Karikatur zweier männlicher Figuren in Anzug und Krone, stilisiert dargestellt als Herrscher mit breitem Lächeln, auf einem blauen Hintergrund; daneben die provokante Textfrage: „Ist 2026 das Jahr des ‚Recht des Stärkeren‘?“ – Symbolik für Machtverhältnisse und Dominanz in der Plattformökonomie

Ist 2026 das Jahr des „Recht des Stärkeren“?

Thema: Digitale Souveränität & Cloud-Strategie, Politik, KI

Das Recht des Stärkeren: Von Venezuela bis Temu


Donald Trump hat die Sanktionspolitik der USA und die eigene militärisch Übermacht gegenüber Venezuela genutzt, um die ökonomische und politische Souveränität des Landes quasi außer Kraft zu setzen – faktisch ein Instrument „ökonomischer Übermacht“. Mit Executive Order 13884 wurden Vermögenswerte der venezolanischen Regierung in den USA eingefroren und Geschäfte mit Regierungsstellen weitgehend verboten; die Maßnahme sollte die Macht von Nicolás Maduros direkt untergraben.

Ist 2026 das Jahr des „Recht des Stärkeren“?

Ökonomisch betrachtet ist das nichts anderes als der Einsatz (politischer) Skalen-Effekte: Wer die dominante Währung, die größten Finanzmärkte und die zentrale Stellung im Welthandel kontrolliert oder zumindest stark beeinflusst, kann andere Akteure per Knopfdruck beschränken oder vom System abschneiden. Die US-Regierung agiert hier ähnlich wie eine dominante Plattform, die über Zugangsbedingungen, Gebühren und Regeln steuert, welche Teilnehmer prosperieren – und welche scheitern. Wer bei Amazon als Händler Produkte anbietet, zu denen Amazon entscheidet diese dann unter ihrer eigenen Marke „Amazon Basics“ anzubieten, der hat potenziell ein Problem.
Denn es soll schon vorgekommen sein, dass der Einzelhändler im Marketplace letztlich vor die Wahl gestellt wird, sein eigenes Business einzustellen oder aber die eigenen Produkte fortan unter Eigenmarken von Amazon zu vertreiben und einen großen Stück des Profits an Amazon abzutreten. Weil die Plattform die digitale Reichweite und Sichtbarkeit bietet, die im digitalen Retail einzigartig ist ist der Konzern hier so mächtig. Und da er die Daten kontrolliert, die Nutzer auf der Amazon-Plattform erzeugen hat Amazon die Möglichkeit auch jederzeit zu erkennen, welche Angebote im digitalen Retail-Regal „Renner“ und welche „Penner“ sind. Wer die Datenhoheit und digitale Sichtbarkeit hat, gewinnt.

Christensen: Plattform-Ökonomie als neue Machtprojektion

Clayton Christensen, den ich auch in meiner Zeit als Universitätsdozent häufig zitiert habe, beschreibt in der Innovations- und Plattformlogik, dass sich Wertschöpfung zunehmend um Plattformen und Ökosysteme organisiert, in denen Größe und Netzwerkeffekte die entscheidenden Wettbewerbsvorteile sind. In solchen Systemen verschieben sich die Spielregeln: Nicht der „technisch beste“ Anbieter gewinnt, sondern derjenige, der Marktzugang, Komplementärleistungen und Datenströme in seinem Ökosystem bündelt.
Die große Ironie: Christensens ursprünglich „disruptive“ Perspektive – kleine Angreifer greifen etablierte Konzerne von unten an – ist heute selbst von Plattform-Giganten vereinnahmt worden. Aus der Logik des Underdogs ist ein Handbuch für die neue Hegemonie geworden: Wer zuerst Plattform-Skalierung erreicht, dominiert ganze Branchen und definiert Standards für alle anderen Marktteilnehmer.

Die große Ironie: Christensens ursprünglich „disruptive“ Perspektive – kleine Angreifer greifen etablierte Konzerne von unten an – ist heute selbst von Plattform-Giganten vereinnahmt worden. Aus der Logik des Underdogs ist ein Handbuch für die neue Hegemonie geworden: Wer zuerst Plattform-Skalierung erreicht, dominiert ganze Branchen und definiert Standards für alle anderen Marktteilnehmer.

Amazon, Temu & Co.: Skalen-Effekte als ökonomische Artillerie

Trump zeigt es militärisch und Großkonzerne wirtschaftlich wie Skalen-Effekte in Logistik, IT-Infrastruktur und Daten zu Marktmacht werden:

  • Amazon vereint E Commerce, Marktplatz, Prime-Ökosystem und AWS in einem integrierten Plattformverbund, bei dem der Handel die Masse liefert und AWS die Margen.

  • In den USA kontrolliert Amazon deutlich über ein Drittel des gesamten E Commerce-Volumens; Analysten erwarten einen weiteren Anstieg, was die Verhandlungsmacht gegenüber Händlern, Lieferanten und sogar Regierungen erhöht.
    Temu, die internationale Plattform des chinesischen PDD Holdings (Pinduoduo), verfolgt eine ähnlich aggressive Skalierungsstrategie – nur spiegelverkehrt aus China heraus.

  • Temu nutzt extrem niedrige Preise, dichte Herstelleranbindung und plattformbasierte Shopping-Gamification, um in den USA und Europa schnell zweistellige Millionen-Nutzerzahlen zu erreichen.

  • Prognosen sehen Temu bis 2026 unter den fünf größten E Commerce-Plattformen Europas; damit verschiebt sich Marktmacht weiter weg von lokalen Händlern hin zu globalen Plattformen, die Steuerung, Datenhoheit und Marge kontrollieren.
    In beiden Fällen wirken Skalen-Effekte wie militärische Schlagkraft: Wer die größte „digitale Armee“ aus Kundendaten, Logistik-Kapazitäten und Rechenzentren hat, kann Preise diktieren, Standards setzen und regulatorische Risiken einpreisen, statt von ihnen bedroht zu sein.

Innovation: „Die Schnelleren fressen die Langsameren“ – aber nur in Nischen

Die ökonomische Redewendung „die Schnelleren fressen die Langsameren“ beschreibt weiterhin gut, was in Nischenmärkten und frühen Innovationsphasen passiert. Start-ups, spezialisierte Softwareanbieter oder KI-Scale-Ups können durch Geschwindigkeit, Experimentierfreude und radikal fokussierte Angebote etablierte Player punktuell ausmanövrieren.

In massenmarktnahen, plattformdominierten Segmenten gelten jedoch härtere Gesetze:

  • Geschwindigkeit hilft nur, wenn sie an einen skalierbaren Kanal gekoppelt ist – also an eine Plattform, Infrastruktur oder einen Marktzugang mit großen Netzwerkeffekten.

  • Hyperscaler wie Amazon AWS, Microsoft Azure und Google Cloud demonstrieren, dass Innovationszyklen in der Cloud zwar schnell sind, echte Marktmacht aber erst durch globale Skalierung von Infrastruktur, Developer-Ökosystemen und Partnernetzwerken entsteht.

Die Schwarz Gruppe versucht mit STACKIT und dem Ausbau zum „deutschen Hyperscaler“ genau den Teufelskreis mangelnder digitaler Souveränität zu durchbrechen: Europäische Datenhaltung, Integration mit SAP Rise und Kooperation mit Aleph Alpha sollen eine souveräne, aber dennoch skalierbare Alternative zu US-Clouds schaffen. Das lässt sich die Gruppe 11 Milliarden Euro für ein neues Rechenzentrum in der Nähe von Heilbronn kosten. Das soll zwei Effekte miteinander vereinen: maximale Skalen-Effekte auf globaler Ebene versus gezielte Souveränität, Compliance-Nähe und europäische Werteorientierung.

Das Recht des Stärkeren in 2026?

Ja, auch KI trägt dazu bei – wie von Christensens beschrieben – Plattformen noch mächtiger zu machen. Und auf globalem Level ist die Macht des Größeren oder das Recht des Stärkeren dominant – so sehr es auch moralisch verwerflich sein mag. Die KI ist eine sehr wirkmächtige Technologie mit disruptivem Charakter. Der KI kann man sich zudem längst nicht mehr verschließen, wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte. Wir bei 4-advice setzen daher nach wie vor auf die Nischen, in denen wir in kürzester Zeit pragmatische digitale Automatisierungslösungen für unsere Kunden konzipieren und implementieren und die Mitarbeiter zu KI & Co. befähigen. Gerade mittelständische Unternehmen haben den Schnelligkeits-Vorteil gegenüber Konzernen. Der Mittelstand sollte sich daher darauf besinnen, sich in punkto KI und anderen modernen, disruptiven Technologien zu befähigen und diese schneller als die großen Konzerne in nutzenbringenden Lösungen einzusetzen.

Illustration eines kleinen Motorboots mit einer einzelnen Person, das auf offenem Meer dicht an einem deutlich größeren Frachtschiff vorbeifährt und von dessen Bugwelle verdrängt wird – visuelle Metapher für das Machtungleichgewicht und das Recht des Stärkeren in der Plattformökonomie

Aspekt

Details

Souveränitäts-Status

Infrastruktur

Eigene Rechenzentren in DE/AT; bis 2030 >5 GW Kapazität, 40% für KI

Voll souverän (keine US-Hardware-Abhängigkeit erwähnt)

Partnerschaften

RISE with SAP, Aleph Alpha (PhariaAI), Wire; GAIA-X-kompatibel

Souverän (europäische Partner)

Services

VMs, Object Storage, Kubernetes, Managed SAP; GPU-Compute

Kern-Services selbst gehostet

Zertifizierungen

DSGVO, ISO 27001, C5; keine US-Clouds

Hoch (europäischer Standard)

Einsatz von US-Hyperscalern?

STACKIT betont keine Abhängigkeit von US-Hyperscalern wie AWS, Azure oder Google Cloud – im Gegenteil: Es wird explizit als „Alternative zu US-Clouds“ vermarktet, mit vollständiger Kontrolle über Hardware, Software und Betrieb in Europa. Keine Quellen deuten auf Integration oder Reselling von US-Services hin; stattdessen Fokus auf Eigenentwicklung und EU-Partnerschaften (z. B. SAP S/4HANA Private Cloud). Für KRITIS und sensible Use Cases eignet sich STACKIT daher als echte Souveränitäts-Option, ergänzt durch skalierbare Services für Enterprise-Transformation.​

Digitale Souveränität und der notwendige Trade-off

Für KRITIS-Betreiber, öffentliche Verwaltung und regulierte Branchen ist die Wahl des Betriebsmodells keine reine Kostenfrage, sondern eine Frage der strategischen Handlungsfähigkeit. Während Hyperscaler unschlagbare Skalenvorteile bei Compute, Storage und KI-Infrastruktur bieten, bilden sie zugleich potentielle Konzentrations- und Abhängigkeitsrisiken – von Extraterritorialität des US-Rechts bis hin zu geopolitischen Spannungen.
Ein zukunftsfähiger Ansatz für europäische Unternehmen besteht deshalb aus drei Elementen:

  • Plattformlogik akzeptieren: In vielen Commodity-Bereichen (Standard-SaaS, Massencompute, Collaboration) führt kein Weg an globalen Plattformen vorbei; hier gilt das „Recht des Stärkeren“ in Form von Preis-, Performance- und Ökosystemvorteilen.
  • Souveränität priorisieren, wo es kritisch ist: Für KRITIS, sicherheitsrelevante Datenräume und besonders schützenswerte Geschäftsgeheimnisse werden souveräne Clouds wie STACKIT, nationale Rechenzentren oder EU-basierte KI-Plattformen notwendig.
  • Flexible Betriebsmodelle gestalten: Beratungen und Integratoren müssen in der Lage sein, hybride und multicloud-fähige Automatisierungs- und KI-Lösungen zu designen, die je nach Use Case zwischen Hyperscaler und souveräner Infrastruktur wechseln können.

    Damit entsteht der zentrale Trade-off: Je individueller und betrieblich diversifizierter Lösungen ausgestaltet werden, desto stärker steigen Integrationsaufwand und Komplexität – und desto schwieriger lassen sich Skalen-Effekte heben. Strategisches Ziel muss daher ein bewusst gewählter Kompromiss sein: Maximale Wiederverwendbarkeit der Bausteine bei maximaler Flexibilität im Betriebsmodell.

EU AI Act: Bremse oder Innovationsmotor?

Der EU AI Act verfolgt einen klar risikobasierten Ansatz und positioniert Europa bewusst als Gegenpol zu unregulierter KI-Entwicklung. Die Verordnung unterscheidet vier Risikokategorien mit jeweils unterschiedlichen Pflichten für Anbieter und Betreiber.

   1. Verbotene KI-Systeme (unacceptable risk)

  • China: Staatliche Social-Scoring-Pilotprojekte, bei denen Bürger anhand ihres Verhaltens (Zahlungsverhalten, Online-Aktivitäten) bewertet werden, würden in der EU klar unter das Verbot sozialer Bewertung fallen.
  • USA: Flächendeckende, in Echtzeit arbeitende Gesichtserkennung im öffentlichen Raum zu allgemeinen Strafverfolgungszwecken, wie sie von einigen US-Städten mit Technologien von Unternehmen wie Clearview AI getestet wurde, wäre in der EU grundsätzlich untersagt.
  • Europa: Der EU AI Act verbietet Social Scoring, emotion recognition am Arbeitsplatz, biometrische Kategorisierung nach sensiblen Merkmalen und massenhaftes Scraping für Gesichtserkennungsdatenbanken.

    2. Hochrisiko-KI (high risk)

  • Europa: KI-Systeme zur Steuerung kritischer Infrastruktur wie Energie- oder Verkehrsnetze, Bewerber-Screening im HR oder automatisierte Kreditwürdigkeitsprüfungen gelten als Hochrisiko und unterliegen strengen Anforderungen an Datenqualität, Transparenz, Governance und Überwachung.
  • USA/China: Ähnliche Systeme existieren bereits als stark datengetriebene Scoring- und Entscheidungsmaschinen, müssen dort aber oftmals nur branchenspezifische oder freiwillige Standards erfüllen, solange kein ausdrückliches KI-Gesetz greift.

    3. Begrenztes Risiko (limited risk)
  • Europa: Chatbots im Kundenservice oder Empfehlungssysteme in E Commerce-Plattformen gelten meist als Systeme mit begrenztem Risiko, sofern sie keine sensiblen Bereiche betreffen; hier sind vor allem Transparenzpflichten (z. B. Kennzeichnung von KI-Interaktionen) vorgesehen.
  • Amazon & Temu: Empfehlungssysteme und personalisierte Rankings in ihren Marktplätzen würden in der EU unter diese Kategorie fallen, wobei Transparenz gegenüber Verbrauchern und klare Governance-Anforderungen zunehmen werden.

    4. Minimales oder kein Risiko (minimal risk)
  • Europa: KI-gestützte Rechtschreibkorrektur, Spamfilter oder einfache Statistik-Algorithmen bleiben weitgehend regulierungsfrei, sofern sie keine grundlegenden Rechte betreffen.

Ist der EU AI Act ein Wettbewerbsnachteil?

Kurzfristig erzeugt der EU AI Act zweifellos zusätzliche Compliance-Kosten, Governance-Aufwände und Dokumentationspflichten für europäische Unternehmen. Besonders für KMU kann dies zunächst wie ein Hemmschuh wirken, wenn Entwicklungsbudgets ohnehin begrenzt sind.
Langfristig eröffnet der Rechtsrahmen jedoch ein strategisches Differenzierungsfeld:

  • Europäische Anbieter können „Trustworthy AI“ als USP positionieren, insbesondere gegenüber KRITIS-Unternehmen, öffentlichen Auftraggebern und globalen Konzernen mit hohen Compliance-Anforderungen.
  • Wer frühzeitig Prozesse, Datenarchitekturen und Betriebsmodelle an die Risikologik des EU AI Act anpasst, kann seine Lösungen skalierbar in stark regulierten Märkten ausrollen – ein indirekter Skalen-Effekt aus Regulierungskompetenz.
    Damit wird Regulierung selbst zum Wettbewerbsfaktor: Nicht „weniger Regeln“ gewinnt, sondern „besser mit Regeln umgehen können“.

Kernaussage: Zweigleisig fahren – Skaleneffekte und individuelle Lösungen

Die Lektion aus Politik und Plattform-Ökonomie ist klar: Heute gilt weltweit das Recht des Stärkeren, wo nicht Moral oder faire Bedingungen siegen, sondern rohe Skalenmacht und Netzwerkeffekte die Oberhand behalten. Europäische Unternehmen müssen diese Gesetze der Plattform-Ökonomie akzeptieren und parallel ihre Innovationskraft schützen, indem sie alternative Betriebsmodelle zu US-Hyperscalern entwickeln. Entscheidend ist Flexibilität: Je nach Kundenbedarf – insbesondere bei KRITIS-Organisationen – müssen Lösungen individuell im Feature-Set (Funktionalitäten wie KI-gestützte Automatisierung) und im Betriebsmodell (Cloud-Provider, Datenlokation, Compliance-Level) gestaltet werden.​

Dieser Ansatz steht in natürlichem Spannungsfeld zu Skalen-Effekten: Höchste Individualität reduziert Standardisierung und Skalierbarkeit, während pure Massenlösungen Souveränitäts- und Sicherheitsanforderungen ignorieren. Der richtige Trade-off liegt in modularen, hybriden Architekturen: Wiederverwendbare KI-Bausteine für Effizienz, kombiniert mit anpassbaren Deployments (z. B. AWS für Volumen, STACKIT für KRITIS). Bei 4-advice.net beraten wir genau hier: Mehrgleisig fahren bedeutet, Plattformdominanz zu nutzen, wo sie unschlagbar ist, und Souveränität plus Innovation zu priorisieren, wo Kunden es fordern – für nachhaltigen Erfolg in einer Welt, die von Giganten geprägt ist.

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Im Design Sprint haben unsere Studenten im Master Digital Management Lösungen zur Vermarktung des digitalen Service-Tools „Meine-Wartung“ von Niemann-Laes, Großhändler für industriebedarf, entwickelt. Innerhalb von nur 4 Tagen haben sie unter der wie immer sympathischen und fachkundigen Führung unserer Dozenten der 4-advice Digital Change & Innovation einen von Experten getesteten Prototypen entwickelt. Es ist immer wieder großartig zu sehen, wieviel wir gemeinsam in kürzester Zeit erreichen können – als Win-Win-Win Situation für Hochschule, Studenten und Partner aus der Industrie. Weiter so und danke an unsere Studenten, die Industriepartner Maximilian Krause & Philipp Mitzscherlich und die Dozenten Marcus Jansen und Simon Schoop, die jedes Semester immer wieder innocative und wirksame Formate an der Hochschule Fresenius erfolgreich umsetzen!

Simon has been teaching as a lecturer with a high level of professional expertise and great personal commitment for many years in the international master´s program in Digital Management at the private Fresenius University of Applied Sciences in the Mediapark Cologne. The innovative teaching methods introduced by Simon and 4-advice, applying methodologies like the Google Design Sprint, add great practical value for our students. I have experienced 4-advice´s methodological competence within their lectures „Digital Innovation“ and „Digital Transformation“. The Design Sprint is a great tool to reduce Time-to-Market to a bare minimum. That´s why it´s a very valuable method to develop new products, processes, organization and business models. Actually it can be used to tackle most types of challenges.”

Ich habe Simon und sein Team von 4-advice als ausgewiesenen Experten für Veränderungsmanagement und Innovation kennengelernt. Dabei geht er, zum Beispiel durch seinen Ansatz des „Spielerischen Veränderns“ im Sinne eines besseren Ergebnisses, selbst immer wieder kreative und neue Wege. Ein Highlight sind hierbei sicher die „Business Escape Rooms“, die ich selbst als sehr positiv erlebt habe. Als Spezialist für Projektmanagement begleiten Simon und sein Team zudem mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl Unternehmen bei Organisationsentwicklungsteams. Simon ist absolut integer, stets hochmotiviert und 100%ig zuverlässig. Er steht zu seinem Wort! Mit ein Grund, warum ich so gerne mit ihm zusammenarbeite – und ihn empfehle.

Die Kombination aus Theorie – und Praxisanteil. Man konnte das gelernte aus der Schulung direkt in den Arbeitsalltag einfließen lassen bzw. direkt eine Brücke in den Beruf schlagen. Inhalte sind im Arbeitsalltag anwendbar. Ich werde die Methoden aber auch die gelernten Denkweisen in meinen Arbeitsalltag integrieren und entsprechend handeln um erfolgreiche meine Changes umzusetzen. Change , Change Management wird noch mehr Beachtung in den nächsten Jahren erhalten und jetzt bereits schon die entsprechenden Methodiken zu kennengelernt zu haben wird mich persönlich dabei unterstützen meine Aufgaben/Changes bestmöglich abzuwickeln. Die Schulung passt definitiv in die Berufswelt rein und ist keine reine stumpfe Theorie.

Der strukturierte Wissenszuwachs führte zu Aha-Effekten und häufig zu Frage, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. Auf jeden Fall bereichert der DCM-Kurs den Projektalltag und wird zu besseren Changeinitiativen führen.
Dank der offenen und sympathischen Dozenten wurden viele praktische Punkte ehrlich angesprochen und es entstand eine gute Stimmung im Kurs. Das Gelernte wird nicht erst in Zukunft umgesetzt. Es ist bereits jetzt in den Gesprächen und neuen Projekten zu spüren. Für die Zukunft werde ich einen standardisierten grundhaften „Unterbau“ ausarbeiten, der an die Projekte individuell angepasst und/oder erweitert wird.
Außerdem werden unsere grundlegendsten Probleme (Kommunikation, stabile Rollenverteilung, Belohnung) anzugehen sein.
Zu guter Letzt werde ich von agilem Arbeiten wohl noch eine Weile träumen … toller Austausch, umfassende Betrachtung des Changes, viele praktische Tipps , Blick über den Tellerrand, Neubewertung der eigenen Aktivitäten in der Vergangenheit – meist haben wir vieles schon richtig gemacht, es aber nie wahrgenommen

Die Mischung aus Change Methoden und deren praktischer Anwendung. Die Unterlagen, Skripte, Excelvorlagen und Workbooks sind absolut Praxistauglich für die eigene tägliche Arbeit bei Change Projekten. Die Modul-Aufteilung von dem allgemeinen Verständnis der Digitalisierung zum Umgang mit dem Change ist verständlich strukturiert. Das ausgeprägte Kompetenzfeld der Trainer im Change Management hinweg über verschiedene Branchen und Organisationen. Das Anwenden der Methoden für erfolgreichen Change in der Digitalisierung, die ich gelernt habe werden mir sehr weiterhelfen zur Akzeptanzerreichung bei den Stakeholdern.
Im Mix aus eLearning, Methodenvermittlung, Case Studies und Live Coachings habe ich sehr wertvolle Kenntnisse zu Digital Change Management aufgebaut, dieses Wissen werde ich auch an andere Projektverantwortliche, insbesondere auch an Jung-Ingenieure weitergeben.
Veränderung nimmt in Intensität und Geschwindigkeit weiter stark zu – da sind die von 4-advice vermittelten Digitalisierungs-Kompetenzen Gold wert. Die Digitalisierung als Rationalisierungsfaktor wird in den kommenden Jahren rasant Fahrt aufnehmen. Insbesondere im Mittelständischen Maschinenbau, meinem Kerngebiet, gibt es in der Prozessdigitalisierung in vielen Unternehmen noch erheblichen Bedarf. Eine Basis für einen erfolgreichen Change und die Sicherung des Unternehmens in der Zukunft ist die Ausbildung eigener Mitarbeiter zu Digital Change Managern.

Die Inhalte waren sehr umfassend und fundiert, die Aufbereitung der Inhalte war sehr gut strukturiert und ansprechend. Die Referenten (Markus, Simon) haben die Inhalte sehr interessant rübergebracht und durch praktische Beispiele ergänzt. Mit Fragen der TN wurde sehr gut umgegangen. Die Gruppenzusammensetzung war auf Grund der verschiedenen Backgrounds, die Gruppenarbeiten waren bereichernd. Ich bin ständig in Changeprojekte eingebunden, daher kann ich das Gelernte sehr gut anwenden, nun mit wesentlich fundierterem Background und mehr Tools. Grund für die Weiterempfehlung: Siehe oben! Allerdings muss auch der Nachteil einer Remote-WB bewusst sein – der informelle Austausch zur praktischen Erfahrung bleibt etwas auf der Strecke. Aber alles in allem, eine tolle Weiterbildung!

Der Lehrgang war mit zwei äußerst gut vorbereiteten Trainer bestückt, die die Teilnehmer nicht nur kompetent und launig durch das Training geroutet haben, sondern auch verstanden haben, trotz der virtuellen Trainingssessions eine „harmonische Lerngruppe“ zu bilden. Neben einer ungeheuer vielfältigen Wissensvermittlung kamen Erfahrungsaustausch und Spaß nie zu kurz!
Nahezu alle Lerninhalte konnte ich schon während der Trainingsphase einsetzen, sei es in Kundenprojekten, in Angeboten oder in der täglichen Arbeit mit Kolleg:innen.
Sogar im privaten Bereich waren einige der vermittelten Inhalte von großem Nutzen. Erstens, die vermittelte „Philosophie“, was hinter „Change“ alles steckt und warum es sich lohnt, sich intensiv mit direkten und indirekten Einflüssen und Folgen auseinanderzusetzen. Zweitens, weil das Training eher generalistisch angelegt ist und damit ein breites fachliches und persönliches Einsatzspektrum garantiert. Drittens, weil die Kombination aus „Erstens“ und „Zweitens“ ein Maximum an Mehrwert generiert

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