Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in (IHK) –  Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in (IHK) – Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services

Digitale/r Innovations- und Produktmanager/in – Agile Entwicklung digitaler Produkte und Services Letzte Woche startete unser IHK Zertifikatslehrgang zum „Digitalen Innovations- und Produktmanager“ in die zweite Runde. Nachdem die Teilnehmer im ersten Modul mehr zum Thema Digitalisierung und deren Auswirkung auf Unternehmensfunktionen erfahren haben, behandeln wir im zweiten Modul insbesondere…

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

Teil Vierzehn │ Datenschutz-Grundverordnung

  1. Teil VierzehnDatenschutz-Grundverordnung

  2. Die wichtigsten Aspekte der DSGVO aus dem Expertengespräch unseres Geschäftsführers Simon Schoop mit Dr. Cornelius Böllhoff, Rechtsanwalt und Experte für Datenschutz in der renommierten Kanzlei Redeker Sellner Dahs 
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Dr. Cornelius Böllhoff

Dr. Cornelius Böllhoff

Am 25. Mai 2018 entfaltet die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
ihre volle Wirkung.

Was ändert sich und worauf müssen Unternehmen achten?

Bald muss die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) / General Data Protection Regulation (GDPR) in der europäischen Union angewendet werden. Durch diese soll die Einhaltung von Regeln im Umgang mit personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen in der europäischen Union sichergestellt und vereinheitlicht werden. Sollte gegen die Regeln verstoßen werden, so drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 % des weltweiten Gesamtumsatzes des Unternehmens. Die Auswirkungen auf Unternehmen hierzulande hat unser Geschäftsführer Simon Schoop in einem Interview mit Dr. Cornelius Böllhoff von der renommierten Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs erörtert. Dr. Böllhoff lieferte uns spannende Einsichten und Einschätzungen zu den Auswirkungen für die Wirtschaftsakteure.


 

1. Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf die Unternehmen?

Transparenz und ein immenses Bußgeldrisiko – das sind die wesentlichen Neuerungen der DSGVO. Der gesamte Umgang mit personenbezogenen Daten muss in Unternehmen also zukünftig transparent dokumentiert werden. Und wer transparent sein muss, der muss sich im Vorfeld überlegen, wie er mit seinen Kundendaten, seinen Beschäftigtendaten oder den Daten seiner Dienstleister umgeht. Dazu bedarf es auch einer ausreichenden Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Was diese notwendige Sensibilisierung und den Transparenzgewinn betrifft, wird die Verordnung eine echte Revolution darstellen. Hinzu kommt die europaweit einheitliche Regulierung.

“Bezüglich der Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten stellt die DSGVO eine echte Revolution dar.”

2. Worauf müssen kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Rechtsabteilung haben, im Rahmen der DSGVO achten?

Ihre Frage legt eines der großen Probleme der DSGVO und des Datenschutzrechts an sich offen:

Es werden für alle Unternehmen gleichermaßen Pflichten geregelt, ohne auf die Größe des jeweiligen Unternehmens Rücksicht zu nehmen. Wir hoffen, dass die Aufsichtsbehörden hier maßvoll vorgehen werden. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, die sich regelmäßig mit der Datenverarbeitung befassen, benötigen zwar keinen Datenschutzbeauftragten, sie müssen aber dennoch mit Blick auf die Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter und die Transparenz der Datenverarbeitung dokumentieren, wie in ihrem Hause mit personenbezogenen Daten umgegangen wird.

3. Welche Beispiele gibt es, bei denen Unternehmen nun sensibler und transparenter agieren müssen?

Das Unternehmen muss ab dem ersten Kundenkontakt transparent auftreten und deutlich machen, welche Daten, wie lange, wozu und auf welcher Grundlage verarbeitet werden. Dies führt zu einer proaktiven Informationspflicht: Auch wenn der Betroffene gar nicht danach gefragt hat, müssen die Informationen zur Verfügung gestellt werden. Alleine beim Umgang mit Kundendaten sollten Unternehmen kein Risiko eingehen, da bereits das Erfassen von Kundenaktivitäten auf Websites als Auswertung von personenbezogenen Daten gilt. Bei Newslettern oder anderer Kontaktaufnahme ist grundsätzlich ein Double-Opt-In notwendig.

4. Sollte ein Kunde bei einem Unternehmen anfragen, welche Daten von ihm gespeichert wurden, so muss das Unternehmen binnen eines Monats auf die Anfrage reagieren.

Wie auskunftsfähig muss das Unternehmen dann sein?

So auskunftsfähig wie irgendwie möglich:

  • Welche personenbezogenen Daten sind im Unternehmen von dem Antragsteller gespeichert?
  • Wie lange sollen die Daten gespeichert sein?
  • Wo kommen die Daten her?

Sie sehen also: Ein Unternehmen muss grundsätzlich „sprechfähig“ sein und auf Fragen ausreichend konkret reagieren können. Hier ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, wer Ansprechpartner für das Thema Datenschutz ist, wer sich also bei Anfragen um die Beantwortung kümmert und wer etwa bei Datenschutzverstößen innerhalb von 72 Stunden die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Das bedeutet: Jedes Unternehmen braucht bereits im Vorfeld einen klaren Fahrplan in der Schublade.

Double Opt-In

5. Wie kann ein Unternehmen ein gesundes Maß zwischen der Umsetzung der DSGVO und der Anwendbarkeit bzw. Benutzerfreundlichkeit im Berufsalltag finden?

Leider muss man offen sagen: Die strikte Umsetzung aller Anforderungen der DSGVO ist oftmals nicht sonderlich praktikabel. Wir werden beobachten müssen, wie maß- und rücksichtsvoll die Aufsichtsbehörden hier mit kleineren Unternehmen umgehen.

Grundsätzlich gilt:  Je größer das Unternehmen ist, desto bedeutender ist der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten.

6. Womit müssen Unternehmen am 25. Mai 2018 rechnen, wenn die DSGVO in Kraft gesetzt wird?

Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. Dabei wird es auch Bußgeldverfahren gegen Unternehmen geben. Es ist ggf. auch zu erwarten, dass eine klassische Abmahnwelle beginnt, es also Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände gibt, die gegen Datenschutzverletzungen im großen Stil vorgehen werden.

“Es ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden Präzedenzfälle schaffen werden, um Abschreckung und Aufmerksamkeit zu erreichen. ”

7. Was sind die Top 3 Tipps zur Einhaltung der DSGVO?

  1. Der erste Hinweis richtet sich auf eine klare und transparente Dokumentation. Sie müssen sprechfähig sein, also in allen für den Datenschutz relevanten Aspekten in der Lage sein, auf Fragen zu reagieren.
  2. Als Zweites sollten sich Unternehmen darum bemühen, ihre Mitarbeiter für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Es muss der Unterschied zwischen personenbezogenen Daten und Betriebsgeheimnissen erklärt und den Mitarbeitern vermittelt werden, wann es sinnvoll ist, den Datenschutzbeauftragten – oder den im Grundsatz für das Datenschutzthema zuständigen Kollegen – mit einzuschalten.
  3. Drittens sollten Unternehmen sich einen Fahrplan erstellen, in dem sie festhalten, wie sie ab dem 25. Mai mit dem Thema Datenschutz umgehen. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung wird es sich um ein  ständig veränderndes und ständig erweiterndes Compliance-Thema, also um ein klassisches Moving Target handeln. Daher müssen Unternehmen sich nicht nur bis zum 25. Mai 2018 sondern auch in der Zeit danach kontinuierlich fortbilden und anpassen.
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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

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PART THIRTEEN | Wettbewerbsvorteil Transformationsgeschwindigkeit

Wichtigster Erfolgsfaktor ist die aktive Gestaltung des digitalen Wandels mit einem starken Fokus auf die Mitarbeiter

Simon Schoop
CEO 
4-advice

Mit Digitalisierung und deren Auswirkungen kennt sich Simon Schoop, CEO der 4-advice GmbH, aus. Seine profunde Expertise baute er mit seiner langjährigen Erfahrung als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation und seiner Leidenschaft für Zukunftsthemen auf. Mit bereits zahlreich gehaltenen Vorträgen und als Dozent an der Hochschule Fresenius begeistert und sensibilisiert Simon Schoop seine Zuhörer für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

In seiner neuen Key Note Speech setzt Simon Schoop den Schwerpunkt auf die Transformationsgeschwindigkeit als wesentlichen Erfolgsfaktor.
Denn im Wettbewerbsumfeld reüssieren vor allem diejenigen Unternehmen, die im Transformationsrennen die Nase vorne haben. In Zeiten von „Big Data“ gilt es, sich die Daten optimal zu Nutze zu machen. Sie ermöglichen, sich tief in Kunden und Mitarbeiter hineinzuversetzen und damit Handlungen vorherzusagen und zu beeinflussen. „Chancen liegen insbesondere in der Einbeziehung der Mitarbeiter in die digitale Transformation. So werden sie zu Partnern und Unterstützern des organisatorischen Wandels.“, argumentiert Simon Schoop in seiner Key Note.

Die Chancen und Herausforderungen sieht er insbesondere in den folgenden Punkten:

– Konsumerisierung
– Vielzahl von Kanälen und Tools im Berufs- und Privatleben
– Weiterentwicklung der Arbeitskräfte mit Blick auf die neuen Anforderungen
– Entwicklung einer unterstützenden Unternehmenskultur

Gerne begeistert und sensibilisiert Simon Schoop auch Ihr Publikum, z.B. Ihre Mitarbeiter und Partner, mit seiner Key Note Speech. Kommen Sie dafür gerne auf uns zu.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler in Digitalisierung und Innovation schaffen - Vortrag beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Mehrwerte für Mittelständler durch Innovation/ Digitalisierung schaffen

Vortrag von Simon Schoop am 11.07.2017 beim Industrieverein Langenfeld e.V.

Autor: Simon Schoop, Geschäftsführer der 4-advice GmbH

Am Abend des 11.07. hielt ich vor circa 120 Teilnehmern einen Vortrag beim Industrieverein Langenfeld auf der wunderbaren Wasserski-Anlage. Nicht nur die Atmosphäre war dort außerordentlich gut – auch die Teilnehmer waren es wirklich wert, dort gewesen zu sein. Mein Dank für die Einladung, dort sprechen zu können, gilt vor allem Gerhard Witte, dem CEO der Control€xpert GmbH.

Industrieverein Langenfeld
controlexpert logo

Inhaltlich drehte sich der Vortrag rund um das Thema der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Mittelstand: Digitalisierung muss keine schlechte Nachricht sein – denn jeder kann sein Geschäft durch die Digitalisierung auch zukunftsfähiger machen. Ich berichtete in meinem Vortrag von einigen Anekdoten aus meiner Beratungserfahrung. Wenn beispielsweise in den VIP Bereichen bei Bayer04 Leverkusen vor einigen Jahren noch Hostessen die vielen Bildschirme im Stadion mit einem Korb voller Fernbedienungen manuell eingestellt hatten, so läuft dies dank digitaler Technologien heute alles automatisch und zentral gesteuert ab.

„Die Schnellen fressen die Langsamen - aber jeder kann innovativ sein“

Simon Schoop, 4-advice

Digitalisierung ist in aller Munde als wohl größte Triebfeder für Veränderung seit der industriellen Revolution. Große Firmen wie Kodak, die die Digitalisierung verschlafen haben, sind bereits in ihrer ursprünglichen Form verschwunden. Und weitere werden folgen. Der Anteil der Fortune 500 Unternehmen, die auch fünf Jahre später noch Teil der Top 500 sind, wird durch die rapide digitale Veränderung immer geringer.

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Digitalisierung entmystifizieren: Im Dreiklang zwischen Mensch, Technologie und Organisation gilt es, zusätzliche digitale Erlöse zu schaffen.

Rheinische Post am 14.7.2017 zu meinem Vortrag

Auch berichtete ich von Kunden wie der M-U-Z, einem metallverarbeitenden Betrieb in der Eifel. Durch die Nutzung von 3D Druckern hat die M-U-Z Fehlervorbeugung bei der Produktion von Einzel- oder Kleinserienteilen wie z.B. riesigen Schrauben für Kreuzfahrtschiffte betrieben. Daraus gelernt haben sie auch und bieten nun Nachkonstruktion („Reverse Engineering“) als eigenständige Dienstleistung in einem neuen Start-Up an, um anderen Unternehmen dabei zu helfen, den Nutzen neuer digitaler Technologien zu erschließen. Denn heute gilt vor allem: „Die Schnellen fressen die Langsamen“ – das alte Mantra „die Großen fressen die Kleinen“ tritt zunehmend in den Hintergrund.

Über den Abend beim Industrieverein Langenfeld e.V. berichtete auch die Rheinische Post

KEY NOTE: Digitalisierung zum Anfassen

KEY NOTE: Digitalisierung zum Anfassen

Was ist der nächste Schritt zur Digitalisierung? #IHK_godigital

Autor: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice  Change & Innovation,
folgen Sie 4-advice auf  Twitter  
@4advicenet oder Simon Schoop @simscho

Am 17.03. folgt meine nächste Key Note zum Thema Digitalisierung bei der #IHK_godigital  in Düsseldorf. Der Fokus dieses Mal: Pragmatische Tipps und Tricks und Projekterfahrungen aus der täglichen Arbeit teilen und den Teilnehmern damit zu helfen, den nächsten Schritt zu gehen. 

 

In der Vergangenheit hatte ich in Key Notes zum Thema bereits über den Erfolgsfaktor Mensch gesprochen. Ich freue mich sehr, bei der godigital! der IHK Düsseldorf, die Key Note halten zu dürfen. Das ist eine große Ehre, zum einen, da die IHKDUS eine der bedeutendsten Kammern Deutschlands ist, in einer Stadt mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial. Zum anderen ist dies die Auftaktveranstaltung der IHKDUS für das Thema Digitalisierung. Großartig! Die Dynamik für Digitalisierungsinitiativen in Deutschland nimmt endlich massiv zu. Die kritische Masse für nachhaltige digitale Transformation ist erreicht.

  • 3rd Barcelona HR Conference
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  • Entrepreneur, Speaker und Berater
  • Simon Schoop´s Key Note at 3rd International Barcelona HR Conference
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Picture Sources: 4-advice, Pixabay, Advantage Consultores.

In meinem Vortrag möchte ich den Teilnehmern für die nachfolgenden Workshops Lust auf mehr machen. Lust auf das mutige Anpacken und das Wagnis, den nächsten Schritt in Sachen Digitalisierung zu gehen.

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Kommen Sie vorbei, die godigital! hat Sie als Teilnehmer verdient. Und vielleicht können wir uns bei dieser Gelegenheit ja auch noch in einer Arbeitsgruppe oder an der Bar persönlich kennenlernen.

'Combining people, technology and organization in the right way, enables digital leadership.'

  • Key Note “Digitalisierung zum Anfassen” von Simon Schoop am 17.03.2017 in Düsseldorf, Ernst-Schneider Platz 1 (Sitz der IHK Düsseldorf)
  • #IHK_godigital – ein toller Mix aus Key Note Speech, Panel Diskussion und Workshops in Kleingruppen
  • Anregungen und Fragen gerne auch schon vorab per Twitter an @simscho oder telefonisch

If you are interested in booking Simon as a key note speaker, please contact usWe are more than happy to coordinate dates and adapt Simon´s key note topics to your specific conference purpose.

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Weiterführende Links

IHK Düsseldorf

Konferenzseite zur godigital! am 17.03.

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4-advice review 2016 & outlook for 2017: change, innovation & digitalization

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PART ELEVEN | Change & Innovation Review 2016 und Ausblick 2017

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice │ Change & Innovation, folgen Sie 4-advice auf  Twitter  @4advicenet oder Simon Schoop @simscho

2016-2017@4-advice

In der ruhigen Zeit zu Jahresbeginn, bevor die Projekte wieder durchstarten, schauen wir gerne einmal mit einer guten Tasse Tee und etwas Ruhe zurück auf das letzte Jahr und voraus in die Glaskugel der nächsten 12 Monate. Diese Tradition setzen wir auch in 2017 fort und veröffentlichen diese Reflektion auch hier in unserem Digital Transformation Insider Blog.

 

Neben den ganzen Katastrophen gibt es auch einiges Erfreuliches zu berichten und spannende Aussichten auf 2017. Die Digitalisierung-Sonne kommt für uns definitiv noch weiter hinter den Bergen der Widerstände hervor. Sie ist nicht aufzuhalten und wird weiter und stärker scheinen – gerade in Zeiten der Klimaerwärmung 🙂

2016 – der Terrorismus steht im Vordergrund und lässt so manche Business Schlagzeilen stark verblassen

Es waren so viele Städte, in den Terrorattacken auf die Freiheit stattfanden, dass man sie hier kaum noch aufzählen kann. Istanbul, Nizza, Berlin – you name it. Es ist sehr traurig und bezeichnend, dass dies unser Leben in freiheitlichen Gesellschaften so stark überschattet. Da kann man nicht wirklich “Business as Usual” betreiben, denn emotional beschäftigen uns diese Themen natürlich auch. Aber was kann man tun? Ich denke, die selbsternannte “erste Welt” könnte und müsste deutlich mehr tun, um Ursachen für Migration in den Herkunftsländern der Flüchtlingen aus der Welt zu schaffen. Wenn Menschen perspektivlos in Ihrer Heimat sind, dann flüchten sie eben. Egal ob aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen direkter Bedrohung von Leib und Leben. Nur daran zu arbeiten, wie wir die Flüchtlingen in unsere Gesellschaft integrieren, reicht eben leider nicht aus und arbeitet nur an den Symptomen von Migration, stellt aber die Ursachen nicht ab. Und deshalb ist es langfristig leider unsere Pflicht etwas von unserem Reichtum abzugeben, um den Menschen in Krisenregionen Perspektiven in deren Heimat zu geben, und die dortige Entwicklung nachhaltig voranzubringen. Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Kosten für eine Ursachenbekämpfung vor Ort geringer sind als die Symptombearbeitung bei uns vor Ort. Mit 18 Milliarden Euro könnte Deutschland sehr viel in Syrien tun. Aber die Grundvoraussetzung dafür, dass dies geht, ist natürlich dass die erste Welt keine Stellvertreterkriege vor Ort führt und Nationen wie die USA oder Russland sich mit anderen Industrienationen einig sind, wie man Konflikten vor Ort gemeinsam begegnen will. Und das gilt natürlich auch für die Antworten auf den Terrorismus in unseren Heimatländern. Ohne eine wirksame internationale Zusammenarbeit bei der Terrorismusabwehr wird es nicht gehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, und wir wollen hier ja auch nicht zu politisch werden – und über Dinge wie sehr rückwärtsgewandt Phänomene wie den Brexit oder Wahlergebnisse schreibe ich hier jetzt lieber nichts…

Rückblick 2016 – Digitalisierung auf dem Vormarsch, auch bei uns

Um Digitalisierung kümmern wir uns ja schon seit mehr als 10 Jahren. Aber ich hatte schon das Gefühl, dass das Thema allerspätestens in 2016 so richtig Fahrt aufgenommen hat. Das bestätigt ja auch der alljährliche Gartner Hype Cycle.

Gartner Hype Cycle

Bildquelle: Gartner, 2016

Es gibt viele Websites da draussen, die den Blick in Ihre Glaskugel mit der Welt teilen. So gibt beispielsweise Quantumrun Einblicke in deren Vorhersagen zu Technology Breakthroughs in den nächsten Jahren. Mit einem Slider kann man dort deren Vorhersagen zu großen technologischen Durchbrüchen anschauen. Seine eigene Meinung dazu, muss man sich meines Erachtens aber immer noch selber bilden – denn wir alle erinnern ja den Spruch von Winston Churchill nach dem Motto “glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast”.

TechCrunch geht davon aus, dass einige Trends, die wir schon in 2016 gesehen haben, in 2017 weiter an Fahrt aufnehmen.

This past year was a big one for internet attacks, encryption, blackouts, speed and IoT, and 2017 is positioned to bring even more headlines for each of these.

John Graham-Cumming/ Techcrunch

TechCrunch sieht einige Entwicklungen für 2017 in Sachen Information Security/ Networks:

 

  • 1Tbps DDoS attacks will become the baseline for “massive attacks”
  • The internet will get faster yet again as protocols like QUIC become more prevalent
  • IPv6 will become the de facto for mobile networks and IPv4-only fixed networks will be looked upon as off
  • A SHA-1 collision will be announced
  • Layer 7 attacks will rise but Layer 6 won’t be far behind
  • Mobile traffic will account for 60 percent of all internet traffic by the end of the year
  • The security of DNS will be taken seriously

In einem Artikel über die CES 2017 geht TechCrunch zudem auf einige erwartete Entwicklungen ein:

  • Connected Home
  • Connected Car/ Automotive
  • VR/ AR
  • Drones & Robots
  • Wearables

… und einige andere mehr.

Was war und wird – 2016 und 2017

Eine große Veränderung für mich war die Aufnahme meiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Fresenius in Köln. Die Zusammenarbeit mit Professor Richard Geibel gestaltet sich dabei sehr pragmatisch und so, wie sie besser nicht sein könnte. Wir bieten unseren Master Studenten im Studiengang Digital Management in meinen beiden Lehraufträgen “Digital Innovation” und “Digital Transformation” sehr praxisnahe Inhalte und Didaktik, um die Studierenden fit für ein Leben als Manager im digitalen Zeitalter zu machen.

Und mir hilft es ungemein, mich auch mal zu zwingen, Gelerntes aus der Berufspraxis mit Wissenschaft zu verknüpfen, zu abstrahieren und dadurch natürlich auch selbst wiederum viel dazu zu lernen. Erfolgsmuster besser zu erkennen und zu visualisieren wird auch sicher unseren aktuellen und künftigen Klienten zugutekommen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus sollte man in Deutschland sicher nicht in die Lehre gehen, aber sowohl der Spaßfaktor der Interaktion mit den Digital Natives als auch das eigene Lernen durch Aggregation und (Re-)Kombination sind für mich auch in Zukunft Anreiz genug, meine Lehraufträge wahrzunehmen. Ich freue mich schon auf die kommenden Semester mit einer neuen Kohorte von Studenten.

Ein weiteres Highlight war für mich definitiv auch das Thema e-Learning bzw. Blended Learning. Im e-Learning Umfeld mussten wir Lehrgeld bezahlen und erfahren, dass sich reine Online-Trainings nicht einfach vermarkten lassen und zum Umsatzschlager mausern. Da muss man dann auch mal hinterfragen ob Inhalt, Format oder Vermarktungsplattform richtig waren und inwieweit man Änderungen daran vornimmt oder aus dem Geschäft ganz aussteigt, bevor man zuviel Geld und vor allem ZEIT damit verbraten hat. Im Blended Learning sehe ich allerdings große Chancen. Der Erfolg von Blended Learnings für unsere Kunden war sehr groß. Durch die smarte Kombination von Online- und Classroom-Elementen sowie digitaler Interaktion haben wir nicht nur mehr Umsätze in diesem Marktsegment erzielen können, sondern auch den Lernenden und somit unseren Kunden die bestmöglichen Erfolge bescheren können. Es ist doch schön zu sehen, wenn Kursteilnehmer das Ganze nicht mit dem Erhalt des Zertifikats ad acta legen, sondern es wirklich in die Praxis umsetzen.

Zudem hat für uns in 2016 das Thema Information Security eine große Rolle gespielt. Dadurch, dass wir bei einem DAX-Konzern den Kulturwandel hin zu einer sicherheitsbewussten Unternehmenskultur begleiten, haben sich auch für uns neue Perspektiven eröffnet. Einerseits können wir Services wie die Schutzbedarfsbestimmung, neudeutsch Information Classification, natürlich auch anderen Kunden vom SMB bis zum Konzern anbieten. Weitere Informationen hierzu haben wir auf secureinnovation.de zusammengefasst. Andererseits bestärkt uns das Thema Kulturwandel darin, unser Innovationsbarometer weiter zu entwickeln und anzuwenden, weil wir wieder einmal erfahren konnten, wie immens wichtig die Unternehmenskultur für die Agilität einer Organisation ist. Im digitalen Zeitalter trifft dies natürlich nicht nur auf den Umgang mit gestiegenen und neuen Sicherheitsanforderungen zu, sondern auch auf alle anderen Bereich wie z.B. verkürzte Produktlebenszyklen in der Produktentwicklung oder Reaktion auf Social Media Shitstorms im Kundenservice, um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen. Wir werden weiter daran arbeiten, unsere Kunden fit für das Zeitalter der Digitalisierung zu machen und ihnen zu helfen, Digitalisierung als Chance zu nutzen, statt sie als Bedrohung zu erfahren.

Bob Goldman, World Chairman der International Medical Commission hat  einige Vorhersagen publiziert, die durchaus spannend zu lesen sind – einige stichpunktartige Auszüge hieraus:

  • Software wird in den nächsten 5-10 Jahren die meisten traditionellen Industrien stark verändern (Beispiele Uber und AirBnB)
  • KünstlicheIntelligence: 10 Jahre früher als erwartet sind Computer bereits in der Lage den besten menschlichen Go Player der Welt zu schlagen. Goldman schreibt, dass  junge Anwälte in den USA derzeit teilweise keine oder nur schwer Jobs bekommen, dank IBM´s Watson Super Computer – er rechnet mit 90% weniger Rechtsanwälten in der Zukunft und einem Verbleib nur von sehr spezialisierten Rechtsanwälten. Er rechnet damit, dass im Jahr  2030 Computer intelligenter als Menschen sein werden
  • Autonomes Fahren wird seiner Vorhersage nach die Wahrscheinlichkeit von Unfällen stark senken und somit u.a. die Versicherungsindustrie stark treffen.
  • Virtuelle Arbeitsformen werden es ermöglichen, weiter von Städten entfernt zu wohnen und somit Immobilienpreise beeinflussen
  • Solarenergie wird Kohle bis 2025 verdrängen
  • Krankheitsdiagnostik wird sich verbessern (schon heute kann mit IBM´s Watson eine viermal so akkurate Krebsdiagnose gestellt werden wie vom Menschen) – er nennt hier den “Tricorder”, der über Retina Scans, Blut- und Atemproben 54 Biomarker analysiert und somit angeblich fast alle Krankheiten erkennen können wird, was den Zugang zu Medizin für viel mehr Menschen erschwinglich machen sollte

 

Äußerem erwähnt er weitere Beispiele wie 3D Printing und Scanning, Agrikultur-Roboter, Lügenerkennung durch Apps, Bitcoin, verlängerte menschliche Lebenserwartung und Bildung über das Smartphone.

 

Alles interessante Thesen, wie ich finde. Aber eben auch alles Glaskugel. Es gibt so viele Glaskugeln da draussen, wem kann man da noch glauben? Dem eigenen Bauchgefühl?

Und was sagt die 4-advice Glaskugel für 2017 voraus? 

Wir haben natürlich auch eine Glaskugel. Wenn wir sie anwenden versuchen wir aber Trendforschung mit methodischer Kompetenz wie z.B. der Anwendung von Szenariotechnik zu kombinieren und auch durch Cross-Checks Annahmen zu validieren. Das finden wir wirklich wichtig.

 

 

Aber einige Dinge sind bei uns auch schon sicher: Wir werden einige Projekte fortführen, die uns schon in 2016 begleitet haben. Dazu gehört unsere Produktentwicklung im Bereich Connected Car/ Machine to Machine genauso wie unser Engagement für eine sicherheitsaffine Unternehmenskultur. Ausserdem werden wir mit Sicherheit auch die beiden Felder Blended Learning und unsere Online-Services über PPTMaker weiter voranbringen. Hier ist es Zeit, richtig zu skalieren, nachdem wir in den letzten 18 Monaten die nachhaltigen Voraussetzungen dafür geschaffen haben – mit gut 20 Mitarbeitern sind wir hier inzwischen gut aufgestellt und können auch kapazitativ mit den Anforderungen großer Unternehmen skalieren. Und genau das ist der Plan.

Zudem werden wir auch unseren Innovation Think Tank zum Thema Sustainable Innovation weiterentwickeln, mit dem wir in Kooperation mit der Hochschule Fresenius in 2016 gestartet sind.

 

Ich wünsche allen Lesern ein gutes Jahr 2017! In diesem Sinne – bis bald.

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PART TEN | How HR can enable digital leadership

PART TEN | How HR can enable digital leadership

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PART TEN | Joint key note with General Electric at 3rd International Barcelona HR Conference: “How HR can enable digital leadership”

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice  Change & Innovation, folgen Sie 4-advice auf  Twitter  @4advicenet oder Simon Schoop @simscho

How can the HR function become the key enabler for digital leadership in corporations?
In a joint key note with Tim Steigert, Innovation Leader at General Electric, I had the pleasure to talk at the 3rd International Barcelona HR Conference in October 2016.

 

The analogy we used were the Olympic games. And I can tell you, there are so many analogies between sports and business, it was great fun to prepare and give the speech in the Palau de la Musica in the heart of Barcelona. To be and remain successful it takes people, technology and organization… and technology is not the only key to success. Also it´s not just about the highest budget that makes the difference between digital leaders versus digital laggards. If you don´t have the right mindset and culture in your organization, no technology will help you to succeed.

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  • Entrepreneur, Speaker und Berater
  • Simon Schoop´s Key Note at 3rd International Barcelona HR Conference

Picture Source: 3rd Intl. HR Conference/ Advantage Consultores.

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What was the event that united humanity the most in 2016?  Of course, the Olympic Games in Rio de Janeiro. More than half of the world´s population watched the Games in front of their TV: About four billion people. Wow. That´s quite a lot.

That was in Summer 2016. Now this is TV. But what if you take into account Internet Broadcasting too? It´s even much, much more impressive. There was more live streaming from Rio than for all combined Olympic Games ever before. This illustrates the neckbreaking speed of digitalization very well.

In our speech, we have shown how sports performances have developed over the last century and drawn comparisons to digital transformation and how executives could or should deal with it accordingly – in order to still be in business when the next Olympic Games will take place in Tokyo in 2020.

'Combining people, technology and organization in the right way, enables digital leadership.'

Take for example Alexander Pointner, the most successful ski jumping coach ever. Only by combining multiple aspects such as the great Austrian ski jump athletes (people) with big data and science (technology) and empathy and organization, he managed to achieve his unmatched successes. And this formula also applies for the business. In business, one also needs to take into account the cultural resistance that needs to be overcome in order to succeed in today´s ultra competitive digital transformation landscape.

If you are interested in booking Simon as a key note speaker, please contact us. We are more than happy to coordinate dates and adapt Simon´s key note topics to your specific conference purpose.

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3rd International Barcelona HR Conference 

 

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How HR can enable digital leadership

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How HR can enable digital leadership

Author: Simon Schoop, Managing Director of 4-advice Change & Innovation

1      Part ten How HR can enable the leaders, so the company becomes a leader rather than a follower in times of digital transformation

It´s time for Barcelona again. Next week, on October 7th, I will be in the beautiful Palau de la Musica in downtown Barcelona to speak about the role of HR in times of digital transformation. It´s a pleasure to back – this time for the 3rd International Barcelona HR Conference. Normally speakers can´t speak there two times in a row. So I assume I got this honour mostly due to the fact, that it won´t be a normal key note this time, but a dialogue that involves Tim Steigert from General Electric with me on stage. 

Think of the Olympic games. The German motto is “Dabeisein ist alles” which translates roughly as “be part of it is what counts”. This will be the motto of our key note. But does it actually really apply for digitalization ?

Tim Steigert from GE and myself will explore this topic in our 20 minutes TED Talk format type of dialogue on stage. I won´t say much more about it for now, but will post more details and of course a summary of the event once it´s done. For now, please have a look at the teaser video on this site.

If people “think digital”, the perspective changes tremendously and enables the organization to cope with the change triggered by digitalization in the best possible way – to leverage it in order to become even more competitive ! 

„Digital transformation is the opportunity for HR to get into the driver seat, enabling the organization to become future-proof and by building the required skills'

Simon Schoop @ 2nd International Barcelona HR Conference

If you are still wondering whether to attend the 3rd International Barcelona HR Conference or not, check out my article on last year´s conference or visit the organizer´s website. I would be happy to have a chat to you there in one of the coffee or lunch breaks. And hey, there are not so many places like Barcelona… 🙂

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