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Digitalkompetenz: 8 Tipps für 2024

Thema: Kompetenzmanagement, Skill Management, Digitalkompetenz

8 Tipps für Zukunftsfähigkeit durch Digitalkompetenz

Die digitale Transformation hat uns alle längst fest im Griff. Ohne Digitalisierung sind wir heute kaum noch in der Lage, dieselben Produktivitätssteigerungen wie viele Wettbewerber zu erzielen. Die sogenannte “künstliche Intelligenz (KI)” ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg. Da die Algorithmen von Menschen gemacht sind, hängen diese natürlich von menschlicher Digitalkompetenz ab – wie so vieles heutzutage. Digitalkompetenz ist der weitreichendere Begriff, KI ist eine, wenn auch sehr wichtige, digitale Technologie. Laut der EU Kommission hatten 2023 56% der 16-74 jährigen EU-Bürger Grundlagenkenntnisse zu digitalen Skills, wobei diese in Deutschland unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. (Quelle Eurostat, Dezember 2023). 

Was du tun kannst, um die richtigen Skills für eine erfolgreiche Zukunft in der digitalen Transformation zu haben

In der heutigen, sich ständig verändernden Geschäftswelt, ist es von entscheidender Bedeutung, die richtigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu besitzen, um in der digitalen Transformation erfolgreich zu sein. Besonders für Menschen in der Weiterbildung und HR, die ihre Mitarbeiter für die Herausforderungen der Zukunft rüsten möchten, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

Um wiederkehrende Aufgaben digital zu automatisieren, benötigst du Digitalkompetenz. Und KI kann eine Technologie von mehreren sein, die du dazu einsetzt. Zur KI findest du mehr Informationen in unseren Publikationen im „KI-Monat Februar 2024“. In unserer Fallstudie zum Thema Digital Skill Management erfährst du, wie wir mittels einer App und dem Role Model Canvas dazu beigetragen haben, die Digitalkompetenz eines deutschen Mittelständlers zu erhöhen. Wenn du  verstehen willst, welche Digitalkompetenz es braucht, und was du konkret tun kannst, um diese bei dir im Unternehmen nachhaltig aufzubauen und zu stärken, dann haben wir hier 8 wertvolle Tipps für dich.

Tipp 1: Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit

Die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sind stark von den Fähigkeiten seiner Mitarbeiter abhängig. Die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist teuer und zeitaufwändig, insbesondere angesichts der Kosten für Recruiting, Stellenanzeigen und Headhunter. In wirtschaftlichen Krisenzeiten ist es daher entscheidend, Kosten zu kontrollieren. Eine effektive Lösung ist der interne Aufbau der benötigten Skills.

Tipp 2: Gib nicht Alles an teure, externe Agenturen

Der Einsatz externer Agenturen kann die Kosten in die Höhe treiben. Wenn du die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen intern entwickeln kannst, solltest du diese Möglichkeit nutzen, um selber im „Driver´s Seat“ zu bleiben und mit dem internen Aufbau digitaler Skills Kosten zu senken und die Flexibilität deines Teams zu erhöhen. Denn wenn deine Mitarbeitenden die Themen gut durchdringen, können sie auch die externen Agenturen besser steuern. Natürlich machen externe Agenturen gerade für die Kompensation von Arbeitslastspitzen oder für eher selten benötigte Skills großen Sinn – aber du solltest eben nicht alles outsourcen, was Digitalkompetenz erfordert.

Tipp 3: Switch zu digitalen Kanälen

In der Ära der Digitalisierung verlagern Kunden zunehmend ihre Werbebudgets auf digitale Kanäle, was zu verstärktem Wettbewerbsdruck und höheren Online-Werbepreisen führt. Hochqualifizierte Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten im Bereich Online-Marketing sind daher entscheidend.

Tipp 4: Fallbeispiele von an Skill-Mangel gescheiterten Unternehmen

Der Fachkräftemangel hat bereits viele Start-ups und Unternehmen scheitern lassen. Das gilt nicht nur Kodak, das als damaliger Weltmarktführer für analoge Fotografie am Mangel an Digitalkompetenz gescheitert war, sondern für viele andere Beispiele ebenso. Diese zeigen deutlich, wie wichtig es ist, die richtigen Fähigkeiten im Unternehmen zu haben.

Tipp 5: Upskilling statt nur Recruiting

Das Weiterbilden bestehender Mitarbeiter, bekannt als „Upskilling“, ist eine kostengünstigere Alternative zur Neueinstellung. Es spart nicht nur Geld, sondern stärkt auch die Mitarbeiterbindung. Upskilling ist heute als komplementäres Element zum Recruiting unabdingbar.

Tipp 6: Mitarbeiter halten und glücklich machen

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, Mitarbeiter zu halten und nicht nur zufrieden zu stellen, sondern die Extrameile zu gehen, um Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Glückliche Mitarbeiter sind motivierter und leistungsfähiger.

Tipp 7: In Rollen denken, nicht in Personen

Der sogenannte „Role Model Canvas“ ist eine Methode, die Unternehmen dabei unterstützt, in Rollen anstatt in Personen zu denken. Das bedeutet, dass nicht nur die Qualifikationen und Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter betrachtet werden, sondern auch, welche Rollen und Kompetenzen insgesamt im Unternehmen benötigt werden, um die Ziele zu erreichen.  Eine Person nimmt im Rahmen ihres Jobs n Rollen wahr. Rollen als Bündel von logisch zusammengehörigen Aufgaben sind unabdingbar, wenn man Struktur in seine Job Familien bringen möchte und Transparenz erreichen möchte. Deshalb: Denke in Rollen und nicht in Personen! 

Tipp 8: Skill Assessments und Lernempfehlungen

Um sicherzustellen, dass Mitarbeiter über die benötigten Fähigkeiten verfügen, können Skill Assessments durchgeführt werden. Auf Basis dieser Assessments können gezielte Lernempfehlungen gegeben werden. Diese können auch auf KI-basierten Analysen beruhen, um die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter besser zu verstehen und anzusprechen.

Insgesamt ist es von entscheidender Bedeutung, die richtigen Fähigkeiten und Qualifikationen intern aufzubauen, um wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Fachkräftemangel erfordert kreative Lösungen wie Upskilling, Mitarbeiterbindung und eine strategische Herangehensweise an die Entwicklung von Fähigkeiten im Unternehmen. Nur so können Unternehmen erfolgreich in die digitale Zukunft starten und den Herausforderungen der Transformation gerecht werden.

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Bildquelle: DALL-E, 4-advice

Das Fazit - 8 Tipps für mehr Digitalkompetenz

Die digitale Transformation stellt neue Anforderungen an Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Um in dieser sich wandelnden Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es unerlässlich, in die richtige Entwicklung der Skills zu investieren. Dies umfasst sowohl die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter als auch die strategische Planung der benötigten Kompetenzen. Durch eine Kombination aus Upskilling, Recruiting, Mitarbeiterbindung und zielgerichteten Lernstrategien kann sich jedes Unternehmen – auch deins- erfolgreich für die Herausforderungen der digitalen Zukunft rüsten. 

Hast du Fragen zu unseren Lösungsansätzen?

Wir sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr für dich da.

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Im Design Sprint haben unsere Studenten im Master Digital Management Lösungen zur Vermarktung des digitalen Service-Tools „Meine-Wartung“ von Niemann-Laes, Großhändler für industriebedarf, entwickelt. Innerhalb von nur 4 Tagen haben sie unter der wie immer sympathischen und fachkundigen Führung unserer Dozenten der 4-advice Digital Change & Innovation einen von Experten getesteten Prototypen entwickelt. Es ist immer wieder großartig zu sehen, wieviel wir gemeinsam in kürzester Zeit erreichen können – als Win-Win-Win Situation für Hochschule, Studenten und Partner aus der Industrie. Weiter so und danke an unsere Studenten, die Industriepartner Maximilian Krause & Philipp Mitzscherlich und die Dozenten Marcus Jansen und Simon Schoop, die jedes Semester immer wieder innocative und wirksame Formate an der Hochschule Fresenius erfolgreich umsetzen!

Simon has been teaching as a lecturer with a high level of professional expertise and great personal commitment for many years in the international master´s program in Digital Management at the private Fresenius University of Applied Sciences in the Mediapark Cologne. The innovative teaching methods introduced by Simon and 4-advice, applying methodologies like the Google Design Sprint, add great practical value for our students. I have experienced 4-advice´s methodological competence within their lectures „Digital Innovation“ and „Digital Transformation“. The Design Sprint is a great tool to reduce Time-to-Market to a bare minimum. That´s why it´s a very valuable method to develop new products, processes, organization and business models. Actually it can be used to tackle most types of challenges.”

Ich habe Simon und sein Team von 4-advice als ausgewiesenen Experten für Veränderungsmanagement und Innovation kennengelernt. Dabei geht er, zum Beispiel durch seinen Ansatz des „Spielerischen Veränderns“ im Sinne eines besseren Ergebnisses, selbst immer wieder kreative und neue Wege. Ein Highlight sind hierbei sicher die „Business Escape Rooms“, die ich selbst als sehr positiv erlebt habe. Als Spezialist für Projektmanagement begleiten Simon und sein Team zudem mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl Unternehmen bei Organisationsentwicklungsteams. Simon ist absolut integer, stets hochmotiviert und 100%ig zuverlässig. Er steht zu seinem Wort! Mit ein Grund, warum ich so gerne mit ihm zusammenarbeite – und ihn empfehle.

Die Kombination aus Theorie – und Praxisanteil. Man konnte das gelernte aus der Schulung direkt in den Arbeitsalltag einfließen lassen bzw. direkt eine Brücke in den Beruf schlagen. Inhalte sind im Arbeitsalltag anwendbar. Ich werde die Methoden aber auch die gelernten Denkweisen in meinen Arbeitsalltag integrieren und entsprechend handeln um erfolgreiche meine Changes umzusetzen. Change , Change Management wird noch mehr Beachtung in den nächsten Jahren erhalten und jetzt bereits schon die entsprechenden Methodiken zu kennengelernt zu haben wird mich persönlich dabei unterstützen meine Aufgaben/Changes bestmöglich abzuwickeln. Die Schulung passt definitiv in die Berufswelt rein und ist keine reine stumpfe Theorie.

Der strukturierte Wissenszuwachs führte zu Aha-Effekten und häufig zu Frage, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. Auf jeden Fall bereichert der DCM-Kurs den Projektalltag und wird zu besseren Changeinitiativen führen.
Dank der offenen und sympathischen Dozenten wurden viele praktische Punkte ehrlich angesprochen und es entstand eine gute Stimmung im Kurs. Das Gelernte wird nicht erst in Zukunft umgesetzt. Es ist bereits jetzt in den Gesprächen und neuen Projekten zu spüren. Für die Zukunft werde ich einen standardisierten grundhaften „Unterbau“ ausarbeiten, der an die Projekte individuell angepasst und/oder erweitert wird.
Außerdem werden unsere grundlegendsten Probleme (Kommunikation, stabile Rollenverteilung, Belohnung) anzugehen sein.
Zu guter Letzt werde ich von agilem Arbeiten wohl noch eine Weile träumen … toller Austausch, umfassende Betrachtung des Changes, viele praktische Tipps , Blick über den Tellerrand, Neubewertung der eigenen Aktivitäten in der Vergangenheit – meist haben wir vieles schon richtig gemacht, es aber nie wahrgenommen

Die Mischung aus Change Methoden und deren praktischer Anwendung. Die Unterlagen, Skripte, Excelvorlagen und Workbooks sind absolut Praxistauglich für die eigene tägliche Arbeit bei Change Projekten. Die Modul-Aufteilung von dem allgemeinen Verständnis der Digitalisierung zum Umgang mit dem Change ist verständlich strukturiert. Das ausgeprägte Kompetenzfeld der Trainer im Change Management hinweg über verschiedene Branchen und Organisationen. Das Anwenden der Methoden für erfolgreichen Change in der Digitalisierung, die ich gelernt habe werden mir sehr weiterhelfen zur Akzeptanzerreichung bei den Stakeholdern.
Im Mix aus eLearning, Methodenvermittlung, Case Studies und Live Coachings habe ich sehr wertvolle Kenntnisse zu Digital Change Management aufgebaut, dieses Wissen werde ich auch an andere Projektverantwortliche, insbesondere auch an Jung-Ingenieure weitergeben.
Veränderung nimmt in Intensität und Geschwindigkeit weiter stark zu – da sind die von 4-advice vermittelten Digitalisierungs-Kompetenzen Gold wert. Die Digitalisierung als Rationalisierungsfaktor wird in den kommenden Jahren rasant Fahrt aufnehmen. Insbesondere im Mittelständischen Maschinenbau, meinem Kerngebiet, gibt es in der Prozessdigitalisierung in vielen Unternehmen noch erheblichen Bedarf. Eine Basis für einen erfolgreichen Change und die Sicherung des Unternehmens in der Zukunft ist die Ausbildung eigener Mitarbeiter zu Digital Change Managern.

Die Inhalte waren sehr umfassend und fundiert, die Aufbereitung der Inhalte war sehr gut strukturiert und ansprechend. Die Referenten (Markus, Simon) haben die Inhalte sehr interessant rübergebracht und durch praktische Beispiele ergänzt. Mit Fragen der TN wurde sehr gut umgegangen. Die Gruppenzusammensetzung war auf Grund der verschiedenen Backgrounds, die Gruppenarbeiten waren bereichernd. Ich bin ständig in Changeprojekte eingebunden, daher kann ich das Gelernte sehr gut anwenden, nun mit wesentlich fundierterem Background und mehr Tools. Grund für die Weiterempfehlung: Siehe oben! Allerdings muss auch der Nachteil einer Remote-WB bewusst sein – der informelle Austausch zur praktischen Erfahrung bleibt etwas auf der Strecke. Aber alles in allem, eine tolle Weiterbildung!

Der Lehrgang war mit zwei äußerst gut vorbereiteten Trainer bestückt, die die Teilnehmer nicht nur kompetent und launig durch das Training geroutet haben, sondern auch verstanden haben, trotz der virtuellen Trainingssessions eine „harmonische Lerngruppe“ zu bilden. Neben einer ungeheuer vielfältigen Wissensvermittlung kamen Erfahrungsaustausch und Spaß nie zu kurz!
Nahezu alle Lerninhalte konnte ich schon während der Trainingsphase einsetzen, sei es in Kundenprojekten, in Angeboten oder in der täglichen Arbeit mit Kolleg:innen.
Sogar im privaten Bereich waren einige der vermittelten Inhalte von großem Nutzen. Erstens, die vermittelte „Philosophie“, was hinter „Change“ alles steckt und warum es sich lohnt, sich intensiv mit direkten und indirekten Einflüssen und Folgen auseinanderzusetzen. Zweitens, weil das Training eher generalistisch angelegt ist und damit ein breites fachliches und persönliches Einsatzspektrum garantiert. Drittens, weil die Kombination aus „Erstens“ und „Zweitens“ ein Maximum an Mehrwert generiert