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Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in (IHK) –  Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in (IHK) – Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in – Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services Letzte Woche startete unser IHK Zertifikatslehrgang zum „Digitalen Innovations- und Produktmanager“ in die zweite Runde. Nachdem die Teilnehmer im ersten Modul mehr zum Thema Digitalisierung und deren Auswirkung auf Unternehmensfunktionen erfahren haben, behandeln wir im zweiten Modul insbesondere…

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in - Fit für die Digitalisierung

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in - Fit für die Digitalisierung

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in  – Fit für die Digitalisierung Immer kürzer werdende Produktlebenszyklen, sich veränderte Kundenbedürfnisse und komplexer werdende Märkte sind nur einige Auswirkungen der Digitalisierung. Daraus ergeben sich viele Veränderungen für Mitarbeiter und Organisationen, auf die proaktiv reagiert werden muss.   In unserem neuen…

4-advice Team realisiert Design Sprint an der Hochschule Fresenius

4-advice Team realisiert Design Sprint an der Hochschule Fresenius

4-advice Team realisiert Design Sprint an der Hochschule Fresenius

Studenten wenden in Praxisseminar Google Sprint Methode an und entwickeln unter der Leitung von Simon Schoop und Marcus Jansen Geschäftsideen im Kontext digitaler Innovationen. Bereits innerhalb von 4 Tagen wurden schnelle und messbare Ergebnisse geliefert.

Bei Google hat Innovation Methode – neue Geschäftsideen werden oftmals mit Hilfe der selbstkreierten Google Sprint Methode entwickelt.
Im April 2019 hat Simon Schoop seine Erfahrung aus Kundenprojekten mit dieser Methode nun im Rahmen seines Lehrauftrags “Digital Innovation” in den Masterstudiengängen “Digital Management” und “Tourismuswirtschaft” an der Hochschule Fresenius in Köln erfolgreich eingebracht.

In nur vier Tagen ließen er und Marcus Jansen die Studenten in drei Gruppen je eine Geschäftsidee im Kontext digitaler Innovation entwickeln. Am ersten Tag starteten sie unter dem Motto “Understand” damit, die Herausforderung zu definieren und Ideen zu erzeugen. Am zweiten Tag mit dem Titel “Diverge & Decide” lag der Fokus auf Kreativität bei der Entwicklung von möglichen Lösungsansätzen. Zudem wurde die für die Folgetage maßgebliche Sprint-Frage entschieden. Der dritte und vierte Tag standen ganz unter der Überschrift “Prototype & Validate”, d.h. die Studenten entwickelten nach vorherigem Storyboarding jeweils einen Prototypen. Diesen stellten sie im Anschluss samt der Betrachtung von Wirtschaftlichkeits-, Technologie- und Kundenaspekten den vier professionellen Juroren vor. Dr. Berna Ulusoy, Leona Straube, Sascha Zöller und Sven Giebler testeten die Prototypen und nahmen die Rolle möglicher Investoren ein. Auf Basis des gewonnenen, wertvollen Feedbacks setzten die Studenten die Konzeptpapiere zu drei Prototypen um. Darüber wird auch auf business-on.de berichtet.

Fazit: Durch die Anwendung der Google Sprint Methode haben Simon Schoop und Marcus Jansen den Studenten gezeigt, wie man unter Zeitdruck durch effiziente Teamarbeit und zeitnahes User-Feedback schnelle und messbare Ergebnisse erreichen kann. Dieser “Learning by doing” fokussierte Ansatz war nicht nur lehrreich, sondern hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Daher wird das Praxisseminar auch in den kommenden Semestern den Studierenden der Hochschule Fresenius in Köln angeboten.

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In kürzester Zeit konnten wir mit den Studierenden eine Vielzahl von innovativen Ideen und kreativen Ansätzen generieren, indem wir die Methodik des Google Sprints intensiv eingesetzt haben.

Prof. Dr. Richard Geibel, Studiendekan Digital Management (M.A.)

Haben Sie Fragen zur Design Sprints oder möchten Sie auch in Ihrem Unternehmen einen Sprint realisieren? Dann sprechen Sie uns gerne an!
Marcus Jansen: 0228 227474 55 oder m.jansen@4-advice.net

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

  1. Teil VierzehnDatenschutz-Grundverordnung

  2. Die wichtigsten Aspekte der DSGVO aus dem Expertengespräch unseres Geschäftsführers Simon Schoop mit Dr. Cornelius Böllhoff, Rechtsanwalt und Experte für Datenschutz in der renommierten Kanzlei Redeker Sellner Dahs 
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Dr. Cornelius Böllhoff

Dr. Cornelius Böllhoff

Am 25. Mai 2018 entfaltet die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
ihre volle Wirkung.

Was ändert sich und worauf müssen Unternehmen achten?

Bald muss die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) / General Data Protection Regulation (GDPR) in der europäischen Union angewendet werden. Durch diese soll die Einhaltung von Regeln im Umgang mit personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen in der europäischen Union sichergestellt und vereinheitlicht werden. Sollte gegen die Regeln verstoßen werden, so drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 % des weltweiten Gesamtumsatzes des Unternehmens. Die Auswirkungen auf Unternehmen hierzulande hat unser Geschäftsführer Simon Schoop in einem Interview mit Dr. Cornelius Böllhoff von der renommierten Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs erörtert. Dr. Böllhoff lieferte uns spannende Einsichten und Einschätzungen zu den Auswirkungen für die Wirtschaftsakteure.


 

1. Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf die Unternehmen?

Transparenz und ein immenses Bußgeldrisiko – das sind die wesentlichen Neuerungen der DSGVO. Der gesamte Umgang mit personenbezogenen Daten muss in Unternehmen also zukünftig transparent dokumentiert werden. Und wer transparent sein muss, der muss sich im Vorfeld überlegen, wie er mit seinen Kundendaten, seinen Beschäftigtendaten oder den Daten seiner Dienstleister umgeht. Dazu bedarf es auch einer ausreichenden Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Was diese notwendige Sensibilisierung und den Transparenzgewinn betrifft, wird die Verordnung eine echte Revolution darstellen. Hinzu kommt die europaweit einheitliche Regulierung.

“Bezüglich der Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten stellt die DSGVO eine echte Revolution dar.”

2. Worauf müssen kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Rechtsabteilung haben, im Rahmen der DSGVO achten?

Ihre Frage legt eines der großen Probleme der DSGVO und des Datenschutzrechts an sich offen:

Es werden für alle Unternehmen gleichermaßen Pflichten geregelt, ohne auf die Größe des jeweiligen Unternehmens Rücksicht zu nehmen. Wir hoffen, dass die Aufsichtsbehörden hier maßvoll vorgehen werden. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, die sich regelmäßig mit der Datenverarbeitung befassen, benötigen zwar keinen Datenschutzbeauftragten, sie müssen aber dennoch mit Blick auf die Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter und die Transparenz der Datenverarbeitung dokumentieren, wie in ihrem Hause mit personenbezogenen Daten umgegangen wird.

3. Welche Beispiele gibt es, bei denen Unternehmen nun sensibler und transparenter agieren müssen?

Das Unternehmen muss ab dem ersten Kundenkontakt transparent auftreten und deutlich machen, welche Daten, wie lange, wozu und auf welcher Grundlage verarbeitet werden. Dies führt zu einer proaktiven Informationspflicht: Auch wenn der Betroffene gar nicht danach gefragt hat, müssen die Informationen zur Verfügung gestellt werden. Alleine beim Umgang mit Kundendaten sollten Unternehmen kein Risiko eingehen, da bereits das Erfassen von Kundenaktivitäten auf Websites als Auswertung von personenbezogenen Daten gilt. Bei Newslettern oder anderer Kontaktaufnahme ist grundsätzlich ein Double-Opt-In notwendig.

4. Sollte ein Kunde bei einem Unternehmen anfragen, welche Daten von ihm gespeichert wurden, so muss das Unternehmen binnen eines Monats auf die Anfrage reagieren.

Wie auskunftsfähig muss das Unternehmen dann sein?

So auskunftsfähig wie irgendwie möglich:

  • Welche personenbezogenen Daten sind im Unternehmen von dem Antragsteller gespeichert?
  • Wie lange sollen die Daten gespeichert sein?
  • Wo kommen die Daten her?

Sie sehen also: Ein Unternehmen muss grundsätzlich „sprechfähig“ sein und auf Fragen ausreichend konkret reagieren können. Hier ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, wer Ansprechpartner für das Thema Datenschutz ist, wer sich also bei Anfragen um die Beantwortung kümmert und wer etwa bei Datenschutzverstößen innerhalb von 72 Stunden die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Das bedeutet: Jedes Unternehmen braucht bereits im Vorfeld einen klaren Fahrplan in der Schublade.

Double Opt-In

5. Wie kann ein Unternehmen ein gesundes Maß zwischen der Umsetzung der DSGVO und der Anwendbarkeit bzw. Benutzerfreundlichkeit im Berufsalltag finden?

Leider muss man offen sagen: Die strikte Umsetzung aller Anforderungen der DSGVO ist oftmals nicht sonderlich praktikabel. Wir werden beobachten müssen, wie maß- und rücksichtsvoll die Aufsichtsbehörden hier mit kleineren Unternehmen umgehen.

Grundsätzlich gilt:  Je größer das Unternehmen ist, desto bedeutender ist der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten.

6. Womit müssen Unternehmen am 25. Mai 2018 rechnen, wenn die DSGVO in Kraft gesetzt wird?

Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. Dabei wird es auch Bußgeldverfahren gegen Unternehmen geben. Es ist ggf. auch zu erwarten, dass eine klassische Abmahnwelle beginnt, es also Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände gibt, die gegen Datenschutzverletzungen im großen Stil vorgehen werden.

“Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. ”

7. Was sind die Top 3 Tipps zur Einhaltung der DSGVO?

  1. Der erste Hinweis richtet sich auf eine klare und transparente Dokumentation. Sie müssen sprechfähig sein, also in allen für den Datenschutz relevanten Aspekten in der Lage sein, auf Fragen zu reagieren.
  2. Als Zweites sollten sich Unternehmen darum bemühen, ihre Mitarbeiter für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Es muss der Unterschied zwischen personenbezogenen Daten und Betriebsgeheimnissen erklärt und den Mitarbeitern vermittelt werden, wann es sinnvoll ist, den Datenschutzbeauftragten – oder den im Grundsatz für das Datenschutzthema zuständigen Kollegen – mit einzuschalten.
  3. Drittens sollten Unternehmen sich einen Fahrplan erstellen, in dem sie festhalten, wie sie ab dem 25. Mai mit dem Thema Datenschutz umgehen. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung wird es sich um ein  ständig veränderndes und ständig erweiterndes Compliance-Thema, also um ein klassisches Moving Target handeln. Daher müssen Unternehmen sich nicht nur bis zum 25. Mai 2018 sondern auch in der Zeit danach kontinuierlich fortbilden und anpassen.
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Viererpack! 4-advice als "BESTE BERATER 2018" ausgezeichnet

Viererpack! 4-advice als "BESTE BERATER 2018" ausgezeichnet

Viererpack! 4-advice als “BESTE BERATER 2018” von Brandeins und Statista ausgezeichnet Das machen wir uns jetzt zum Motto! 🙂 Als Beste Berater ausgezeichnet zu werden ist schön, weil wir uns die Meriten wieder neu erarbeitet haben. Ausruhen darf man sich d read more

How a disaster can innovate the way you work

How a disaster can innovate the way you work

How a disaster can inspire you and innovate the way you work

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Having a complicated rupture of your leg is no fun at all and has altered my outlook to 2018. But having had a couple of days in hospital, reflecting which positive things I can get out of it, captured my mind and made me innovate the way I work.

 The disaster struck me on a Monday

Playing football, I broke my shin and fibula bones badly in the middle of January 2018. I had a hard time navigating my personal change curve in the first three days, going through a lot of emotional ups and downs. Thinking about the impact on my ability not to do any sports until the end of the year, probably not being able to be part of my football team ever again and the negative impact on family and finances were a tough nut to chew on.

The Change Curve – accepting before you are able to improve

I went through a similar injury just three years ago and knowing how hard it will be, how long it will take and how frustrating it will be at many times is not the perspective one is seeking at the beginning of a new year. But after a couple of emotional up´s and down´s I moved on to the next phase of my personal change curve.

Picture Source: http://www.educational-business-articles.com/change-curve/

However, I got through the ,dark night of the innovator’’ and left the phases of denial and anger behind a week after the accident. After having had a successful second surgery, I have decided to move on & look forward. At first, I felt so negatively overwhelmed by the horrible short term perspective for 2018, but taking an agile approach, focusing on just the next step makes me feel so much better. It feels manageable having – step by step – little experiences that feel like an achievement, like success.

Stepping back to adjust my focus

I took some time to think about how I could make the best of it. And I thought: “What is bothering me the most?” And pretty quickly I came up with that looooong task list that I am carrying along since years and years. And then I thought, “What should I focus on? I won´t be able to do it all – even if I have months to fill during the lengthy physical recovery…”

Of course, you can take a rather big approach in order to to optimize your time management. I´d love to be able to implement all of these rules, but for me a 99% pragmatic approach has a higher likeliness of being feasible on a day to day basis. So I took my good old task management matrix and decided to focus on the IMPORTANT stuff with a high business impact, that does not make it to the top – again and again.

Picture Source: Schoop, own drawing

Having cancelled all appointments for the next months, because I won’t be able to travel, has given me a positive mindset for the days and weeks to come. Being a consultant for digitization puts me in the comfortable position to have all the tools at my fingertips that enable me to work efficiently from bed. As we eat our own dogfood at 4-advice, we know the tools and apply them on a daily basis. This is a key for being efficient and effective in the months to come.

So as described above, I have decided to use the time for the things I never ever get to do, because they are only important but not time critical. Starting to close all of these tasks, even if working from bed or home, is exciting and motivating. This includes topics such as doing that LinkedIn Marketing course I bought last year or completing some eLearnings I´ve started, but never completed.

Somehow, it´s a bit sad that I seem to need that really bad accident in order to be disrupted to make me focus on the things I neglected. But I assume, this is just human. I hope that in the future it will not take such bad life events to focus on the right things.

I´m looking foward to your thoughts about WHAT DOES IT TAKE FOR YOU TO FOCUS ON THE RIGHT THINGS – to leave your routines and comfort zone behind?

I´d be grateful to receive some comments to this article from you. And now I have to go to bed, as the tiredness due to two surgeries in a week sometimes still comes through… 🙂 Take care and I am looking forward to hearing from you.

This article was initially published in a slightly shorter version as an article on my LinkedIN page.

Von 2017 nach 2018...

Von 2017 nach 2018...

Rück-&  Ausblick | Von 2017…nach 2018: mit digitalem Change & Innovation

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2017 – hmmh, ja wie war es? Wenn wir auf der typischen, rationalen Business-Ebene bleiben, dann kann man sicher sagen: Ein gutes Jahr.

Zum Jahreswechsel liest man dann von den “Top Trends, die 2018 beeinflussen”, wie z.B. bei forbes, iqsdirectory oder anderen. Das ist ja auch gut und schön – aber am Ende sind es die Menschen die zählen – die Technologie ist vor allem eins – ein Enabler oder Hilfsmittel für die Menschen. Komplexe Entscheidungen fällt jedoch vor allem der Mensch, auch wenn wir alle wissen, dass viel unternommen wird, um Entscheidungen vermehrt durch Technologie fällen zu lassen. Dabei hatten wir viele schöne Momente. In einem tollen Offsite-Workshop in Luxemburg haben wir kurzerhand selbst ein neues Logo entwickelt und unser CI/CD mit unserer Vision und unserer Herkunft in Einklang gebracht. Es war eine tolle Erfahrung in so kurzer Zeit so schnell voran zu kommen. Wie immer nach dem Prinzip des “eat your own dogfood” natürlich auch durch die Anwendung bewährter Kreativitäts- und Innovationstechniken in einem kreativen Umfeld.

Und wenn wir neben der Ratio die Emotio noch stärker mit zu Rate ziehen, dann war es durchaus ein turbulentes Jahr – im positiven Sinne, aber durchaus mit Schwankungen. Und was kommt 2018? Tja, durch die immer schneller werdenden Auswirkungen der digitalen Changes und Innovationen wird unsere Zukunft immer weniger vorhersagbar. Und für uns erscheinen die typischen Trendprognosen von selbsternannten Zukunftsinstituten und den üblichen “Verdächtigen” wie Tech-Websiten als wenig erhellend.

2017 – ein Jahr mit viel Change & Innovation

Quelle: Pixabay

Wenn man wie wir einige fussballverrückte Mitarbeiter in den eigenen Reihen hat, dann ist es natürlich sehr erfreulich, Projekte in Zusammenarbeit mit Fussball-Bundesligisten umgesetzt zu haben. Die Chance vor Vertretern der meisten Bundesligisten einen Vortrag zum Thema Innovation halten zu dürfen, war eine tolle kleine Exkursion in die VIP-Logen der Allianz-Arena. Und natürlich auch eine Herzenssache. Innovation ist ein Feld der Digitalisierung.

Aber viele digitale Herausforderungen stehen sowohl den Bundesligisten, als auch uns noch bevor: Wann steigt man selbst in welche Technologie ein, um ein innovativer Leader zu sein? Wann um als Fast Follower die Vorteile des Marktes zu nutzen? Und wann um zu verhindern, dass die Konkurrenz einen überholt? Das sind Fragen, die wir uns immer wieder von neuem, individuell beantworten müssen. Egal ob in der Bundesliga oder anderswo. Aber überall gilt gleichermassen – nur im Team, und das besteht zunehmend eben nicht mehr nur aus Spielern der eigenen Mannschaft, also eigenen, festangestellten Mitarbeitern – kann man gewinnen. Open Innovation Ansätze gewinnen rasend schnell an Bedeutung, denn ohne die Weisheit der Vielen kann man kaum noch mit der immer schneller werdenden Innovationsgeschwindigkeit mithalten.

Leben ist wie Fußball: nur wer abgeben kann, kann gewinnen.

Georg-Wilhelm Exler

Aber wir haben in 2017 nicht nur im Mittelstand gearbeitet, sondern weiterhin auch in der Welt der Konzerne. Change Management für Information Security. Uff, das klingt nach einer harten Nuss, oder? Information Security, das ungeliebte Kind, um das man sich eigentlich gar nicht kümmern will, möglichst sexy aufzubereiten und Mitarbeiter dafür zu begeistern ist sicher nicht so einfach, wie Menschen für neue Technologien zu begeistern. Aber wenn man etwas tiefer hinter die Fassade der Digitalisierung blickt, wird klar, dass gerade dieses Thema enorm wichtig ist, und immer wichtiger wird. Denn ohne Information Security kann man nicht die Früchte der Digitalisierung ernten, denn dann lassen andere diese sich schmecken. Unser Highlight im Bereich der Information Security war die Umsetzung spielerischer Ansätze für unsere Kunden: von der ersten Idee bis hin zur konsequenten Umsetzung. Wir haben ein wunderbar (weitgehend analoges) Spiel entwickelt, um in einem knackigen 15-Minuten Zeitfenster in Team-Meetings einen möglichst großen Teil der Belegschaft zu erreichen und für das Thema Information Security zu sensibilisieren. In Team-Meetings reinzugehen und das Spiel zu moderieren – das macht richtig Spass.

information security
digital
change
innovation

Und das Funkeln in den Augen der Teilnehmer, die sich freuen, endlich mal wieder etwas anderes wie PowerPoint-Schlachten oder lange Diskussionen zu erleben, ist eine wirkliche Belohnung. Den Spieltrieb für Change Management zu nutzen – das wird auch in 2018 eines unserer Kernfelder sein – egal ob für Information Security, Digitalisierung oder Organisationsentwicklung.

…2018… es wird weiter digitaler…

Die Brücke zwischen 2017 und 2018 schlägt für uns die in 2017 entwickelte und in 2018 erstmals durchgeführte Fortbildung zum digitalen Produktmanagement. In Kooperation mit der IHK Düsseldorf und der IHK Bonn Rhein-Sieg bieten wir in einem tiefgehenden Zertifikatslehrgang ein Fortbildung, die die Teilnehmer befähigt selbst digitale Geschäftsmodelle/ Produkte/ Services zu entwickeln. Und dafür ist es eigentlich nie notwendig, bewährte Kompetenzen oder Erlösquellen zu verdammen, sondern vielmehr diese AUCH in der digitalen Welt abzubilden und zu nutzen. Als wir die Fortbildung entwickelten war uns klar, dass dieser Kurs unsere eigene DNA sehr gut widerspiegelt. Und als ich darüber mit einem Kunden von mir sprach, meinte dieser “Mensch Simon, das ist genau das, was wir brauchen. Wir müssen uns als Abteilung weiterentwickeln, um künftig selbst stärker in der Lage zu sein digitale Lösungen zu entwickeln.”  Wir scharren schon jetzt mit den Hufen, um den Zertifikatslehrgang endlich durchführen zu können.  Weitere Informationen zum Zertifikatslehrgang “Digitales Produktmanagement (IHK) gibt´s hier. Wir werden jedenfalls auch in 2018 unsere Klienten mit unseren vier Kernkompetenzfeldern unterstützen, um nachhaltig digitaler, veränderungsbereiter und innovativer zu werden.

4-advice. digital.change.innovation.

Natürlich funktioniert das Ganze nur durch ein gutes, vertrauensvolles Miteinander. Und das wollen und werden wir auch weiterhin mit unseren Klienten hegen und pflegen um die Trias aus Digitalisierung, Change und Innovation in den Herzen und Köpfen unserer Klienten zu verankern und im ganz alltäglichen Tun zum Leben zu erwecken.

PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

Wichtigster Erfolgsfaktor ist die aktive Gestaltung des digitalen Wandels mit einem starken Fokus auf die Mitarbeiter

Simon Schoop
CEO 
4-advice

Mit Digitalisierung und deren Auswirkungen kennt sich Simon Schoop, CEO der 4-advice GmbH, aus. Seine profunde Expertise baute er mit seiner langjährigen Erfahrung als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation und seiner Leidenschaft für Zukunftsthemen auf. Mit bereits zahlreich gehaltenen Vorträgen und als Dozent an der Hochschule Fresenius begeistert und sensibilisiert Simon Schoop seine Zuhörer für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

In seiner neuen Key Note Speech setzt Simon Schoop den Schwerpunkt auf die Transformationsgeschwindigkeit als wesentlichen Erfolgsfaktor.
Denn im Wettbewerbsumfeld reüssieren vor allem diejenigen Unternehmen, die im Transformationsrennen die Nase vorne haben. In Zeiten von „Big Data“ gilt es, sich die Daten optimal zu Nutze zu machen. Sie ermöglichen, sich tief in Kunden und Mitarbeiter hineinzuversetzen und damit Handlungen vorherzusagen und zu beeinflussen. „Chancen liegen insbesondere in der Einbeziehung der Mitarbeiter in die digitale Transformation. So werden sie zu Partnern und Unterstützern des organisatorischen Wandels.“, argumentiert Simon Schoop in seiner Key Note.

Die Chancen und Herausforderungen sieht er insbesondere in den folgenden Punkten:

– Konsumerisierung
– Vielzahl von Kanälen und Tools im Berufs- und Privatleben
– Weiterentwicklung der Arbeitskräfte mit Blick auf die neuen Anforderungen
– Entwicklung einer unterstützenden Unternehmenskultur

Gerne begeistert und sensibilisiert Simon Schoop auch Ihr Publikum, z.B. Ihre Mitarbeiter und Partner, mit seiner Key Note Speech. Kommen Sie dafür gerne auf uns zu.

Digitalisierung leicht gemacht

Digitalisierung leicht gemacht

Digitalisierung leichtgemacht – Einführung in die Unternehmenswelt 4.0

Was ist Digitalisierung? Wo liegt der Unterschied zwischen Digitalisierung, digitaler Transformation oder digitaler Innovation? Welche Auswirkungen hat Digitalisierung auf Unternehmensfunktionen?
Und wie kann ich mir und meinem Unternehmen die Digitalisierung zu Nutze machen?

Antworten auf all diese Frage erarbeiten wir mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern in unseren in Zusammenarbeit mit der IHK Düsseldorf angebotenen Seminaren zur Digitalisierung. Gemeinsam und vor allem auf Augenhöhe mit den Teilnehmern beleuchten wir verschiedene Themenschwerpunkte der Digitalisierung.

Im Rahmen des Zweitages-Seminars „Digitalisierung leicht gemacht“ erlernen Sie die Grundlagen der Digitalisierung, bauen Verständnis für deren Herausforderungen auf und lernen, wie Sie Digitalisierung in ihrem Unternehmen nutzen können.

Wenn Sie darüber hinaus digitale Produkte und Dienstleistungen entwickeln und vermarkten möchten, können Sie in unserem Zertifikatslehrgang „Digitales Produktmanagement“ erlernen, wie Sie Ihre digitalen Produkte entwickeln und Marktchancen erkennen und nutzen.

Am Ende des Produktmanagement-Seminars erhalten die Teilnehmer das IHK-Zertifikat.

Gerne bieten wir Ihnen die Seminare „Digitalisierung leicht gemacht“ und Digitales Produktmanagement“ auch als maßgeschneidertes Training für Ihr Unternehmen an, welches wir bei Ihnen vor Ort durchführen.

Bei Interesse dazu, melden Sie sich gerne bei uns.

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Informationen zu digitalen Qualifizierungspfaden der IHK Düsseldorf finden Sie hier. Ergänzend dazu bietet der Flyer Mitarbeiterqualifizierung in der digitalen Transformation eine gute Gesamtübersicht über das Weiterbildungsprogramm.

PART TWELVE | The future of Open Innovation

The future of Open Innovation

A discussion with Erkka Isomäki, founder of Viima. Author: Simon Schoop, Managing Director 4-advice

At 4-advice we use Viima as an idea management tool and love it! We also found Viima´s blog very interesting, so I decided to get in touch with Erkka, in order to exchange thoughts on Open Innovation. After discussing ideas on how to further develop Open Innovation approaches, we decided to share his insights with you.

Source: Viima

I have worked with a range of idea management solutions. There are all sorts of different kinds of software with different flavors, features and business models. When we found Viima, we found a lean solution with a clear and easy-to-understand user interface. We believe that specific tools serve specific purposes. For the 4-advice Open Innovation community, we decided to use Viima.

Simon: Erkka, you developed the idea management platform Viima. Why does the world need Viima?

Erkka: Our founding team had developed a software for team collaboration (task management, time tracking and communication) following a traditional approach and competing with software like Slack or Trello. Doing this in Finland, we realized that the world out there rather needs support for internal innovation support. The reasons why I think the world needs Viima are that we focus on making the ideation experience fun and engaging for the participants, which drives good results from the innovation funnel. Also, implementation of Viima into one’s organization is really quick and lightweight without any IT projects, user trainings or consultants require. Thirdly, we want to provide new data driven intelligence on top of the ideas gathered from the participants to help companies achieve a whole new level of innovativeness

Simon: When initially testing Viima, I was positively surprised about the free version for up to 50 users. It contains a lot of features that most of your competitors only offer in paid versions. What is your rationale behind offering a wide feature set to your non-paying customers?

Erkka: Our goal is that for up to 50 users, we want to provide the best free tool out there. On top of that we provide additional paid features for users who are willing to pay for a little bit more structure and customization. What is very beneficial, is that we get lots of insights from the free users and hope that they will promote our software.

Simon: So you eat your own dogfood by asking your customers for feedback to improve Viima in Viima. How much quality feedback do you get?

Erkka: We actually get a lot of feedback in the tool, but also in follow up conversations via e-mail and telephone. The quality of the feedback is very good. We remove bias by rating ideas from customers and – of course – we also use Viima for our internal ideation too.

Simon: You talk about the dimensions of Open Innovation in your blog. You also mention the six key success factors of Open Innovation. Could you please explain how you see the value of Open Innovation?

Erkka: I see a huge value in Open Innovation –  even larger organizations get significant benefits from it. There are two key aspects: Firstly, you can improve the target you are trying to achieve. And secondly, you increase the awareness and commitment of stakeholders. For example, when Lego is collecting feedback from people aged 5 to 99 with Open Innovation in a publicly open sense, they get a wide coverage from different perspectives.

There are two different ways to do Open Innovation: Intercompany ideation between two or more companies helps them to develop a shared agenda or mutual products, or to improve their supply chain. In intracompany ideation, e.g. Pixar,  wanted to cut down on production cost and so held open workshops with all employees to get great ideas which helped them to improve efficiency. One of our customers, Yle, a Finnish broadcasting company, used Viima as a platform for their Open Innovation project. They collected ideas which they evaluated and developed further, before having a public voting on those ideas. Also, If P&C Insurance, the largest private & corporate insurance company in Finland uses Viima. They do not only see Viima as a tool but as a way of working.

Simon: My belief in Open Innovation is the reason that I am doing things like intercompany innovation in the Innovation Think Tank. How can Viima support international cross-company, cross-industry Open Innovation groups like the Innovation Think Tank?

Erkka: We had one case that is quite closely related to this. It had participants from  different industries like machinery, technology etc. who were generating ideas regarding Internet of Things related use cases – the challenge is not on the software side but rather on the specific goal of the Open Innovation activity and how it is facilitated. There needs to be long term benefits for it to work.

Simon: Intercompany Open Innovation activities are difficult to fund, but I am convinced that people who experience trust and great, creative workshop formats will either recommend 4-advice or will come back in another way. Especially given today´s recommendation and network based economy. Which roles will Freemium based business models play in the near future for SaaS solutions like Viima? Do you see other business models with high relevance?

Erkka: The Challenge with freemium models is how to convert customers from free to paying customers. You need a clear understanding on how to launch a free version and how to make the conversion. Customers need to see the value before they commit to convert.  We use the Freemium model because Viima is very scalable and the great ease of use makes customers convert when number of users grow bigger.

The world will continue to be more open and transparent. Therefore Open Innovation will gain more traction.

Simon: How do you see the future of Open Innovation in the next three to ten years? What will remain, and what is likely to change?

Erkka: I think the world will become more open and transparent. And in that sense Open Innovation activities will gain more traction. What the actual format will be, is hard to predict. But the last years give a clear indication and the fact that digital natives becoming decision makers will help a lot. Nevertheless, there are still very large intercultural differences – so there will not be one point in time when everyone is going participate in Open Innovation.

Simon:  I have taken a course at MIT regarding Service Design Thinking. Steven Eppinger has great ideas and methodologies about sustainable product and service innovation. This is a topic I am passionate about and want to help develop further in Germany. How can you help with making product and service innovation efforts more sustainable?

Erkka: I have got three key ideas. Firstly, many of our customers including large corporations find this is an area they need to improve on: Viima has often been used to create ideas on how to become better in Corporate Sustainability, CO2 footprint or environmental friendliness of operations. Secondly, sustainability related criteria are incorporated in the process of how the ideas are evaluated – those criteria can easily be integrated in order to map ideas against sustainability criteria. And finally, customers told us that they reduce the need for travel by using Viima, because they can generate ideas from their offices all around the world, thus reducing their CO2 footprint. United Nations Global Compact (UNGC), a customer of ours, was able to engage their local members from 80 countries around the world.

Simon: Other idea management vendors are long established in the German speaking markets in Austria, Switzerland and Germany. What are your plans with Viima for those markets?
Erkka: Viima, in Finnish, translates to a fresh, cool breeze. We want to bring more fun into innovation activities in the German markets. We get lots of new sign-ups on a daily basis from the German speaking markets. Everybody wants to go to the United States. But we believe that focusing on close by countries is something we can really succeed in. The User Interface is currently being translated into German. Germans value high quality in engineering – like here in Finland – so we think this will be highly appreciated in Germany.

It´s the execution that really matters. Build, measure, learn - an Eric Ries mentality.

Simon: Last but not least, what were your most surprising experiences in founding Viima and bringing it to market?

Erkka: We have had quite a smooth ride. Surprises that happen within a startup, are daily business. What’s challenging is that you’re not in sync with large organizations, where half year delays are commonplace.

On the positive side, we were delighted that from the very beginning that very large organizations trusted us early on. All of our customers came from new contacts we made. We gained a lot of trust from the early days on. Our great team and team spirit, really helped us to get through the difficult times when the only thing that keeps you going forward is your belief you’re doing the right thing.  Another very positive experience is that inbound marketing has really yielded great results – for example by filling our blog with interesting content.

When I look back, I have to say that you do not need to know everything in at the start, but it´s great to see what you are capable of from the beginning. It´s the execution that really matters. Build, measure, learn: An Eric Ries mentality. We coded the tool for two weeks when we started selling it. If you are not embarrassed to showing your product to the customer, then you are showing it too late.