Crowdsourcing und Schwarmintelligenz
Crowdsourcing

Crowdsourcing und Schwarmintelligenz

Crowdsourcing oder Social Forecasting ermöglicht es, die “Weisheit der Vielen”, die sog. Schwarmintelligenz nutzbar zu machen. Dazu befragt man einfach Gruppen wie z.B. Mitarbeiter, Lieferanten oder Kunden zu einem bestimmten Thema und erhält – wenn man es handwerklich richtig macht – statistisch valide Aussagen zu Annahmen, die für die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Investition, bspw. in eine vielversprechende aber kostenträchtigte Innovation, frühzeitig und im Vergleich zu klassischer Marktforschung zudem sehr günstig.  Natürlich lässt sich Crowd Sourcing auch für viele andere Fragestellungen einsetzen. Das Schöne daran, ist die Beteiligung darin – denn Stakeholder fühlen sich “gehört” und einbezogen. So kann man sich kostengünstig und mit dem positiven Nebeneffekt der Beteiligung Ideen durch die befragte Crowd validieren zu lassen oder mit entsprechenden Software-Tools auch eigene Panels aufbauen.

In Zeiten von Kostenspar- und Personalabbauprogrammen ist es für Top-Manager wichtig, das Ohr möglichst nah am Mitarbeiter zu haben. Die im Unternehmen verbliebenen Mitarbeiter sollen schließlich adäquate Wertschätzung erfahren.

Auf diese Weise verhindert das Management die ungewünschte Abwanderung der Top-Performer durch Mangel an Zwei-Wege-Kommunikation.

Veröffentlichung auf Business On

Crowdsourcing Trugschluss Nr. 1: Wenn man die Mitarbeiter fragt, kommen oftmals unangenehme Wahrheiten zu Tage

Wenn man die Mitarbeiter fragt, kommen oftmals unangenehme Wahrheiten zu Tage

Das hält viele Top-Manager davon ab, die Mitarbeiter zu fragen. Wenn man aber richtig fragt, kann man dadurch enorme Motivationssteigerungen erzielen. Richtig bedeutet in diesem Kontext, dass man den Mitarbeitern die Chance gibt, Feedback zu geben, das auch tatsächlich gehört und „weiterverarbeitet“ wird. Wichtig ist dabei ebenfalls die richtige Fragestellung, nämlich eine Formulierung, die einerseits auf die befragten Mitarbeiter zugeschnitten ist und die es andererseits dem Fragesteller ermöglicht, die Antworten effizient auszuwerten, zum Beispiel in Form von quantifizierbaren KPIs. 

 

Befragt der Vorstand die Vertriebsmitarbeiter nach ihrer Einschätzung zu den Erfolgsaussichten eines Produktes, das in drei Monaten auf den Markt kommen soll, so wird er sicherlich Feedback zu einzelnen Features erhalten – aber vermutlich auch einiges an Kritik und Vorbehalten. Zum Beispiel: „Dafür haben wir gar keine Kapazitäten mehr“ oder „Das funktioniert bei meinen Kunden nicht“. Sinnvolleres Feedback gibt es, wenn Fragen ausgewählt werden, auf die es quantifizierbare Antworten gibt. Dazu gehören zum Beispiel Fragen wie „Welchen Launch-Zeitpunkt halten Sie für Produkt XY für am besten?“ oder „Wie hoch schätzen Sie den potenziell erzielbaren Marktanteil zum 1.1.2014 mit Produkt XY im Vergleich zum Wettbewerbsprodukt XYZ ein?“.

Crowdsourcing Trugschluss Nr. 2: Die Geschäftsführung weiß es am besten – und falls nicht, dann doch wenigstens die zuständige Fachabteilung

Das Befragen der Mitarbeiter wird dann richtig spannend, wenn Sie nicht nur die Vertriebler dazu befragen, sondern auch andere Mitarbeitergruppen wie zum Beispiel Mitarbeiter in der Warendisposition oder von Zulieferern. Die Mitarbeiter bewerten die Frage aus unterschiedlichen Perspektiven und Sie erhalten hochqualitatives Feedback von Mitarbeitern, bei denen Sie gar nicht damit gerechnet haben. Dies belegt unsere Erfahrung im Umgang mit CrowdWorx™, einem innovativen Crowdsourcing-Tool, das wir in unseren Change- und Innovationsprojekten anwenden:

Crowdsourcing und Schwarmintelligenz

Bei einem Kundenprojekt erzielten diejenigen Mitarbeiter, die die Waren kommissionierten, eine deutlich höhere Genauigkeit bei der Absatzprognose als die für das Produkt zuständigen Produktmanager.

Crowdsourcing Trugschluss Nr. 3: „Ich frage die Mitarbeiter, dann habe ich meine Schuldigkeit getan“

Crowdsourcing Trugschluss Nr. 3: „Ich frage die Mitarbeiter, dann habe ich meine Schuldigkeit getan“

Wenn den Worten keine Taten folgen, sollte man unserer Erfahrung nach lieber gar nicht erst fragen. Ein altes Grundprinzip des Change Management ist: Wenn man jemanden fragt, dann muss man auch antworten – und zwar am besten eine begründete Antwort, wieso man einen Sachstand anders einschätzt als der Mitarbeiter. Wir nutzen in unseren Change & Innovationsprojekten die Software Crowdworx®, um sicherzustellen, dass sich Mitarbeiter für die Zeit und Kompetenz, die sie in Antworten investieren, wertgeschätzt fühlen. 

Dabei hilft die Gamification-basierte Gestaltung der Benutzeroberfläche. Sie gibt dem Befragten automatisiert ein positives Feedback und per virtuellem Status wird Wertschätzung vermittelt. Die Koppelung von materiellen und ideellen Incentives an den virtuellen Status ermöglicht die einfache Verbindung von realer und virtueller Welt. Konsequent umgesetzt trägt diese Lösung maßgeblich zur Entwicklung einer change- und innovationsaffinen Unternehmenskultur bei. Daher stellt Crowdworx™ eine wertvolle Ergänzung unserer Change & Innovation Berater-Toolbox bei Kundenprojekten dar.

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Im Design Sprint haben unsere Studenten im Master Digital Management Lösungen zur Vermarktung des digitalen Service-Tools „Meine-Wartung“ von Niemann-Laes, Großhändler für industriebedarf, entwickelt. Innerhalb von nur 4 Tagen haben sie unter der wie immer sympathischen und fachkundigen Führung unserer Dozenten der 4-advice Digital Change & Innovation einen von Experten getesteten Prototypen entwickelt. Es ist immer wieder großartig zu sehen, wieviel wir gemeinsam in kürzester Zeit erreichen können – als Win-Win-Win Situation für Hochschule, Studenten und Partner aus der Industrie. Weiter so und danke an unsere Studenten, die Industriepartner Maximilian Krause & Philipp Mitzscherlich und die Dozenten Marcus Jansen und Simon Schoop, die jedes Semester immer wieder innocative und wirksame Formate an der Hochschule Fresenius erfolgreich umsetzen!

Simon has been teaching as a lecturer with a high level of professional expertise and great personal commitment for many years in the international master´s program in Digital Management at the private Fresenius University of Applied Sciences in the Mediapark Cologne. The innovative teaching methods introduced by Simon and 4-advice, applying methodologies like the Google Design Sprint, add great practical value for our students. I have experienced 4-advice´s methodological competence within their lectures „Digital Innovation“ and „Digital Transformation“. The Design Sprint is a great tool to reduce Time-to-Market to a bare minimum. That´s why it´s a very valuable method to develop new products, processes, organization and business models. Actually it can be used to tackle most types of challenges.”

Ich habe Simon und sein Team von 4-advice als ausgewiesenen Experten für Veränderungsmanagement und Innovation kennengelernt. Dabei geht er, zum Beispiel durch seinen Ansatz des „Spielerischen Veränderns“ im Sinne eines besseren Ergebnisses, selbst immer wieder kreative und neue Wege. Ein Highlight sind hierbei sicher die „Business Escape Rooms“, die ich selbst als sehr positiv erlebt habe. Als Spezialist für Projektmanagement begleiten Simon und sein Team zudem mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl Unternehmen bei Organisationsentwicklungsteams. Simon ist absolut integer, stets hochmotiviert und 100%ig zuverlässig. Er steht zu seinem Wort! Mit ein Grund, warum ich so gerne mit ihm zusammenarbeite – und ihn empfehle.

Die Kombination aus Theorie – und Praxisanteil. Man konnte das gelernte aus der Schulung direkt in den Arbeitsalltag einfließen lassen bzw. direkt eine Brücke in den Beruf schlagen. Inhalte sind im Arbeitsalltag anwendbar. Ich werde die Methoden aber auch die gelernten Denkweisen in meinen Arbeitsalltag integrieren und entsprechend handeln um erfolgreiche meine Changes umzusetzen. Change , Change Management wird noch mehr Beachtung in den nächsten Jahren erhalten und jetzt bereits schon die entsprechenden Methodiken zu kennengelernt zu haben wird mich persönlich dabei unterstützen meine Aufgaben/Changes bestmöglich abzuwickeln. Die Schulung passt definitiv in die Berufswelt rein und ist keine reine stumpfe Theorie.

Der strukturierte Wissenszuwachs führte zu Aha-Effekten und häufig zu Frage, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. Auf jeden Fall bereichert der DCM-Kurs den Projektalltag und wird zu besseren Changeinitiativen führen.
Dank der offenen und sympathischen Dozenten wurden viele praktische Punkte ehrlich angesprochen und es entstand eine gute Stimmung im Kurs. Das Gelernte wird nicht erst in Zukunft umgesetzt. Es ist bereits jetzt in den Gesprächen und neuen Projekten zu spüren. Für die Zukunft werde ich einen standardisierten grundhaften „Unterbau“ ausarbeiten, der an die Projekte individuell angepasst und/oder erweitert wird.
Außerdem werden unsere grundlegendsten Probleme (Kommunikation, stabile Rollenverteilung, Belohnung) anzugehen sein.
Zu guter Letzt werde ich von agilem Arbeiten wohl noch eine Weile träumen … toller Austausch, umfassende Betrachtung des Changes, viele praktische Tipps , Blick über den Tellerrand, Neubewertung der eigenen Aktivitäten in der Vergangenheit – meist haben wir vieles schon richtig gemacht, es aber nie wahrgenommen

Die Mischung aus Change Methoden und deren praktischer Anwendung. Die Unterlagen, Skripte, Excelvorlagen und Workbooks sind absolut Praxistauglich für die eigene tägliche Arbeit bei Change Projekten. Die Modul-Aufteilung von dem allgemeinen Verständnis der Digitalisierung zum Umgang mit dem Change ist verständlich strukturiert. Das ausgeprägte Kompetenzfeld der Trainer im Change Management hinweg über verschiedene Branchen und Organisationen. Das Anwenden der Methoden für erfolgreichen Change in der Digitalisierung, die ich gelernt habe werden mir sehr weiterhelfen zur Akzeptanzerreichung bei den Stakeholdern.
Im Mix aus eLearning, Methodenvermittlung, Case Studies und Live Coachings habe ich sehr wertvolle Kenntnisse zu Digital Change Management aufgebaut, dieses Wissen werde ich auch an andere Projektverantwortliche, insbesondere auch an Jung-Ingenieure weitergeben.
Veränderung nimmt in Intensität und Geschwindigkeit weiter stark zu – da sind die von 4-advice vermittelten Digitalisierungs-Kompetenzen Gold wert. Die Digitalisierung als Rationalisierungsfaktor wird in den kommenden Jahren rasant Fahrt aufnehmen. Insbesondere im Mittelständischen Maschinenbau, meinem Kerngebiet, gibt es in der Prozessdigitalisierung in vielen Unternehmen noch erheblichen Bedarf. Eine Basis für einen erfolgreichen Change und die Sicherung des Unternehmens in der Zukunft ist die Ausbildung eigener Mitarbeiter zu Digital Change Managern.

Die Inhalte waren sehr umfassend und fundiert, die Aufbereitung der Inhalte war sehr gut strukturiert und ansprechend. Die Referenten (Markus, Simon) haben die Inhalte sehr interessant rübergebracht und durch praktische Beispiele ergänzt. Mit Fragen der TN wurde sehr gut umgegangen. Die Gruppenzusammensetzung war auf Grund der verschiedenen Backgrounds, die Gruppenarbeiten waren bereichernd. Ich bin ständig in Changeprojekte eingebunden, daher kann ich das Gelernte sehr gut anwenden, nun mit wesentlich fundierterem Background und mehr Tools. Grund für die Weiterempfehlung: Siehe oben! Allerdings muss auch der Nachteil einer Remote-WB bewusst sein – der informelle Austausch zur praktischen Erfahrung bleibt etwas auf der Strecke. Aber alles in allem, eine tolle Weiterbildung!

Der Lehrgang war mit zwei äußerst gut vorbereiteten Trainer bestückt, die die Teilnehmer nicht nur kompetent und launig durch das Training geroutet haben, sondern auch verstanden haben, trotz der virtuellen Trainingssessions eine „harmonische Lerngruppe“ zu bilden. Neben einer ungeheuer vielfältigen Wissensvermittlung kamen Erfahrungsaustausch und Spaß nie zu kurz!
Nahezu alle Lerninhalte konnte ich schon während der Trainingsphase einsetzen, sei es in Kundenprojekten, in Angeboten oder in der täglichen Arbeit mit Kolleg:innen.
Sogar im privaten Bereich waren einige der vermittelten Inhalte von großem Nutzen. Erstens, die vermittelte „Philosophie“, was hinter „Change“ alles steckt und warum es sich lohnt, sich intensiv mit direkten und indirekten Einflüssen und Folgen auseinanderzusetzen. Zweitens, weil das Training eher generalistisch angelegt ist und damit ein breites fachliches und persönliches Einsatzspektrum garantiert. Drittens, weil die Kombination aus „Erstens“ und „Zweitens“ ein Maximum an Mehrwert generiert