KI als Teammitglied

KI als Teammitglied

So wird aus einem KI-Tool ein digitaler Kollege

KI kann Texte erstellen, Informationen strukturieren und erste Lösungsansätze entwickeln. Wirklich hilfreich wird sie im Arbeitsalltag aber erst, wenn klar ist, welche Rolle sie übernehmen soll, welchen Kontext sie kennen muss und welches Ziel mit ihrer Unterstützung erreicht werden soll.

Am Anfang steht deshalb eine grundlegende Entscheidung: Welche Aufgaben bearbeiten Mitarbeiter allein, bei welchen Aufgaben unterstützt KI als Kollege und Sparringspartner und welche klar definierten und kontrollierten Aufgaben kann ein KI-System innerhalb festgelegter Grenzen selbstständig bearbeiten?

In diesem Beitrag betrachten wir die zweite Form: Mitarbeiter nutzen KI als Kollegen und Assistenten, um Aufgaben vorzubereiten, Informationen zu strukturieren, Perspektiven zu ergänzen und erste Entwürfe zu entwickeln. Die fachliche Bewertung, Verantwortung und Entscheidung bleiben dabei bei den Mitarbeitern.

Wie das konkret aussehen kann, zeigt das Praxisbeispiel „Lukas 2“. Unser Kollege Lukas Staudenmayer nutzt einen auf seine Aufgaben zugeschnittenen KI-Assistenten als digitalen Sparringspartner. Der Beitrag zeigt, wie diese Zusammenarbeit funktioniert und wie auch du in deinem Unternehmen KI-Assistenten etablieren kannst.

KI-Assistent im Unternehmen: Was bedeutet KI als Teammitglied?

Ob KI sinnvoll unterstützen kann, hängt davon ab, wie die Aufgaben zwischen Mitarbeiter und KI verteilt werden. Für den Arbeitsalltag lassen sich drei Formen unterscheiden:

Mitarbeiter bearbeiten eine Aufgabe allein

Das ist sinnvoll, wenn persönliche Erfahrung, individuelle Abstimmung oder fachliches Urteilsvermögen im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören etwa sensible Gespräche, individuelle Bewertungen oder Entscheidungen mit weitreichenden Folgen.

Mitarbeiter bearbeiten eine Aufgabe gemeinsam mit KI

Die KI übernimmt einzelne unterstützende Schritte. Mitarbeiter steuern die Zusammenarbeit, geben die notwendigen Informationen vor und entscheiden, wie die Ergebnisse genutzt werden. Auf diese Form konzentriert sich dieser Beitrag.

Ein KI-System bearbeitet eine Aufgabe innerhalb festgelegter Grenzen selbstständig

Das kann bei klar definierten und ausreichend begrenzten Aufgaben geeignet sein. Dafür braucht es eindeutige Vorgaben, geeignete Daten, Kontrollmechanismen und geregelte Verantwortlichkeiten.

Welche Form passt, hängt von der jeweiligen Aufgabe, dem erwarteten Nutzen, den Risiken und den organisatorischen Voraussetzungen ab. In unserer KI-Beratung prüfen wir deshalb gemeinsam, welche Form der Zusammenarbeit mit KI zur jeweiligen Aufgabe passt.
Drei Formen der Zusammenarbeit mit KI

KI oder Automatisierung: Welche Lösung passt zur Aufgabe?

Nachdem die Aufgabenverteilung geklärt ist, stellt sich eine zweite Frage: Welche Technologie ist dafür sinnvoll? Nicht jeder digitale Prozess benötigt künstliche Intelligenz. Viele wiederkehrende Aufgaben lassen sich mit einer regelbasierten Automatisierung verlässlicher und nachvollziehbarer abbilden. KI kann hilfreich sein, wenn Inhalte variieren, Informationen eingeordnet oder unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt werden sollen.

Regelbasierte Automatisierung für klare Abläufe
Eine klassische Workflow-Automatisierung arbeitet nach vorher festgelegten Regeln. Der Ablauf ist eindeutig und die möglichen Schritte sind bekannt.
Das eignet sich zum Beispiel für:

  • Urlaubsanträge und Freigaben
  • automatische Benachrichtigungen
  • die Übertragung strukturierter Daten
  • klar definierte Prüf- und Genehmigungsprozesse
  • wiederkehrende administrative Abläufe

Der Vorteil liegt in der Verlässlichkeit. Die Automatisierung führt den festgelegten Prozess nach denselben Regeln aus. Sie entwickelt keine eigenen Vorschläge und kann nur begrenzt auf unklare oder stark variierende Inhalte reagieren.

KI-Unterstützung für variable Aufgaben
KI kann sinnvoll sein, wenn eine Aufgabe nicht vollständig durch feste Regeln beschrieben werden kann. Sie verarbeitet unterschiedliche Eingaben und erstellt auf dieser Grundlage Vorschläge, Strukturen oder erste Entwürfe. Typische Einsatzmöglichkeiten sind:

  • Informationen strukturieren und zusammenfassen
  • erste Konzepte oder Projektpläne vorbereiten
  • unterschiedliche Perspektiven auf eine Frage entwickeln
  • Texte und Kommunikationsmaßnahmen vorbereiten
  • Anforderungen und Lösungsansätze reflektieren

Die Ergebnisse sind keine automatisch richtigen Lösungen. Mitarbeiter müssen sie fachlich prüfen, einordnen und bei Bedarf überarbeiten.

KI und Automatisierung können zusammenarbeiten

In vielen Prozessen ist eine Kombination sinnvoll. Eine regelbasierte Automatisierung kann z. B. Informationen erfassen und an den richtigen Bearbeitungsschritt weiterleiten. Eine KI unterstützt anschließend bei der Auswertung oder Aufbereitung. Freigaben und Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Mitarbeitern.

Entscheidend ist daher, welche Lösung die jeweilige Aufgabe sinnvoll und verlässlich unterstützt.

Praxisbeispiel: So arbeitet Lukas mit „Lukas 2“

Wie die Zusammenarbeit von Mitarbeiter und KI konkret aussehen kann, zeigt „Lukas 2“.

Unser Kollege Lukas Staudenmayer nutzt seinen persönlichen KI-Assistenten als digitalen Sparringspartner in seiner Projektarbeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Anforderungsmanagement und der agilen Produktentwicklung.

KI als Teammitglied

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KI als Kollege: So funktioniert es konkret

„Lukas 2“ ist keine eigenständig programmierte Anwendung und verfügt nicht über eine separate Wissensdatenbank. Seine Rolle, Arbeitsweise und fachliche Ausrichtung werden über einen ausführlichen Systemprompt definiert.
Dieser legt unter anderem fest:

  • welche Rolle der Assistent übernimmt
  • welches Fachwissen er berücksichtigen soll
  • welche Methoden er bevorzugt einsetzt
  • wie er Antworten strukturiert
  • welchen Qualitätsanspruch die Ergebnisse erfüllen sollen
  • wie kritisch er Anforderungen und Lösungsansätze hinterfragt

Als Rollen sind z. B. Senior Consultant, Trainer, Problem Understander und Sparringspartner hinterlegt. Der fachliche Rahmen umfasst unter anderem Change-Management, Innovationsmanagement, Anforderungsmanagement, agile Produktentwicklung, Scrum, Kanban, Design Thinking und Stakeholder-Management.

Auch die gewünschte Arbeitsweise ist im Prompt beschrieben. „Lukas 2“ soll kritisch nachfragen, nicht automatisch zustimmen, strukturierte Antworten liefern, praxisnahe Handlungsempfehlungen entwickeln und Reflexionsfragen stellen.

Technische Nutzung in ChatGPT und Microsoft Copilot

Lukas nutzt seinen Assistenten sowohl in ChatGPT als auch in Microsoft Copilot. ChatGPT kommt bei allgemeinen Fragen mit anonymisierten Daten zum Einsatz. Wenn zusätzlich Unternehmenswissen oder interne Dokumente benötigt werden, arbeitet Lukas in der dafür vorgesehenen Microsoft-Copilot-Umgebung. Die Persönlichkeit und grundlegende Arbeitsweise von „Lukas 2“ entstehen in beiden Fällen durch den ausführlichen Prompt. Für die jeweilige Aufgabe ergänzt Lukas den konkreten Projektkontext, das gewünschte Ziel und den Arbeitsauftrag.

Einsatzgebiete und Anwendungen

Gemeinsam Anforderungen entwickeln
Ein zentrales Einsatzfeld ist die Entwicklung von User-Stories, Use Cases und Akzeptanzkriterien. „Lukas 2“ unterstützt dabei, Anforderungen verständlich, vollständig und umsetzbar zu formulieren.
Der Assistent hinterfragt unklare Angaben, erkennt fehlende Informationen und schlägt bei Bedarf zusätzliche Akzeptanzkriterien vor. 

Komplexe Anforderungen strukturieren
Informationen zu einer Anforderung entstehen häufig an unterschiedlichen Stellen. Sie befinden sich in Meetingnotizen, E-Mails, Tickets oder persönlichen Aufzeichnungen.
„Lukas 2“ unterstützt dabei, diese Inhalte zusammenzuführen, logisch zu strukturieren, zu priorisieren und verständlich zusammenzufassen sowie in fachliche und technische Aspekte zu unterteilen. Dadurch entsteht schneller ein strukturierter Arbeitsstand, den Lukas prüfen und zu einer umsetzbaren Spezifikation weiterentwickeln kann.

Ein kritischer Sparringspartner
„Lukas 2“ dient nicht nur dazu, Texte oder Tickets auszuformulieren. Der Assistent soll Annahmen hinterfragen, alternative Perspektiven einbringen und fehlende Informationen sichtbar machen.
Im Arbeitsprozess kann er dadurch die Perspektive eines zusätzlichen Product Owners einnehmen. Die Rolle und Verantwortung eines Product Owners übernimmt er jedoch nicht. Lukas entscheidet weiterhin, welche Anforderungen fachlich relevant sind, welche Vorschläge zum Projekt und zum Kundenkontext passen, welche Risiken berücksichtigt werden müssen, welche Inhalte übernommen, angepasst oder verworfen werden und wann eine Anforderung bereit für die weitere Bearbeitung ist.

Was sich durch die Zusammenarbeit verändert
Früher wurden fehlende Angaben in User Stories teilweise erst im Refinement oder durch Rückfragen aus dem Entwicklungsteam sichtbar. Heute lässt Lukas Anforderungen zunächst von „Lukas 2“ kritisch prüfen. Viele Lücken können dadurch bereits vorab erkannt und geschlossen werden. Die Zusammenarbeit unterstützt insbesondere dabei:

  • Anforderungen vollständiger und klarer zu formulieren
  • Rückfragen aus dem Entwicklungsteam zu reduzieren
  • eine konsistentere Qualität über verschiedene Tickets hinweg zu erreichen
  • Vorgehensweisen nachvollziehbar und wiederholbar anzuwenden
  • komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten

„Lukas 2“ trifft keine Entscheidungen und ersetzt keinen Product Owner. Der Assistent hinterfragt, strukturiert und bereitet vor. Die fachliche Bewertung und Verantwortung bleiben bei Lukas.

KI als Mitarbeiter erstellen: Vier Bausteine für ein Briefing

Der ausführliche Systemprompt bildet bei „Lukas 2“ die dauerhafte Grundlage. Er definiert Rolle, Fachwissen, Arbeitsweise und Qualitätsanspruch des Assistenten. Für eine konkrete Aufgabe ergänzt Lukas weitere Informationen. Vier Bausteine helfen dabei, den Auftrag klar zu formulieren:

Rolle: Aus welcher Perspektive soll die KI arbeiten?
Die Rolle legt fest, aus welcher fachlichen Perspektive der KI-Assistent eine Aufgabe bearbeiten soll. Sie kann dauerhaft im Systemprompt hinterlegt oder für eine bestimmte Aufgabe ergänzt werden.

Ein Beispiel: Du unterstützt als Senior Consultant und Problem Understander mit Schwerpunkt Anforderungsmanagement und agiler Produktentwicklung. Hinterfrage unklare Angaben kritisch und stimme Vorschlägen nicht automatisch zu.
Die Rollenbeschreibung gibt der KI eine fachliche Richtung. Sie ersetzt jedoch keine Informationen über das konkrete Unternehmen, das Projekt oder die aktuelle Aufgabe.

Kontext: Was muss die KI über die Aufgabe wissen?
Zum Kontext gehören die Informationen, die für die Bearbeitung der konkreten Aufgabe erforderlich sind.
Dazu können zählen:

  • die Ausgangssituation des Unternehmens
  • das laufende Projekt
  • beteiligte Stakeholder
  • vorhandene Anforderungen und Unterlagen
  • bekannte Einschränkungen und Risiken
  • verwendete Methoden und Arbeitsweisen
  • bereits getroffene Entscheidungen
  • zeitliche Rahmenbedingungen

Dabei gilt: In einen KI-Assistenten gehören nur Informationen, die im verwendeten System verarbeitet werden dürfen.

Ziel: Welches Ergebnis soll erreicht werden?
Das Ziel beschreibt, was durch die Unterstützung der KI erreicht werden soll. Es hilft dem Assistenten dabei, Vorschläge auf das gewünschte Ergebnis auszurichten.

Im Anwendungsfall von Lukas kann das Ziel beispielsweise lauten: Die Use-Cases und Akzeptanzkriterien sollen so vollständig und verständlich beschrieben sein, dass das Entwicklungsteam sie möglichst ohne zusätzliche Rückfragen bearbeiten kann.
Das Ziel sollte realistisch, nachvollziehbar und auf die konkrete Aufgabe bezogen sein.

Aufgabe: Was soll die KI konkret tun?
Der Arbeitsauftrag legt fest, was die KI erstellen, strukturieren, prüfen oder hinterfragen soll.
Dabei sollte deutlich werden:

  • welcher Inhalt bearbeitet werden soll
  • welche Fragen beantwortet werden sollen
  • welches Format erwartet wird
  • wie ausführlich das Ergebnis sein soll
  • welche offenen Punkte gekennzeichnet werden müssen
Vier Bausteine für ein gutes KI-Briefing

KI im Arbeitsalltag: Wo ein digitaler KI-Assistent unterstützen kann

Das Prinzip hinter „Lukas 2“ lässt sich auf weitere Rollen und Aufgaben übertragen. Entscheidend ist, dass der Einsatz einen konkreten Zweck erfüllt und der KI-Assistent die Informationen erhält, die er für die jeweilige Aufgabe benötigt.

Digitaler KI-Assistent für Onboarding und internes Wissen
Auch beim Einstieg in eine neue Rolle kann ein KI-Assistent unterstützen. Bei 4-advice erhält jeder neue Mitarbeiter einen KI-Onboarding-Assistenten, der den Zugang zu relevanten Informationen und internen Abläufen erleichtert.

Weitere Assistenten können dabei helfen, interne Prozesse zu verstehen, häufige Fragen zu beantworten oder benötigte Informationen schneller zu finden. Voraussetzung ist eine geeignete, aktuelle und gepflegte Wissensbasis.

Digitaler KI-Assistent als persönlicher Sparringspartner
Ein KI-Assistent kann außerdem dabei unterstützen, Gedanken zu sortieren, Argumente zu prüfen oder eine Aufgabe aus einer anderen fachlichen Perspektive zu betrachten.

Der Nutzen entsteht im Dialog: Der Mitarbeiter formuliert die Aufgabe, bewertet die Antworten und entwickelt sie weiter. Ein KI-Assistent sollte deshalb gezielt dort eingesetzt werden, wo er einen nachvollziehbaren Beitrag zur konkreten Aufgabe leisten kann.

KI sicher im Unternehmen nutzen: Klare Leitplanken für die Zusammenarbeit
Auch bei einer unterstützenden Nutzung von KI braucht es klare Regeln. Unternehmen sollten festlegen, welche Systeme freigegeben sind, welche Informationen darin verarbeitet werden dürfen und wer die Ergebnisse fachlich prüft.

KI-Leitlinien schaffen dafür einen gemeinsamen Rahmen und geben Mitarbeitern Orientierung im Arbeitsalltag. Zusätzlich brauchen Mitarbeiter die Kompetenz und Sicherheit, KI-Ergebnisse kritisch einzuordnen und die Systeme im jeweiligen Arbeitskontext sinnvoll einzusetzen.

KI im Unternehmen einsetzen: Umfang  festlegen
Ob und in welchem Umfang KI in einem gemeinsamen Projekt eingesetzt wird, stimmen wir mit dem Kunden ab. Maßgeblich sind der konkrete Anwendungsfall, bestehende Richtlinien sowie die Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit.

KI ist kein verpflichtender Bestandteil unserer Projektarbeit. Je nach Aufgabe kann eine punktuelle Unterstützung sinnvoll sein. In anderen Fällen eignen sich regelbasierte Automatisierungen oder eine Bearbeitung ohne KI besser. Fehlen passende Leitlinien, unterstützt 4-advice dabei, diese zu entwickeln und den KI-Einsatz organisatorisch sinnvoll aufzusetzen.

Fazit: KI als Teammitglied benötigt klare Aufgaben und Verantwortung

Ein KI-Assistent wird dann zum hilfreichen digitalen Sparringspartner, wenn Aufgabe, Kontext und Rollenverteilung klar sind. „Lukas 2“ zeigt, wie KI Anforderungen hinterfragen, Informationen strukturieren und erste Arbeitsstände vorbereiten kann. Die fachliche Steuerung und Verantwortung bleiben beim Mitarbeiter.

Unternehmen sollten deshalb mit einer konkreten Aufgabe beginnen und prüfen, welche Form der Zusammenarbeit dafür geeignet ist. So wird KI gezielt eingesetzt, statt bestehende Prozesse lediglich um ein weiteres Tool zu ergänzen.

 

KI Wissensmanagement(1)

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Im Design Sprint haben unsere Studenten im Master Digital Management Lösungen zur Vermarktung des digitalen Service-Tools „Meine-Wartung“ von Niemann-Laes, Großhändler für industriebedarf, entwickelt. Innerhalb von nur 4 Tagen haben sie unter der wie immer sympathischen und fachkundigen Führung unserer Dozenten der 4-advice Digital Change & Innovation einen von Experten getesteten Prototypen entwickelt. Es ist immer wieder großartig zu sehen, wieviel wir gemeinsam in kürzester Zeit erreichen können – als Win-Win-Win Situation für Hochschule, Studenten und Partner aus der Industrie. Weiter so und danke an unsere Studenten, die Industriepartner Maximilian Krause & Philipp Mitzscherlich und die Dozenten Marcus Jansen und Simon Schoop, die jedes Semester immer wieder innocative und wirksame Formate an der Hochschule Fresenius erfolgreich umsetzen!

Simon has been teaching as a lecturer with a high level of professional expertise and great personal commitment for many years in the international master´s program in Digital Management at the private Fresenius University of Applied Sciences in the Mediapark Cologne. The innovative teaching methods introduced by Simon and 4-advice, applying methodologies like the Google Design Sprint, add great practical value for our students. I have experienced 4-advice´s methodological competence within their lectures „Digital Innovation“ and „Digital Transformation“. The Design Sprint is a great tool to reduce Time-to-Market to a bare minimum. That´s why it´s a very valuable method to develop new products, processes, organization and business models. Actually it can be used to tackle most types of challenges.”

Ich habe Simon und sein Team von 4-advice als ausgewiesenen Experten für Veränderungsmanagement und Innovation kennengelernt. Dabei geht er, zum Beispiel durch seinen Ansatz des „Spielerischen Veränderns“ im Sinne eines besseren Ergebnisses, selbst immer wieder kreative und neue Wege. Ein Highlight sind hierbei sicher die „Business Escape Rooms“, die ich selbst als sehr positiv erlebt habe. Als Spezialist für Projektmanagement begleiten Simon und sein Team zudem mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl Unternehmen bei Organisationsentwicklungsteams. Simon ist absolut integer, stets hochmotiviert und 100%ig zuverlässig. Er steht zu seinem Wort! Mit ein Grund, warum ich so gerne mit ihm zusammenarbeite – und ihn empfehle.

Die Kombination aus Theorie – und Praxisanteil. Man konnte das gelernte aus der Schulung direkt in den Arbeitsalltag einfließen lassen bzw. direkt eine Brücke in den Beruf schlagen. Inhalte sind im Arbeitsalltag anwendbar. Ich werde die Methoden aber auch die gelernten Denkweisen in meinen Arbeitsalltag integrieren und entsprechend handeln um erfolgreiche meine Changes umzusetzen. Change , Change Management wird noch mehr Beachtung in den nächsten Jahren erhalten und jetzt bereits schon die entsprechenden Methodiken zu kennengelernt zu haben wird mich persönlich dabei unterstützen meine Aufgaben/Changes bestmöglich abzuwickeln. Die Schulung passt definitiv in die Berufswelt rein und ist keine reine stumpfe Theorie.

Der strukturierte Wissenszuwachs führte zu Aha-Effekten und häufig zu Frage, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. Auf jeden Fall bereichert der DCM-Kurs den Projektalltag und wird zu besseren Changeinitiativen führen.
Dank der offenen und sympathischen Dozenten wurden viele praktische Punkte ehrlich angesprochen und es entstand eine gute Stimmung im Kurs. Das Gelernte wird nicht erst in Zukunft umgesetzt. Es ist bereits jetzt in den Gesprächen und neuen Projekten zu spüren. Für die Zukunft werde ich einen standardisierten grundhaften „Unterbau“ ausarbeiten, der an die Projekte individuell angepasst und/oder erweitert wird.
Außerdem werden unsere grundlegendsten Probleme (Kommunikation, stabile Rollenverteilung, Belohnung) anzugehen sein.
Zu guter Letzt werde ich von agilem Arbeiten wohl noch eine Weile träumen … toller Austausch, umfassende Betrachtung des Changes, viele praktische Tipps , Blick über den Tellerrand, Neubewertung der eigenen Aktivitäten in der Vergangenheit – meist haben wir vieles schon richtig gemacht, es aber nie wahrgenommen

Die Mischung aus Change Methoden und deren praktischer Anwendung. Die Unterlagen, Skripte, Excelvorlagen und Workbooks sind absolut Praxistauglich für die eigene tägliche Arbeit bei Change Projekten. Die Modul-Aufteilung von dem allgemeinen Verständnis der Digitalisierung zum Umgang mit dem Change ist verständlich strukturiert. Das ausgeprägte Kompetenzfeld der Trainer im Change Management hinweg über verschiedene Branchen und Organisationen. Das Anwenden der Methoden für erfolgreichen Change in der Digitalisierung, die ich gelernt habe werden mir sehr weiterhelfen zur Akzeptanzerreichung bei den Stakeholdern.
Im Mix aus eLearning, Methodenvermittlung, Case Studies und Live Coachings habe ich sehr wertvolle Kenntnisse zu Digital Change Management aufgebaut, dieses Wissen werde ich auch an andere Projektverantwortliche, insbesondere auch an Jung-Ingenieure weitergeben.
Veränderung nimmt in Intensität und Geschwindigkeit weiter stark zu – da sind die von 4-advice vermittelten Digitalisierungs-Kompetenzen Gold wert. Die Digitalisierung als Rationalisierungsfaktor wird in den kommenden Jahren rasant Fahrt aufnehmen. Insbesondere im Mittelständischen Maschinenbau, meinem Kerngebiet, gibt es in der Prozessdigitalisierung in vielen Unternehmen noch erheblichen Bedarf. Eine Basis für einen erfolgreichen Change und die Sicherung des Unternehmens in der Zukunft ist die Ausbildung eigener Mitarbeiter zu Digital Change Managern.

Die Inhalte waren sehr umfassend und fundiert, die Aufbereitung der Inhalte war sehr gut strukturiert und ansprechend. Die Referenten (Markus, Simon) haben die Inhalte sehr interessant rübergebracht und durch praktische Beispiele ergänzt. Mit Fragen der TN wurde sehr gut umgegangen. Die Gruppenzusammensetzung war auf Grund der verschiedenen Backgrounds, die Gruppenarbeiten waren bereichernd. Ich bin ständig in Changeprojekte eingebunden, daher kann ich das Gelernte sehr gut anwenden, nun mit wesentlich fundierterem Background und mehr Tools. Grund für die Weiterempfehlung: Siehe oben! Allerdings muss auch der Nachteil einer Remote-WB bewusst sein – der informelle Austausch zur praktischen Erfahrung bleibt etwas auf der Strecke. Aber alles in allem, eine tolle Weiterbildung!

Der Lehrgang war mit zwei äußerst gut vorbereiteten Trainer bestückt, die die Teilnehmer nicht nur kompetent und launig durch das Training geroutet haben, sondern auch verstanden haben, trotz der virtuellen Trainingssessions eine „harmonische Lerngruppe“ zu bilden. Neben einer ungeheuer vielfältigen Wissensvermittlung kamen Erfahrungsaustausch und Spaß nie zu kurz!
Nahezu alle Lerninhalte konnte ich schon während der Trainingsphase einsetzen, sei es in Kundenprojekten, in Angeboten oder in der täglichen Arbeit mit Kolleg:innen.
Sogar im privaten Bereich waren einige der vermittelten Inhalte von großem Nutzen. Erstens, die vermittelte „Philosophie“, was hinter „Change“ alles steckt und warum es sich lohnt, sich intensiv mit direkten und indirekten Einflüssen und Folgen auseinanderzusetzen. Zweitens, weil das Training eher generalistisch angelegt ist und damit ein breites fachliches und persönliches Einsatzspektrum garantiert. Drittens, weil die Kombination aus „Erstens“ und „Zweitens“ ein Maximum an Mehrwert generiert