KI-Lernberater im Praxiseinsatz

KI-Lernberater im Praxiseinsatz

Wie KIM Teilnehmende im IHK-Zertifikatslehrgang KI-Manager mit Präsenzwoche unterstützt

Unternehmen investieren regelmäßig in Weiterbildung, Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen. Doch eine Herausforderung bleibt bestehen: Wissen entsteht nicht allein durch Trainings, Präsentationen oder Lernunterlagen. Es entsteht durch Anwendung, Reflexion und die Übertragung auf konkrete Aufgaben im Arbeitsalltag. Darauf sind unsere Schulungen konsequent ausgerichtet – weshalb wir immer anbieten, dass die Teilnehmenden schon während der Schulung eigene, reale Anwendungsfälle bearbeiten.

Genau hier können KI-Lernberater einen entscheidenden Beitrag leisten. Sie machen Wissen dialogfähig, begleiten Lernprozesse 24 × 7 und helfen dabei, Inhalte in die Praxis zu übertragen, wenn der Trainer persönlich nicht verfügbar ist.

Ein Beispiel dafür ist KIM – ein KI-Lernberater, den wir für unseren
IHK-Zertifikatslehrgang KI-Manager mit Präsenzwoche entwickelt haben. Das Praxisbeispiel zeigt, wie spezialisierte Wissensagenten Lernen, Wissensmanagement und Praxistransfer miteinander verbinden können.

Was ist ein KI-Lernberater?

Ein KI-Lernberater ist ein spezialisierter Wissensagent, der Menschen beim Lernen, Verstehen und Anwenden von Wissen jederzeit und an jedem Ort mit Online-Verbindung unterstützt.

Im Gegensatz zu klassischen Lernplattformen oder Dokumentensammlungen ermöglicht ein KI-Lernberater einen direkten Dialog mit den verfügbaren Inhalten, unabhängig von der Verfügbarkeit des persönlichen Trainers. Nutzer können Fragen stellen, sich komplexe Zusammenhänge erklären lassen, Wissen überprüfen oder Unterstützung bei konkreten Aufgaben erhalten und Prüfungssituationen simulieren.

Die Grundlage bildet dabei eine speziell aufgebaute Wissensbasis. Diese kann aus Schulungsunterlagen, Fachinformationen, Prozessdokumentationen, Richtlinien, Produktwissen, Lernfortschritts-Kontrollfragen oder sonstigem unternehmensinternem Know-how bestehen. Dadurch entsteht ein digitaler Lern- und Wissensbegleiter, der Wissen nicht nur bereitstellt, sondern aktiv nutzbar macht.

Braucht es einen KI-Lernberater? Warum nicht einfach ChatGPT nutzen?

Werkzeuge wie ChatGPT bieten einen schnellen Zugang zu allgemeinem Wissen. Sobald jedoch spezifische Inhalte vermittelt oder internes Wissen genutzt werden soll, stoßen allgemeine KI-Systeme an Grenzen.

Ein öffentlicher KI-Assistent kennt beispielsweise nicht:

  • die Inhalte eines konkreten Lehrgangs
  • interne Unternehmensrichtlinien
  • Prozessbeschreibungen
  • Produktwissen
  • technische Dokumentationen
  • Projekterfahrungen und Best Practices

Ein KI-Lernberater wird dagegen gezielt auf die relevanten Wissensquellen einer Organisation oder Weiterbildung vom Ersteller „trainiert“. Im Fall eines Unternehmens können dies interne Dokumentationen, Schulungsunterlagen oder Fachinformationen sein. Im Fall eines Zertifikatslehrgangs die vermittelten Inhalte, Modelle, Methoden und Praxisbeispiele. Der Nutzer steuert seinen Use Case bei.

Dadurch entstehen mehrere Vorteile:

  • Antworten orientieren sich an den tatsächlich vermittelten Inhalten
  • Unternehmenswissen bleibt innerhalb der Organisation
  • Fachwissen wird zentral verfügbar gemacht
  • Lernende erhalten konsistente und nachvollziehbare Informationen
  • Das Risiko von Fehlinterpretationen und Halluzinationen wird reduziert
  • Wissen kann jederzeit und ortsunabhängig genutzt werden

Der eigentliche Wert eines KI-Lernberaters liegt daher nicht in der KI selbst. Sein Wert liegt darin, dass er das Wissen einer Organisation zugänglich, nutzbar und anwendbar macht.

Praxisbeispiel: KIM im IHK-Zertifikatslehrgang KI-Manager

Im Rahmen unseres IHK-Zertifikatslehrgangs KI-Manager mit Präsenzwoche haben wir KIM als digitalen Lernberater entwickelt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem mit generativer KI, Prompt-Engineering, KI-Strategien, Use Cases, Change-Management sowie rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Lehrgangs ist die Arbeit an eigenen Praxisprojekten. Die Teilnehmenden entwickeln etwa KI-Strategien, Use-Case-Landkarten, KI-Apps, KI-Agenten oder Einführungskonzepte für ihre Organisation.

KI-Lernberater KIM wurde auf die Inhalte des Lehrgangs abgestimmt und begleitet die Teilnehmenden während des gesamten Lernprozesses. Zwischen den Online-Sessions, während der Selbstlernphasen, in der Vorbereitung auf die Präsenzwoche und bei der Arbeit an den Praxisprojekten steht KIM als digitaler Sparringspartner zur Verfügung.

Lernberater KIM im Einsatz:

Wie unterstützt KIM die Teilnehmenden?

KIM beantwortet nicht nur Fragen zu den Lehrgangsinhalten. Der KI-Lernberater unterstützt die Teilnehmenden dabei, Wissen anzuwenden und daraus konkrete Ergebnisse zu entwickeln.

So kann KIM beispielsweise:

  • Fachbegriffe, Methoden und Modelle erläutern
  • Fragen zu den Lehrgangsinhalten beantworten
  • Praxisbeispiele entwickeln
  • Fallstudien bearbeiten
  • Antworten strukturieren und ausformulieren
  • KI-Use-Cases bewerten und priorisieren
  • erste KI-Roadmaps entwickeln
  • Wissen durch Quiz- und Reflexionsfragen vertiefen
  • als Sparringspartner bei Praxisprojekten unterstützen

Im praktischen Einsatz zeigt sich, dass die Teilnehmenden KIM häufig nicht nur als Wissensquelle nutzen, sondern als digitalen Tutor und Gesprächspartner. Sie diskutieren Ideen, reflektieren Lösungsansätze und entwickeln ihre Projekte Schritt für Schritt weiter.

Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Lern- und Transferprozess, der weit über klassische Schulungsunterlagen hinausgeht.

Mehrwert eines KI-Lernberaters: Wissenstransfer statt reiner Wissensvermittlung

Der größere Mehrwert eines KI-Lernberaters liegt nicht im Beantworten von Fragen. Seine Stärke besteht darin, Wissen in konkrete Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen. Teilnehmende können beispielsweise diskutieren, ob ein geplanter KI-Use-Case sinnvoll erscheint, welche Daten benötigt werden, welche Risiken berücksichtigt werden sollten oder wie sich eine KI-Strategie für das eigene Unternehmen strukturieren lässt.

Aus Wissen werden Entscheidungen. Aus Lerninhalten entstehen Konzepte, Roadmaps und Projekte, also Lösungen für eigene Use Cases der Teilnehmenden. 

Gerade bei Themen wie Künstlicher Intelligenz, die sich schnell entwickeln und stark vom Unternehmenskontext abhängen, schafft diese Form der individuellen Lernbegleitung einen erheblichen Mehrwert.

Was wir aus dem Einsatz von KIM gelernt haben

Die Erfahrungen aus dem Einsatz von KIM zeigen, dass drei Faktoren einen hohen Nutzwert schaffen:

  • Erstens erhalten die Teilnehmenden jederzeit Unterstützung bei fachlichen Fragestellungen.
  • Zweitens werden Lerninhalte deutlich häufiger zwischen den Lehrveranstaltungen genutzt und vertieft.
  • Drittens verbessert sich der Praxistransfer. Ideen, Konzepte und Projektergebnisse können kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt werden.

KI-Wissensassistenten sind weit mehr als Lernberater

Das Beispiel KIM zeigt nur eines von vielen möglichen Einsatzszenarien. Grundsätzlich lassen sich KI-Assistenten überall dort nutzenstiftend einsetzen, wo Wissen aufgebaut, vermittelt oder angewendet werden soll.

Typische Anwendungsfelder sind beispielsweise:

 

Entscheidend ist dabei immer, dass der Lernberater auf die relevanten Inhalte und Wissensquellen der jeweiligen Organisation abgestimmt wird.

Fazit: KI-Assistenten machen Wissen nutzbar

Mit KIM haben wir einen KI-Lernberater entwickelt, der Teilnehmende des IHK-Zertifikatslehrgangs KI-Manager beim Aufbau von KI-Kompetenz begleitet und den Transfer von Wissen in die Praxis unterstützt.

Das Praxisbeispiel zeigt zugleich das Potenzial spezialisierter Wissensagenten. Sie beantworten nicht nur Fragen, sondern helfen dabei, Wissen anzuwenden, Projekte voranzubringen und Lernprozesse nachhaltig zu unterstützen.

Damit werden KI-Lernberater zu einem wichtigen Baustein moderner Weiterbildung, Qualifizierung und Wissensmanagement-Strategien – sowohl in Bildungseinrichtungen als auch in Unternehmen.

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Im Design Sprint haben unsere Studenten im Master Digital Management Lösungen zur Vermarktung des digitalen Service-Tools „Meine-Wartung“ von Niemann-Laes, Großhändler für industriebedarf, entwickelt. Innerhalb von nur 4 Tagen haben sie unter der wie immer sympathischen und fachkundigen Führung unserer Dozenten der 4-advice Digital Change & Innovation einen von Experten getesteten Prototypen entwickelt. Es ist immer wieder großartig zu sehen, wieviel wir gemeinsam in kürzester Zeit erreichen können – als Win-Win-Win Situation für Hochschule, Studenten und Partner aus der Industrie. Weiter so und danke an unsere Studenten, die Industriepartner Maximilian Krause & Philipp Mitzscherlich und die Dozenten Marcus Jansen und Simon Schoop, die jedes Semester immer wieder innocative und wirksame Formate an der Hochschule Fresenius erfolgreich umsetzen!

Simon has been teaching as a lecturer with a high level of professional expertise and great personal commitment for many years in the international master´s program in Digital Management at the private Fresenius University of Applied Sciences in the Mediapark Cologne. The innovative teaching methods introduced by Simon and 4-advice, applying methodologies like the Google Design Sprint, add great practical value for our students. I have experienced 4-advice´s methodological competence within their lectures „Digital Innovation“ and „Digital Transformation“. The Design Sprint is a great tool to reduce Time-to-Market to a bare minimum. That´s why it´s a very valuable method to develop new products, processes, organization and business models. Actually it can be used to tackle most types of challenges.”

Ich habe Simon und sein Team von 4-advice als ausgewiesenen Experten für Veränderungsmanagement und Innovation kennengelernt. Dabei geht er, zum Beispiel durch seinen Ansatz des „Spielerischen Veränderns“ im Sinne eines besseren Ergebnisses, selbst immer wieder kreative und neue Wege. Ein Highlight sind hierbei sicher die „Business Escape Rooms“, die ich selbst als sehr positiv erlebt habe. Als Spezialist für Projektmanagement begleiten Simon und sein Team zudem mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl Unternehmen bei Organisationsentwicklungsteams. Simon ist absolut integer, stets hochmotiviert und 100%ig zuverlässig. Er steht zu seinem Wort! Mit ein Grund, warum ich so gerne mit ihm zusammenarbeite – und ihn empfehle.

Die Kombination aus Theorie – und Praxisanteil. Man konnte das gelernte aus der Schulung direkt in den Arbeitsalltag einfließen lassen bzw. direkt eine Brücke in den Beruf schlagen. Inhalte sind im Arbeitsalltag anwendbar. Ich werde die Methoden aber auch die gelernten Denkweisen in meinen Arbeitsalltag integrieren und entsprechend handeln um erfolgreiche meine Changes umzusetzen. Change , Change Management wird noch mehr Beachtung in den nächsten Jahren erhalten und jetzt bereits schon die entsprechenden Methodiken zu kennengelernt zu haben wird mich persönlich dabei unterstützen meine Aufgaben/Changes bestmöglich abzuwickeln. Die Schulung passt definitiv in die Berufswelt rein und ist keine reine stumpfe Theorie.

Der strukturierte Wissenszuwachs führte zu Aha-Effekten und häufig zu Frage, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. Auf jeden Fall bereichert der DCM-Kurs den Projektalltag und wird zu besseren Changeinitiativen führen.
Dank der offenen und sympathischen Dozenten wurden viele praktische Punkte ehrlich angesprochen und es entstand eine gute Stimmung im Kurs. Das Gelernte wird nicht erst in Zukunft umgesetzt. Es ist bereits jetzt in den Gesprächen und neuen Projekten zu spüren. Für die Zukunft werde ich einen standardisierten grundhaften „Unterbau“ ausarbeiten, der an die Projekte individuell angepasst und/oder erweitert wird.
Außerdem werden unsere grundlegendsten Probleme (Kommunikation, stabile Rollenverteilung, Belohnung) anzugehen sein.
Zu guter Letzt werde ich von agilem Arbeiten wohl noch eine Weile träumen … toller Austausch, umfassende Betrachtung des Changes, viele praktische Tipps , Blick über den Tellerrand, Neubewertung der eigenen Aktivitäten in der Vergangenheit – meist haben wir vieles schon richtig gemacht, es aber nie wahrgenommen

Die Mischung aus Change Methoden und deren praktischer Anwendung. Die Unterlagen, Skripte, Excelvorlagen und Workbooks sind absolut Praxistauglich für die eigene tägliche Arbeit bei Change Projekten. Die Modul-Aufteilung von dem allgemeinen Verständnis der Digitalisierung zum Umgang mit dem Change ist verständlich strukturiert. Das ausgeprägte Kompetenzfeld der Trainer im Change Management hinweg über verschiedene Branchen und Organisationen. Das Anwenden der Methoden für erfolgreichen Change in der Digitalisierung, die ich gelernt habe werden mir sehr weiterhelfen zur Akzeptanzerreichung bei den Stakeholdern.
Im Mix aus eLearning, Methodenvermittlung, Case Studies und Live Coachings habe ich sehr wertvolle Kenntnisse zu Digital Change Management aufgebaut, dieses Wissen werde ich auch an andere Projektverantwortliche, insbesondere auch an Jung-Ingenieure weitergeben.
Veränderung nimmt in Intensität und Geschwindigkeit weiter stark zu – da sind die von 4-advice vermittelten Digitalisierungs-Kompetenzen Gold wert. Die Digitalisierung als Rationalisierungsfaktor wird in den kommenden Jahren rasant Fahrt aufnehmen. Insbesondere im Mittelständischen Maschinenbau, meinem Kerngebiet, gibt es in der Prozessdigitalisierung in vielen Unternehmen noch erheblichen Bedarf. Eine Basis für einen erfolgreichen Change und die Sicherung des Unternehmens in der Zukunft ist die Ausbildung eigener Mitarbeiter zu Digital Change Managern.

Die Inhalte waren sehr umfassend und fundiert, die Aufbereitung der Inhalte war sehr gut strukturiert und ansprechend. Die Referenten (Markus, Simon) haben die Inhalte sehr interessant rübergebracht und durch praktische Beispiele ergänzt. Mit Fragen der TN wurde sehr gut umgegangen. Die Gruppenzusammensetzung war auf Grund der verschiedenen Backgrounds, die Gruppenarbeiten waren bereichernd. Ich bin ständig in Changeprojekte eingebunden, daher kann ich das Gelernte sehr gut anwenden, nun mit wesentlich fundierterem Background und mehr Tools. Grund für die Weiterempfehlung: Siehe oben! Allerdings muss auch der Nachteil einer Remote-WB bewusst sein – der informelle Austausch zur praktischen Erfahrung bleibt etwas auf der Strecke. Aber alles in allem, eine tolle Weiterbildung!

Der Lehrgang war mit zwei äußerst gut vorbereiteten Trainer bestückt, die die Teilnehmer nicht nur kompetent und launig durch das Training geroutet haben, sondern auch verstanden haben, trotz der virtuellen Trainingssessions eine „harmonische Lerngruppe“ zu bilden. Neben einer ungeheuer vielfältigen Wissensvermittlung kamen Erfahrungsaustausch und Spaß nie zu kurz!
Nahezu alle Lerninhalte konnte ich schon während der Trainingsphase einsetzen, sei es in Kundenprojekten, in Angeboten oder in der täglichen Arbeit mit Kolleg:innen.
Sogar im privaten Bereich waren einige der vermittelten Inhalte von großem Nutzen. Erstens, die vermittelte „Philosophie“, was hinter „Change“ alles steckt und warum es sich lohnt, sich intensiv mit direkten und indirekten Einflüssen und Folgen auseinanderzusetzen. Zweitens, weil das Training eher generalistisch angelegt ist und damit ein breites fachliches und persönliches Einsatzspektrum garantiert. Drittens, weil die Kombination aus „Erstens“ und „Zweitens“ ein Maximum an Mehrwert generiert

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