehlervorbeugung bei der Produktion von Einzel- oder Kleinserienteilen wie z.B. riesigen Schrauben für Kreuzfahrtschiffte betrieben. Daraus gelernt haben sie auch und bieten nun Nachkonstruktion („Reverse Engineering“) als eigenständige Dienstleistung in einem neuen Start-Up an, um anderen Unternehmen dabei zu helfen, den Nutzen neuer digitaler Technologien zu erschließen. Denn heute gilt vor allem: „Die Schnellen fressen die Langsamen“ – das alte Mantra „die Großen fressen die Kleinen“ tritt zunehmend in den Hintergrund.

Über den Abend beim Industrieverein Langenfeld e.V. berichtete auch die Rheinische Post

KEY NOTE: Digitalisierung zum Anfassen

KEY NOTE: Digitalisierung zum Anfassen

Was ist der nächste Schritt zur Digitalisierung? #IHK_godigital

Autor: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice  Change & Innovation,
folgen Sie 4-advice auf  Twitter  
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Am 17.03. folgt meine nächste Key Note zum Thema Digitalisierung bei der #IHK_godigital  in Düsseldorf. Der Fokus dieses Mal: Pragmatische Tipps und Tricks und Projekterfahrungen aus der täglichen Arbeit teilen und den Teilnehmern damit zu helfen, den nächsten Schritt zu gehen. 

 

In der Vergangenheit hatte ich in Key Notes zum Thema bereits über den Erfolgsfaktor Mensch gesprochen. Ich freue mich sehr, bei der godigital! der IHK Düsseldorf, die Key Note halten zu dürfen. Das ist eine große Ehre, zum einen, da die IHKDUS eine der bedeutendsten Kammern Deutschlands ist, in einer Stadt mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial. Zum anderen ist dies die Auftaktveranstaltung der IHKDUS für das Thema Digitalisierung. Großartig! Die Dynamik für Digitalisierungsinitiativen in Deutschland nimmt endlich massiv zu. Die kritische Masse für nachhaltige digitale Transformation ist erreicht.

  • 3rd Barcelona HR Conference
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  • Simon Schoop´s Key Note at 3rd International Barcelona HR Conference
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Picture Sources: 4-advice, Pixabay, Advantage Consultores.

In meinem Vortrag möchte ich den Teilnehmern für die nachfolgenden Workshops Lust auf mehr machen. Lust auf das mutige Anpacken und das Wagnis, den nächsten Schritt in Sachen Digitalisierung zu gehen.

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Kommen Sie vorbei, die godigital! hat Sie als Teilnehmer verdient. Und vielleicht können wir uns bei dieser Gelegenheit ja auch noch in einer Arbeitsgruppe oder an der Bar persönlich kennenlernen.

'Combining people, technology and organization in the right way, enables digital leadership.'

  • Key Note “Digitalisierung zum Anfassen” von Simon Schoop am 17.03.2017 in Düsseldorf, Ernst-Schneider Platz 1 (Sitz der IHK Düsseldorf)
  • #IHK_godigital – ein toller Mix aus Key Note Speech, Panel Diskussion und Workshops in Kleingruppen
  • Anregungen und Fragen gerne auch schon vorab per Twitter an @simscho oder telefonisch

If you are interested in booking Simon as a key note speaker, please contact usWe are more than happy to coordinate dates and adapt Simon´s key note topics to your specific conference purpose.

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Weiterführende Links

IHK Düsseldorf

Konferenzseite zur godigital! am 17.03.

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PART TEN | How HR can enable digital leadership

PART TEN | How HR can enable digital leadership

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PART TEN | Joint key note with General Electric at 3rd International Barcelona HR Conference: “How HR can enable digital leadership”

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice  Change & Innovation, folgen Sie 4-advice auf  Twitter  @4advicenet oder Simon Schoop @simscho

How can the HR function become the key enabler for digital leadership in corporations?
In a joint key note with Tim Steigert, Innovation Leader at General Electric, I had the pleasure to talk at the 3rd International Barcelona HR Conference in October 2016.

 

The analogy we used were the Olympic games. And I can tell you, there are so many analogies between sports and business, it was great fun to prepare and give the speech in the Palau de la Musica in the heart of Barcelona. To be and remain successful it takes people, technology and organization… and technology is not the only key to success. Also it´s not just about the highest budget that makes the difference between digital leaders versus digital laggards. If you don´t have the right mindset and culture in your organization, no technology will help you to succeed.

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Picture Source: 3rd Intl. HR Conference/ Advantage Consultores.

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What was the event that united humanity the most in 2016?  Of course, the Olympic Games in Rio de Janeiro. More than half of the world´s population watched the Games in front of their TV: About four billion people. Wow. That´s quite a lot.

That was in Summer 2016. Now this is TV. But what if you take into account Internet Broadcasting too? It´s even much, much more impressive. There was more live streaming from Rio than for all combined Olympic Games ever before. This illustrates the neckbreaking speed of digitalization very well.

In our speech, we have shown how sports performances have developed over the last century and drawn comparisons to digital transformation and how executives could or should deal with it accordingly – in order to still be in business when the next Olympic Games will take place in Tokyo in 2020.

'Combining people, technology and organization in the right way, enables digital leadership.'

Take for example Alexander Pointner, the most successful ski jumping coach ever. Only by combining multiple aspects such as the great Austrian ski jump athletes (people) with big data and science (technology) and empathy and organization, he managed to achieve his unmatched successes. And this formula also applies for the business. In business, one also needs to take into account the cultural resistance that needs to be overcome in order to succeed in today´s ultra competitive digital transformation landscape.

If you are interested in booking Simon as a key note speaker, please contact us. We are more than happy to coordinate dates and adapt Simon´s key note topics to your specific conference purpose.

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Weiterführende Links

3rd International Barcelona HR Conference 

 

Tim Steigert:

LinkedIn Profile |https://de.linkedin.com/in/timsteigert

General Electric | http://www.ge.com

Folgen Sie Tim Steigert auf Twitter  | @t_1_m 

Simon Schoop:
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How HR can enable digital leadership

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How HR can enable digital leadership

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice Change & Innovation

1      Part ten How HR can enable the leaders, so the company becomes a leader rather than a follower in times of digital transformation

It´s time for Barcelona again. Next week, on October 7th, I will be in the beautiful Palau de la Musica in downtown Barcelona to speak about the role of HR in times of digital transformation. It´s a pleasure to back – this time for the 3rd International Barcelona HR Conference. Normally speakers can´t speak there two times in a row. So I assume I got this honour mostly due to the fact, that it won´t be a normal key note this time, but a dialogue that involves Tim Steigert from General Electric with me on stage. 

Think of the Olympic games. The German motto is “Dabeisein ist alles” which translates roughly as “be part of it is what counts”. This will be the motto of our key note. But does it actually really apply for digitalization ?

Tim Steigert from GE and myself will explore this topic in our 20 minutes TED Talk format type of dialogue on stage. I won´t say much more about it for now, but will post more details and of course a summary of the event once it´s done. For now, please have a look at the teaser video on this site.

If people “think digital”, the perspective changes tremendously and enables the organization to cope with the change triggered by digitalization in the best possible way – to leverage it in order to become even more competitive ! 

„Digital transformation is the opportunity for HR to get into the driver seat, enabling the organization to become future-proof and by building the required skills'

Simon Schoop @ 2nd International Barcelona HR Conference

If you are still wondering whether to attend the 3rd International Barcelona HR Conference or not, check out my article on last year´s conference or visit the organizer´s website. I would be happy to have a chat to you there in one of the coffee or lunch breaks. And hey, there are not so many places like Barcelona… 🙂

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Digital transformation of HR and required skills: Simon Schoop to speak at Second International Barcelona HR conference

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